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Title: Grundrisse. V. Das Kapital als fruchtbringend. Ergänzungen (1858)
Description: Karl Marx, Grundrisse der Kritik der politischen Ökonomie, Heft VII (Februar-Mai 1858): Das Kapital als fruchtbringend, Ergänzungen, Wert.
Author: Karl Marx
Date: 1858-02
URL: https://marxismo.school/archivo/marx-engels/originales/1858%20Grundrisse.%20V.%20Das%20Kapital%20als%20fruchtbringend.%20Erg%C3%A4nzungen
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*Text nach MEGA² II/1.1-1.2 (Berlin 1976-1981) in der digitalen Fassung von MEGAdigital (Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften), ohne den Apparat der Herausgeber. Zwischen Strichen die Seitenzählung der Handschrift; ❲ ❳ eckige Klammern von Marx; [ ] Ergänzungen und Titel der Herausgeber. Die Grundrisse in diesem Archiv: [I. Das Kapitel vom Geld](https://marxismo.school/archivo/marx-engels/originales/1857%20Grundrisse.%20I.%20Das%20Kapitel%20vom%20Geld); [II. Das Kapitel vom Kapital. Der Produktionsprozeß](https://marxismo.school/archivo/marx-engels/originales/1857%20Grundrisse.%20II.%20Das%20Kapitel%20vom%20Kapital.%20Der%20Produktionsproze%C3%9F); [III. Der Zirkulationsprozeß. Formen, die der kapitalistischen Produktion vorhergehen](https://marxismo.school/archivo/marx-engels/originales/1857%20Grundrisse.%20III.%20Der%20Zirkulationsproze%C3%9F.%20Formen%2C%20die%20der%20kapitalistischen%20Produktion%20vorhergehen); [IV. Fixes und zirkulierendes Kapital. Das Maschinenfragment](https://marxismo.school/archivo/marx-engels/originales/1858%20Grundrisse.%20IV.%20Fixes%20und%20zirkulierendes%20Kapital.%20Das%20Maschinenfragment); V. Das Kapital als fruchtbringend. Ergänzungen. [Traducción al español](https://marxismo.school/archivo/marx-engels/1858%20Grundrisse.%20V.%20El%20capital%20como%20fruct%C3%ADfero.%20Complementos).*

### *Dritten Abschnitt. Das Capital als Frucht bringend. Zins. Profit. (Productionskosten etc)*

Das Capital ist nun gesezt als Einheit von Production und Circulation und der Mehrwerth, den es in einer bestimmten Zeitperiode schafft, z. B. einem Jahr, ist = SZ/p + c = SZ/U oder = S ( Z/p ‒ Z/p × c/p + c). Das Capital ist jezt realisirt nicht nur als sich reproducirender und daher perennirender, sondern auch als werthsetzender Werth. Durch die Absorption in sich der lebendigen Arbeitszeit einerseits und die ihm selbst angehörige Bewegung der Circulation (worin die Bewegung des Austauschs als seine eigene gesezt wird, als immanenter Process der vergegenständlichten Arbeit) verhält es sich zu sich selbst als Neuwerth setzend, Werth producirend. Es verhält sich als Grund zum Mehrwerth als dem von ihm Begründeten. Seine Bewegung besteht darin, indem es sich producirt sich zugleich als Grund von sich als Begründetem, als vorausgesezter Werth zu sich selbst als Mehrwerth oder zu dem Mehrwerth als von ihm geseztem zu verhalten. In einem bestimmten Zeitraum, der als Einheitsmaaß seiner Umschläge gesezt ist, weil er das natürliche Maaß seiner Reproduction in der Agricultur ist, producirt das Capital einen bestimmten Mehrwerth, bestimmt nicht nur durch den Mehrwerth, den es in Einem Productionsprocess sezt, sondern durch die Anzahl der Wiederholungen des Productionsprocesses, oder seiner Reproductionen in einem bestimmten Zeitraum. Durch das Aufgenommensein in seinen Reproductionsprocess der Circulation, seiner Bewegung ausserhalb des unmittelbaren Productionsprocesses, *erscheint* der Mehrwerth nicht mehr gesezt durch sein einfaches, unmittelbares Verhalten zur lebendigen Arbeit; dieß Verhältniß erscheint vielmehr nur als ein Moment seiner Gesammtbewegung. Das Capital von sich als dem activen Subjekt ausgehend ‒ dem Subjekt des Processes ‒ und in dem Umschlag erscheint der unmittelbare Productionsprocess in der That bestimmt durch seine Bewegung als Capital unabhängig von seinem Verhältniß zur Arbeit ‒ verhält sich zu sich als sich vermehrendem Werth, d. h. es verhält sich zu dem Mehrwerth als von ihm Geseztem und Begründetem; sich als Productionsquelle zu sich selbst als Product; als producirender Werth zu sich selbst als producirtem Werth. Es mißt daher den neu producirten Werth nicht mehr durch sein reales Maaß, das Verhältniß der Surplusarbeit zur nothwendigen, sondern an sich selbst als seiner Voraussetzung. Ein Capital von einem bestimmten Werth producirt in einem bestimmten Zeitraum einen bestimmten Mehrwerth. Der Mehrwerth so gemessen an dem Werth des vorausgesezten Capitals, das Capital so gesezt als sich verwerthender Werth ‒ ist der *Profit;* unter dieser specie ‒ nicht aeterni, sondern capitalis betrachtet, ist der Mehrwerth Profit; und das Capital unterscheidet sich in sich selbst als Capital, den producirenden und reproducirenden Werth, von sich als Profit, dem neu producirten Werth. Das Product des Capitals ist der *Profit*. Die Grösse Mehrwerth wird daher gemessen an der Werthgrösse des Capitals und die *Rate des Profits* ist daher bestimmt durch die Proportion seines Werths zum Werthe des Capitals.

Ein sehr grosser Theil des Hierhergehörigen ist oben entwickelt worden. Das Anticipirte ist aber hierher zu setzen. Insofern der neu gesezte Werth, der derselben Natur ist wie das Capital, selbst wieder in den Productionsprocess aufgenommen wird, sich selbst wieder als Capital erhält, ist das Capital selbst gewachsen und wirkt nun als Capital von grösserem Werth. Nachdem es den Profit als neu producirten Werth von sich als vorausgeseztem sich verwerthenden Werth unterschieden, und den Profit als das Maaß seiner Verwerthung gesezt hat, hebt es die Trennung wieder auf, und sezt ihn in seiner Identität mit sich als Capital, das nun, angewachsen um den Profit, denselben Process von neuem beginnt in grösseren Dimensionen. Durch das Beschreiben seines Kreises erweitert es sich als Subject des Kreises und beschreibt so einen sich ausdehnenden Kreis, eine Spirale.

Die vorhin entwickelten allgemeinen Gesetze so kurz zusammenzufassen: Der wirkliche Mehrwerth ist bestimmt durch das Verhältniß der Surplusarbeit zur nothwendigen Arbeit, oder durch die Portion des Capitals ‒ die Portion der vergegenständlichten Arbeit, die sich gegen lebendige Arbeit austauscht, zu der Portion vergegenständlichter Arbeit, wodurch sie ersezt wird. Der Mehrwerth in der Form des Profits aber wird gemessen an dem Totalwerth des dem Productionsprocess vorausgesezten Capitals. Die *Rate des Profits* hängt also ‒ denselben Mehrwerth, *dieselbe Surplusarbeit im Verhältniß zur nothwendigen Arbeit vorausgesezt* ‒ ab von dem Verhältniß des Theils des Capitals der gegen lebendige Arbeit ausgetauscht wird zu dem Theil der in der Form von Rohmaterial und Productionsmittel existirt. Je geringer also die gegen lebendige Arbeit ausgetauschte Portion wird, um so geringer wird die Rate des Profits. In demselben Verhältniß also, worin in dem Productionsprocess das Capital als Capital grösseren Raum einnimmt in Proportion zu der unmittelbaren Arbeit, je mehr also der relative Surpluswerth wächst ‒ die werthschaffende Kraft des Capitals ‒ um so mehr *fällt die Rate des Profits*. Wir haben gesehn, daß die Grösse des schon vorausgesezten, der Reproduction vorausgesezten Capitals sich spezifisch ausdrückt im Wachsen des capital fixe, als der producirten Productivkraft, der mit einem Scheinleben begabten vergegenständlichten Arbeit. Die Totalgrösse des Werths des producirenden Capitals wird sich in jeder Portion desselben ausdrücken als verminderte Proportion des gegen lebendige Arbeit ausgetauschten Capitals gegen den als constanter Werth existirenden Theil des Capitals. Nimm z. B. die Manufacturindustrie. In demselben Verhältniß wie das capital fixe wächst, die Maschinerie etc, muß hier der Theil des Capitals wachsen, der in Rohstoffen existirt, während der gegen lebendige Arbeit ausgetauschte Theil abnimmt. Im Verhältniß zur Werthgrösse des der Production vorausgesezten Capitals ‒ und des in der Production als Capital wirkenden Theils des Capitals ‒ fällt also die Rate des Profits. Je breiter die Existenz die das Capital schon gewonnen, um so schmaler das Verhältniß des neuge||16|schaffnen Werths zum vorausgesezten Werth (reproducirten Werth). *Gleichen Mehrwerth, d. h. gleiches Verhältniß von Surplusarbeit und nothwendiger Arbeit vorausgesezt,* kann der Profit daher ungleich sein, und muß er ungleich sein im Verhältniß zur Grösse der Capitalien. Die Profitrate kann fallen, obgleich der reale Mehrwerth steigt. Die Profitrate kann steigen, obgleich der reale Mehrwerth fällt. Es kann in der That das Capital wachsen und im selben Verhältniß die Rate des Profits, wenn das Verhältniß des als Werth vorausgesezten, in der Form von Rohstoffen und capital fixe existirenden Theils des Capitals gleichmässig steigt mit dem gegen lebendige Arbeit ausgetauschten Theil des Capitals. Diese Gleichmässigkeit aber unterstellt Wachsthum des Capitals ohne Wachsthum und Entwicklung der Productivkraft der Arbeit. Die eine Voraussetzung hebt die andre auf. Es widerspricht dieß dem Entwicklungsgesetz des Capitals und speciell der Entwicklung des capital fixe. Ein solcher Fortschritt kann nur stattfinden auf Stufen, wo die Productionsweise des Capitals ihm noch nicht adaequat ist, oder in solchen Sphären der Production, wo es nur noch formell sich die Herrschaft angemaßt hat, z. B. in der Agricultur. Hier kann natürliche Fruchtbarkeit des Bodens wirken wie Vermehrung des capital fixe ‒ d. h. die relative Surplusarbeitszeit wachsen ‒ ohne daß das Quantum der nothwendigen verringert wird. (Z. B. in den United States.) Der *gross profit,* d. h. der Mehrwerth betrachtet ausser seiner formellen Beziehung, nicht als Proportion, sondern als einfache Werthgrösse ohne Beziehung auf eine andre, wird im Durchschnitt wachsen *nicht wie die Rate des Profits, sondern wie die Grösse des Capitals*. Wenn also die Rate des Profits im umgekehrten Verhältniß zum Werth des Capitals, wird *die Summe des Profits* in directem Verhältniß zu ihm stehn. Allein auch dieser Satz ist nur wahr für eine beschränkte Stufe der Entwicklung der Productivkraft des Capitals oder der Arbeit. Ein Capital von 100 mit einem Profit von 10 P. C. giebt eine kleinre Summe des Profits als ein Capital von 1000 mit einem Profit von 2 P. C. In dem ersten Fall ist die Summe 10, in dem 2^ten^ 20, d. h. der gross profit des grossen Capitals ist doppelt so groß wie der des 10mal kleinren Capitals, obgleich die Profitrate des kleinren 5mal grösser ist als die des grösseren. Aber wäre der Profit des grösseren Capitals nur 1 %, so wäre die Summe des Profits 10, wie für das 10mal kleinre Capital, weil im selben Verhältnisse wie seine Grösse die Profitrate abgenommen. Wäre die Profitrate für das Capital von 1000 nur 1/2 P.C., so wäre die Summe des Profits nur halb so groß wie die des 10mal kleinren Capitals, nur 5, weil die Profitrate 20mal kleiner. Allgemein also ausgedrückt: Nimmt die Profitrate ab für das grössere Capital, aber nicht im Verhältniß seiner Grösse, so wächst der gross profit, obgleich die Rate des Profits abnimmt. Nimmt die Profitrate ab im Verhältniß zu seiner Grösse, so bleibt der gross profit derselbe, wie der des kleinren Capitals; bleibt stationär. Nimmt die Profitrate ab im grösseren Verhältniß als seine Grösse wächst, so nimmt der gross profit des grösseren Capitals, verglichen mit dem kleinren, ebensosehr ab als die Profitrate abnimmt. Es ist dieß in jeder Beziehung das wichtigste Gesetz der modernen politischen Oekonomie und das wesentlichste, um die schwierigsten Verhältnisse zu verstehn. Es ist vom historischen Standpunkt aus das wichtigste Gesetz. Es ist ein Gesetz, das trotz seiner Einfachheit bisher nie begriffen und noch weniger bewußt ausgesprochen worden ist. Da diese Abnahme der Rate des Profits gleichbedeutend ist 1) mit der schon producirten Productivkraft und der materiellen Grundlage die sie für neue Production bildet; dieß zugleich voraussezt Enorme Entwicklung of scientific powers; 2) mit der Abnahme des Theils des schon producirten Capitals der gegen unmittelbare Arbeit ausgetauscht werden muß, d. h. mit der Abnahme der unmittelbaren Arbeit, die erheischt ist zur Reproduction eines ungeheuren Werths, der sich in grosser Productenmasse ausdrückt, grosser Productenmasse mit geringen Preissen, weil die Gesammtsumme der Preisse = ist dem reproducirten Capital + dem Profit; 3) [mit] der Dimension des Capitals überhaupt, auch der Portion desselben, die nicht capital fixe ist; also des großartig entwickelten Verkehrs, grosse Summe der Tauschoperationen, Grösse des Markts und Allseitigkeit der gleichzeitigen Arbeit; Communicationsmittel etc, Vorhandensein des nöthigen Consumtionsfonds um diesen ungeheuren Process vorzunehmen (die Arbeiter essen, wohnen etc), so zeigt sich daß die schon vorhandne materielle, schon herausgearbeitete, in der Form von capital fixe existirende Productivkraft, wie die scientific power, wie die Bevölkerung etc, kurz alle Bedingungen des Reichthums, daß die größten Bedingungen für die Reproduction des Reichthums, i. e. die reiche Entwicklung des socialen Individuums ‒ daß sie durch das Capital selbst in seiner historischen Entwicklung herbeigeführte Entwicklung der Productivkräfte auf einem gewissen Punkt angelangt die Selbstverwerthung des Capitals aufhebt, statt sie zu setzen. Ueber einen gewissen Punkt hinaus wird die Entwicklung der Productivkräfte eine Schranke für das Capital; also das Capitalverhältniß eine Schranke für [die] Entwicklung der Productivkräfte der Arbeit. Auf diesem Punkt angelangt tritt das Capital, d. h. Lohnarbeit, in dasselbe Verhältniß zur Entwicklung des gesellschaftlichen Reichthums und der Productivkräfte, wie Zunftwesen, Leibeigenschaft, Sklaverei und wird als Fessel nothwendig abgestreift. Die lezte Knechtsgestalt, die die menschliche Thätigkeit annimmt, die der Lohnarbeit auf der einen, des Capitals auf der andren Seite, wird damit abgehäutet und diese Abhäutung selbst ist das Resultat der dem Capital entsprechenden Productionsweise; die materiellen und geistigen Bedingungen der Negation der Lohnarbeit und des Capitals, die selbst schon die Negation frührer Formen der unfreien gesellschaftlichen Production sind, sind selbst Resultate seines Productionsprocesses. In schneidenden Widersprüchen, Crisen, Krämpfen drückt sich die wachsende Unangemessenheit der productiven Entwicklung der Gesellschaft zu ihren bisherigen Productionsverhältnissen aus. Gewaltsame Vernichtung von Capital, nicht durch ihm äussere Verhältnisse, sondern als Bedingung seiner Selbsterhaltung ist die schlagendste Form, worin ihm advice gegeben wird to be gone and to give room to a higher state of social production. Es ist nicht nur das Wachsen der scientific power, sondern das Maaß, worin sie schon als capital fixe gesezt ist, der Umfang, die Breite, worin sie realisirt ist und sich der Totalität der Production bemächtigt hat. Es ist ebenso die Entwicklung der Population etc, kurz aller Momente der Production; indem die Productivkraft der Arbeit, ebenso wie Anwendung der Maschinerie im Verhältniß zur Bevölkerung steht; deren Wachsen an und für sich schon die Voraussetzung, wie das Resultat des Wachsthums der zu reproducirenden, also auch zu consumirenden Gebrauchswerthe. Da dieses Abnehmen des Profits gleichbedeutend ist mit der verhältnißmässigen Abnahme der unmittelbaren Arbeit zur Grösse der vergegenständlichten Arbeit, die sie reproducirt und neu sezt, so wird alles vom Capital versucht werden, um die Kleinheit des Verhältnisses der lebendigen Arbeit zur Grösse des Capitals überhaupt, und daher auch des Mehrwerths, wenn als Profit ausgedrückt, zum vorausgesezten Capital zu checken by reducing the allotment made to necessary labour and by still more expanding the quantity of surplus labour with regard to the whole labour employed. Hence the highest development of productive power together with the greatest expansion of existing wealth will coincide with depreciation of capital, degradation of the labourer, and a most straightened exhaustion of his vital powers. These contradictions lead to explosions, cataclysms, crises, in which by momentaneous suspension of labour and annihilation of a great portion of capital the latter is violently reduced to the point, where it can go on ||17| fully employing its productive powers without committing suicide. Yet, these regularly recurring catastrophes lead to their repetition on a higher scale, and finally to its violent overthrow. Es sind in der entwickelten Bewegung des Capitals Momente, die diese Bewegung aufhalten anders als durch Crisen; so z. B. die beständige Entwerthung eines Theils des existirenden Capitals; die Verwandlung eines grossen Theils von Capital in capital fixe das nicht als Agent der directen Production dient; unproductive Vergeudung einer grossen Portion des Capitals etc. (Das Capital, productiv angewandt, wird immer doppelt ersezt; wie wir gesehn haben, daß die Werthsetzung des productiven Capitals einen Gegenwerth voraussezt. Der unproductive Consum des Capitals ersezt es auf einer Seite, vernichtet es auf der andren.) ❲Dasselbe Gesetz drückt sich einfach aus ‒ doch dieser Ausdruck später in der Populationstheorie zu betrachten ‒ als das Verhältniß des Wachsthums der Bevölkerung ‒ und namentlich des arbeitenden Theils derselben, zu dem schon vorausgesezten Capital.❳ (Daß ferner das Fallen der Rate des Profits aufgehalten werden kann durch Wegfallen von existirenden Abzügen am Profit, z. B. Fall in den Steuern, Verminderung der Grundrente etc, gehört eigentlich nicht hierher, so sehr es von praktischer Bedeutung, denn es sind dieß selbst Portionen des Profits unter andrem Namen und angeeignet von andren Personen als den Capitalisten selbst.) ❲Wie dieß selbe Gesetz sich anders ausdrückt, in der Beziehung der vielen Capitalien auf einander, i. e. der Concurrenz, gehört ebenfalls in andren Abschnitt. Es kann auch als Gesetz der Accumulation der Capitalien ausgesprochen werden; so z. B. von Fullarton. Darauf kommen wir im nächsten Abschnitt.❳ ❲Es ist wichtig darauf aufmerksam zu machen, daß bei diesem Gesetz es sich nicht einfach handelt um die Entwicklung der Productivpower δυνάμει, sondern zugleich um den Umfang, worin diese productive power als Capital wirkt, als capital fixe vor allem nach der einen Seite hin und Bevölkerung nach der andren realisirt ist.❳ (Ebenso aufgehalten der Fall durch Schöpfung neuer Productionszweige, worin mehr unmittelbare Arbeit im Verhältniß zum Capital nöthig ist, oder wo die Productivkraft der Arbeit noch nicht entwickelt ist, i. e. die Productivkraft des Capitals.) (Ebenso Monopole.) “Profit is a term signifying the increase of capital or wealth; so failing to find the laws which govern the rate of profit, is failing to find the laws of the formation of capital.” (*W. Atkinson. Principles of Political Economy* etc. Lond. 1840, p. 55.) Er hat aber failed in understanding even what the rate of profit is. A. Smith erklärte das Fallen der Profitrate mit dem Wachsen des Capitals aus der Concurrenz der Capitalien unter sich. Darauf wurde ihm von Ricardo entgegnet, daß die Concurrenz zwar die Profite in den verschiednen Geschäftszweigen auf ein Durchschnittsniveau reduciren kann, die Rate ausgleichen kann, aber diese Durchschnittsrate selbst nicht herabdrücken kann. Der A. Smithsche Satz ist insofern richtig als in der Concurrenz ‒ der Action von Capital auf Capital ‒ die dem Capital immanenten Gesetze, seine tendencies, erst realisirt werden. Er ist aber falsch in dem Sinn, worin er ihn versteht, als ob die Concurrenz dem Capital äussere, von aussen hereingebrachte Gesetze auferlege, die nicht seine eignen Gesetze sind. Die Concurrenz kann die Profitrate in allen Zweigen der Industrie, d. h. die Durchschnittsprofitrate nur permanent herabdrücken, wenn ein allgemeiner Fall und nur insofern ein allgemeiner und permanenter, als Gesetz wirkender Fall der Profitrate auch *vor* der Concurrenz und ohne Rücksicht auf die Concurrenz begreiflich ist. Die Concurrenz exequirt die innren Gesetze des Capitals; macht sie zu Zwangsgesetzen dem einzelnen Capital gegenüber, aber sie erfindet sie nicht. Sie realisirt sie. Sie daher einfach aus der Concurrenz erklären wollen, heißt zugeben, daß man sie nicht versteht. *Ricardo* seinerseits sagt: „Keine Accumulation der Capitalien kann die Profite *permanent* herabdrücken, wenn nicht eine gleich permanente Ursache die Salaire erhöht.“ (p. 92, t. II, Paris 1835, traduit de Constancio.) Diese Ursache findet er in der wachsenden, relativ wachsenden Improductivität der Agricultur, „der wachsenden Schwierigkeit die Quantität der Subsistenzen zu vermehren“, d. h. in dem Wachsen des proportionellen Arbeitslohns, so daß die Arbeit nicht real mehr erhält, aber das Product grösserer Arbeit erhält; mit einem Worte ein grösserer Theil nothwendiger Arbeit für die Production der Agriculturproducte erheischt ist. Der fallenden Rate des Profits entspricht daher bei ihm nominelles Wachsthum des Arbeitslohns und reales Wachsthum der Grundrente. Seine einseitige Auffassungsweise, die nur einen einzelnen case auffaßt, ganz wie die Profitrate fallen kann, weil der Arbeitslohn momentan steigt etc, und die ein historisches Verhältniß von einem Zeitraum von 50 Jahren, das in den folgenden 50 Jahren umgekehrt wird, in ein allgemeines Gesetz erhebt, und überhaupt auf dem historischen Mißverhältniß zwischen der Entwicklung der Industrie und Agricultur beruht, ‒ an und für sich war es komisch daß Ricardo, Malthus etc zu einer Zeit wo die physiologische Chemie kaum noch existirte, allgemeine, ewige Gesetze über dieselbe aufstellten ‒ diese Auffassungsweise Ricardo's ist daher von allen Seiten angegriffen worden mehr mit dem Instinkt, daß sie falsch und unbefriedigend sei; meist aber mehr nach ihrer wahren als nach ihrer falschen Seite hin. “A. Smith thought that accumulation or increase of stock in general lowered the rate of profits in general, on the same principle which makes the increase of stock in any particular trade lower the profits of that trade. But such increase of stock in a particular trade *means* an increase more *in proportion* than stock is at the same time increased in other trades: it is relative.” (p. 9, *An Inquiry into those Principles respecting the Nature of Demand and the Necessity of Consumption, lately advocated by Mr. Malthus. London 1821*.) „Die competition among the industrial capitalists kann level die sich besonders über das Niveau erhebenden Profite, aber nicht lower this ordinary level.“ (*Ramsay* IX, 88.) (Ramsay and andre Oekonomen machen mit Recht den Unterschied, ob die Productivität wächst in den Industriezweigen die das capital fixe bilden und natürlich die wages, oder andren Industrien, z. B. Luxusindustrien. Leztre können die nothwendige Arbeitszeit nicht vermindern. Allein sie können es durch Austausch mit Agriculturproducten auswärtiger Völker, wo es dann dasselbe ist, als ob sich die Productivität innerhalb der Agricultur vermehrt hätte. Daher die Wichtigkeit des freien Kornhandels für die industriellen Capitalisten.) *Ricardo sagt* (englische Ausgabe *On the Principles of Political Economy and Taxation. 3 ed. London 1821*): “The farmer and manufacturer can no more live without profits, than the labourer without wages.” (p. 123 l. c.) „Es ist eine natürliche Tendenz der Profite zu fallen, weil im Fortschritt der Gesellschaft und des Reichthums, das additional [Quantum of] food mehr und mehr Arbeit erheischt. Diese Tendenz, diese Gravitation des Profits wird aufgehalten in sich wiederholenden Zwischenräumen durch die Verbesserungen in der Maschinerie, verbunden mit der Production der necessaries, wie durch die Entdeckungen in der Wissenschaft der Agricultur, die die Productionskosten vermindern.“ (l. c. p. 120-121.) Ricardo wirft Profit sofort unmittelbar mit dem Mehrwerth zusammen; er hat überhaupt diesen Unterschied nicht gemacht. *Während aber der Mehrwerth bestimmt ist durch das Verhältniß der vom Capital angewandten Surplusarbeit zur nothwendigen Arbeit, ist die Rate des Profits nichts als das Verhältniß des Mehrwerths zum Totalwerth des der Production vorausgesezten Capitals*. Seine Proportion fällt und steigt daher im Verhältniß des gegen lebendige Arbeit ausgetauschten Theils des Capitals zu dem als Material und capital fixe existirenden. *Unter *allen* Umständen muß der Mehrwerth als Profit betrachtet eine Proportion des Gewinns ausdrücken, die kleiner ist, als die wirkliche Proportion des Mehrwerths*. Denn unter allen Umständen wird er gemessen an dem Gesammtcapital, das immer grösser ist als das in wages angewandte und gegen lebendige Arbeit ausgetauschte. Da Ricardo so einfach Mehrwerth und ||18| Profit zusammenwirft, und der Mehrwerth nur constant abnehmen kann, *tendentiell* abnehmen kann, wenn das Verhältniß der Surplusarbeit zur nothwendigen Arbeit, d. h. zu der für die Reproduction des Arbeitsvermögens erheischten Arbeit abnimmt, dieß aber nur möglich ist mit Abnahme der Productivkraft der Arbeit, nimmt Ricardo an, daß die Productivkraft der Arbeit, während sie in der Industrie mit der Accumulation des Capitals wächst, sie in der Agricultur abnimmt. Aus der Oekonomie flüchtet er in die organische Chemie. Wir haben diese Tendenz als nothwendig nachgewiesen ohne alle Rücksicht auf Grundrente, sowenig wie wir Rücksicht zu nehmen hatten z. B. auf steigende Nachfrage nach Arbeit etc. Wie die Grundrente und Profit zusammenhängen, ist erst zu erörtern bei der Betrachtung der Grundrente selbst, gehört nicht hierher. Daß aber das physiologische Postulat von Ricardo als allgemeines Gesetz ausgedrückt, falsch ist, hat die moderne Chemie bewiesen. Ricardo's Schüler nun, soweit sie ihm nicht einfach nachbeten, haben, wie die neure Oekonomie überhaupt, was ihnen unangenehm in den Principien ihres Meisters, ruhig fallen gelassen. To drop the problem is their general method of solving it. Andre Oekonomen, wie z. B. Wakefield, flüchten zur Betrachtung des *field of employment* für das wachsende Capital. Dieß gehört in die Betrachtung der Concurrenz und ist vielmehr die *Schwierigkeit des Capitals den wachsenden Profit zu realisiren; also Läugnung der immanenten Tendenz zum Fall der Profitrate*. Die Nothwendigkeit für das Capital stets ausgedehntres field of employment zu suchen ist aber selbst wieder Consequenz. Man kann Wakefield und ähnliche nicht unter die rechnen, die die Frage selbst gestellt haben. (Ist gewissermassen Reproduction der A. Smith'schen Ansicht.) Endlich die Harmoniker unter den modernsten Oekonomen, an deren Spitze der Amerikaner Carey steht, und dessen zudringlichster Nebenläufer der Franzose Bastiat war, (es ist nebenbei bemerkt, schönste Ironie der Geschichte, daß die continentalen free-traders Herrn Bastiat nachbeten, der seinerseits seine Weisheit bei dem Schutzzöllner Carey holt) nehmen das fact an, die Tendenz der Profitrate zu fallen im Maasse wie das productive Capital wächst. Aber sie erklären es simplement und bonnement daraus, daß der Werth der Arbeitsrate wächst; die Proportion die der Arbeiter vom Gesammtproduct erhält, während das Capital gutgehalten würde durch das Wachsen der gross profits. Die unangenehmen Gegensätze, Antagonismen, worin sich die klassische Oekonomie bewegt, und die Ricardo mit wissenschaftlicher Unbarmherzigkeit betont, werden so aufgeschwemmt in well-to-do harmonies. Carey's Entwicklung hat noch einigen Schein, wie er überhaupt selbst denkt. Sie bezieht sich auf ein Gesetz, das wir erst in der Lehre von der Concurrenz zu betrachten haben, wo wir ihn dann abfinden werden. Bastiat's Fadheit, die Gemeinplätze paradox ausgedrückt, en facettes schleift, und eine höchste Gedankenarmuth unter formeller Logik versteckt, kann hier gleich abgefertigt werden. ❲Es kann an dieser Stelle einiges über den Gegensatz von Carey und Bastiat aus Heft III hereingenommen werden.❳ In der „*Gratuité du Crédit*. Discussion entre *M. Fr. Bastiat et M. Proudhon*. Paris 1850“ (Proudhon schneidet nebenbei bemerkt eine höchst lächerliche Figur in dieser Polemik, worin er seine dialectische Ohnmacht unter rhetorischer Anmaassung versteckt) heißt es in lettre VIII des Bastiat (worin der Edle nebenbei bemerkt tout bonnement und tout simplement den Gewinn, der aus der einfachen Theilung der Arbeit dem Weg*macher* so gut zukommt, wie dem Anwender des Wegs, mit seiner aussöhnenden Dialektik in einen dem „Weg“ selbst zukommenden Gewinn (i. e. dem Capital) verwandelt): «À mesure que les capitaux augmentent (et avec eux les produits) la part absolue qui revient au capital augmente, et sa part proportionnée diminue. À mesure que les capitaux augmentent (et avec eux les produits), la part proportionnelle et la part absolue du travail augmentent. Puisque le capital voit grossir sa part absolue, encore qu'il ne prélève successivement que 1/2, 1/3, 1/4, 1/5 du produit total, le travail à qui successivement [il] revient 1/2, 2/3, 3/4, 4/5 entre évidemment dans le partage pour une part progressive, dans le sens proportionnel comme dans le sens absolu.» Als *Illustration* giebt er:

|  |Produit| total | Part du capital | Part du travail |
|---|---|---|---|---|
| 1) |période| 1000 | 1/2 ou 500 | 1/2 ou 500 |
| 2) |  |1800| 1/3 ou 600 | 2/3 ou 1200 |
| 3) |  |2800| 1/4 ou 700 | 3/4ou 2100 |
| 4) |  |4000| 1/5ou 800 | 4/5ou 3200 |

([p.] 130, 131.)

Derselbe Witz ist wiederholt *p. 288* in der Form von zunehmendem gross profit bei abnehmender Rate des Profits, aber zunehmender Masse von Producten verkauft zu niedrigren Preissen und bei der Gelegenheit wird sehr gewichtig gesprochen von dem „loi d'une décroissance indéfinie qui n'arrive jamais à zéro, loi bien connue des mathématiciens“. (p. 288.) «On voit ici (Marktschreier) un multiplicateur décroître sans cesse, parce que le multiplicande s'accroît toujours.» (p. 288 l. c.)

Ricardo hatte seinen Bastiat geahnt. Das Wachsen des Profits als Summe mit wachsendem Capital trotz der Abnahme der Rate des Profits hervorhebend ‒ also die ganze Bastiat'sche Weisheit anticipirend ‒ verfehlt er nicht zu bemerken, daß dieser Progress nur „für eine bestimmte Zeit wahr ist“. Er sagt wörtlich: „Wie auch die Rate der profits of stock abnehmen mag in Folge der Accumulation des Capitals auf Land und eines Steigens des Arbeitslohns“ (worunter notabene Ricardo versteht Steigen der Productionskosten der für den Unterhalt des Arbeitsvermögens unentbehrlichen Erdproducte), „muß doch der Aggregatbetrag der profits wachsen. So unterstellt, daß mit wiederholten Accumulations von 100000 *l.* die Rate des Profits falle von 20 auf 19, 18, 17 P. C. so können wir erwarten, daß der Ganze amount of profits received by the successive owners of capital would be always progressive; daß er grösser sein würde, wenn das Capital 200000 *l.* als wenn 100000; noch grösser, wenn 300000; und so weiter wachsend, obgleich zu einer abnehmenden Rate, with every increase of capital. *Dieser Progress ist indeß nur wahr für eine bestimmte Zeit:* so 19 % auf 200000 *l.* ist mehr als 20 auf 100000; 18 % auf 300000 mehr als 19 % auf 200000; aber nachdem das Capital accumulirt to a large amount und profits gefallen sind, vermindert die weitere Accumulation die Summe der Profite. So unterstellt die Accumulation of 1000000 und die Profits of 7 %, so wird der Gesammtbetrag der Profits 70000 *l.* sein; nun wenn eine addition von 100000 *l.* zu der Million gemacht wird, und die Profite zu 6 % ||19| fallen, werden 66000 *l.* oder eine Verminderung von 4000 *l.* erhalten von den Eigenthümern des stock, obgleich der amount of capital gewachsen von 1000000 zu 1100000.“ (l. c. p. 124, 125.) Dieß verhindert Herrn Bastiat natürlich nicht, die schülerhafte Operation vorzunehmen, einen wachsenden Multiplicanden so wachsen zu lassen, daß er mit abnehmendem Multiplicator ein wachsendes Product bildet, so wenig wie die Gesetze der Production den Dr. Price verhinderten an der Aufstellung seiner zusammengesezten Zinsrechnung. Weil die Rate des Profits abnimmt ‒ nimmt sie ab in Bezug auf den Arbeitslohn, der folglich proportionell und absolut wachsen muß. So schließt Bastiat. (Ricardo sah diese Tendenz zum Fallen der Profitrate mit der Zunahme des Capitals; und da er den Profit mit dem Mehrwerth verwechselt, mußte er den Arbeitslohn wachsen lassen, um den Profit fallen zu lassen. Da er aber zugleich sah, daß der Arbeitslohn real eher abnahm als zunahm, ließ er seinen Werth wachsen, d. h. das Quantum der nothwendigen Arbeit, ohne seinen Gebrauchswerth wachsen zu lassen. Er ließ daher in der That nur die Grundrente wachsen. Der harmonische Bastiat aber entdeckt, daß mit der Accumulation der Capitalien der Arbeitslohn proportionell und absolut wächst.) Er unterstellt, was er beweisen soll, daß die Abnahme der Profitrate identisch ist mit der Zunahme in der Rate des Arbeitslohns und „illustrirt“ dann seine Voraussetzung durch ein Rechenexempel, das ihn sehr amüsirt zu haben scheint. Wenn die Abnahme der Profitrate nichts ausdrückt als die Abnahme des Verhältnisses, worin das Gesammtcapital die lebendige Arbeit zu seiner Reproduction bedarf, so ist das was andres. Herr Bastiat übersieht den kleinen Umstand, daß in seiner Voraussetzung, obgleich die Profitrate des Capitals abnimmt, das Capital selbst anwächst, das der Production vorausgesezte Capital. Daß nun der Werth des Capitals nicht wachsen kann, ohne daß es sich surplus Arbeit aneignet, hätte selbst Herr Bastiat ahnen können. Daß die blose Vermehrung von Producten den Werth nicht vermehrt, könnte ihm der in der französischen Geschichte stehende Jammer über Uebererndten zeigen. Die Frage drehte sich dann einfach um die Untersuchung ob das Fallen der Profitrate gleichbedeutend mit dem Wachsen der Rate der Surplusarbeit im Verhältniß zur nothwendigen Arbeit, oder vielmehr nicht mit dem Fallen der Gesammtrate der angewandten lebendigen Arbeit im Verhältniß zu dem reproducirten Capital. Herr Bastiat vertheilt das Product daher auch einfach zwischen Capitalist und Arbeiter, statt es zu vertheilen in Rohmaterial, Productionsinstrument und Arbeit und sich zu fragen, in welchen aliquoten Theilen sein Werth zum Austausch gegen diese verschiednen Portionen verwandt wird. Der gegen Rohmaterial und Productionsinstrument ausgetauschte Theil des Products geht offenbar die Arbeiter nichts an. Was sie mit dem Capital theilen, als Arbeitslohn und Profit, ist nichts als die neu hinzugekommne lebendige Arbeit selbst. Was aber namentlich Bastiat Sorge macht ist, wer denn das vermehrte Product aufessen solle. Da der Capitalist nur einen relativ geringen Theil aufißt, muß nicht der Arbeiter einen relativ grossen aufessen? Namentlich in Frankreich, dessen Gesammtproduction höchstens in der Phantasie Bastiats überhaupt viel zu essen giebt, könnte sich Herr Bastiat überzeugen, daß sich um das Capital eine Masse Parasitenkörper anlegen, die unter einem oder dem andren Titel so viel von der Gesammtproduction an sich ziehn, um dem Arbeiter die Bäume nicht über den Kopf wachsen zu lassen. Daß übrigens mit der Production auf grosser Stufenleiter die Gesammtmasse der angewandten Arbeit zunehmen kann, obgleich die Proportion der angewandten Arbeit zum Capital abnimmt, ist klar, und daß somit nichts dem im Wege steht, daß mit der Zunahme des Capitals eine zunehmende Arbeiterbevölkerung grösserer Masse Producte bedarf. Uebrigens verwechselt Bastiat, in dessen harmonischem Gehirn alle Kühe grau sind (sieh oben Salair), die Abnahme des Zinses mit der Zunahme des Arbeitslohns, da sie vielmehr Zunahme des industriellen Profits ist, die Arbeiter gar nichts angeht, sondern nur das Verhältniß worin sich verschiedne species Capitalisten den Gesammtprofit theilen. Retournons à nos moutons. Das Product des Capitals ist also der Profit. Indem es sich zu sich selbst als Profit verhält, verhält es sich zu sich selbst als *Productionsquelle von Werth und die Rate des Profits drückt die Proportion aus, worin es seinen eignen Werth vermehrt hat*. Der Capitalist ist aber nicht blos Capital. Er muß leben, und da er nicht von der Arbeit lebt vom Profit leben, d. h. von der fremden Arbeit, die er sich angeeignet. Als Quelle des Reichthums ist das Capital so gesezt. Das Capital verhält sich zum Profit ‒ da es die Productivität sich incorporirt hat als immanente Eigenschaft ‒ als *Revenu*. Es kann einen Theil davon aufzehren (scheinbar den ganzen, aber das wird sich als falsch ausweisen), ohne daß es aufhörte Capital zu sein. Nach Verzehrung dieser Frucht kann es von neuem Frucht treiben. Es kann den geniessenden Reichthum vorstellen, ohne aufzuhören die allgemeine Form des Reichthums zu repräsentiren, was dem Geld in der einfachen Circulation unmöglich war. *Es mußte entsagen, um allgemeine Form des Reichthums* zu bleiben; oder wenn es sich gegen realen Reichthum, Genüsse aufzehrte, hörte es auf die allgemeine Form des Reichthums zu sein. So erscheint der Profit als *Distributionsform,* wie das Salair. Da aber das Capital nur wachsen kann durch Rückverwandlung des Profits in Capital ‒ in Surpluscapital ‒ ist der Profit ebenso *Productionsform des Capitals;* ganz ebenso wie das Salair vom Standpunkt des Capitals aus bloses *Productionsverhältniß,* vom Standpunkt des Arbeiters aus Distributionsverhältniß ist. Es zeigt sich hier, wie die Distributionsverhältnisse selbst producirt sind durch die Productionsverhältnisse und sie selbst darstellen d'un autre point de vue. Es zeigt sich ferner, wie das Verhältniß der Production zur Consumtion durch die Production selbst gesezt ist. Die Abgeschmacktheit aller bürgerlichen Oekonomen, z. B. auch des J. St. Mill, der die bürgerlichen Productionsverhältnisse für ewig hält, aber ihre Distributionsformen für historisch, zeigt, daß er weder die einen noch die andren versteht. Beim einfachen Austausch bemerkt *Sismondi* richtig: „Ein échange sezt immer 2 Werthe voraus; jeder kann ein verschiednes Loos haben; aber die *Qualität von Capital und Revenu* folgt nicht dem ausgetauschten Objekt; sie attachirt sich der Person, die sein Eigenthümer ist.“ (*Sismondi*. VI.) Aus den einfachen Austauschverhältnissen ist daher nicht die Revenu zu erklären. Die Qualität eines im Austausch erhaltnen Werths Capital oder Revenu vorzustellen, ist bestimmt durch Verhältnisse, die jenseits des einfachen Austauschs liegen. Albern daher diese complicirtern Formen auf jene einfachen Tauschverhältnisse reduciren zu wollen, wie es die harmonischen freetraders thun. Vom Standpunkt des einfachen échange aus, und die Accumulation als blose Accumulation von Geld (Tauschwerth) betrachtet, ist der Profit und die Revenu des Capitals unmöglich. „Wenn die Reichen den accumulirten Reichthum gegen Luxusproducte ausgeben ‒ und sie können Waaren nur durch échange erhalten, ‒ würde ihr fonds bald erschöpft sein … Aber in der ordre social hat der Reichthum die Eigenschaft erworben, sich durch *fremde Arbeit* zu reproduciren. Der Reichthum, wie die Arbeit, und *durch die Arbeit,* giebt eine jährliche Frucht, die jedes Jahr *vernichtet* werden kann, ohne daß der Reiche davon ärmer wird. Die Frucht ist die Revenu, die dem Capital entspringt.“ (*Sismondi*. IV.) Erscheint der Profit so als Resultat des Capitals, so anderseits als *Voraussetzung der Capitalbildung*. Und so von neuem die Kreisbewegung gesezt, worin das Resultat als Voraussetzung erscheint. „So Theil der Revenu in Capital verwandelt, in einen permanenten sich vervielfältigenden Werth, der nicht mehr unterging; dieser Werth riß sich los von der Waare, die ihn geschaffen hatte; er blieb gleich einer metaphysischen, unsubstantiellen Qualität immer im Besitz desselben cultivateurs (Capitalist), für den er verschiedne Formen bekleidete.“ (*Sismondi*. VI.)|

|20| *Indem das Capital als Profitsetzend gesezt ist, als Quelle des Reichthums unabhängig von der Arbeit, wird jeder Theil des Capitals supponirt gleichmässig productiv zu sein*. Wie der Mehrwerth im Profit an dem Gesammtwerth des Capitals gemessen wird, so erscheint er gleichmässig durch seine verschiednen Bestandtheile erzeugt. Der circulirende Theil desselben (der Theil der aus Rohmaterialien und Approvisionnement besteht), bringt also nicht mehr Profit, wie der das capital fixe bildende Bestandtheil, und zwar bezieht sich der Profit gleichmässig auf diese Bestandtheile nach ihrer Grösse.

Da der Profit des Capitals sich nur realisirt im Preisse, der für es gezahlt wird, für den von ihm geschaffnen Gebrauchswerth gezahlt wird, so ist der Profit also bestimmt durch den *Ueberschuß des erhaltnen Preisses über den Preiß der die Auslagen deckt*. Da ferner diese Realisation nur im *Austausche* vor sich geht, so ist für das einzelne Capital der *Profit nicht nothwendig beschränkt durch seinen Mehrwerth,* durch die in ihm enthaltne Surplusarbeit; sondern steht im Verhältniß zu dem Ueberschuß des Preisses, den es im Austausch erhält. Es kann mehr als sein *Equivalent austauschen, und dann ist der Profit grösser als sein Mehrwerth*. Es kann dieß nur der Fall sein, so weit der andre Austauschende nicht ein Equivalent erhält. Der Gesammtsurpluswerth, ebenso wie der *Gesammtprofit,* der nur der *Mehrwerth selbst ist anders berechnet,* kann nie durch diese Operation wachsen, noch abnehmen; nicht er selbst, sondern nur *seine Vertheilung unter den verschiednen Capitalien wird dadurch modificirt*. Indeß gehört diese Betrachtung erst in die der vielen Capitalien; noch nicht hierhin.

Dem Profit gegenüber erscheint der Werth des in der Production vorausgesezten Capitals als *Avancen ‒ Productionskosten,* die im Product ersezt sein müssen. Nach Abzug des Theils des Preisses der sie ersezt, bildet der Ueberschuß den Profit. Da die Surplusarbeit ‒ die Profit und Zins, beides nur Portionen derselben ‒ dem Capital nichts kostet, also nicht unter dem von ihm avancirten Werthe rangirt ‒ nicht unter dem Werth, den es vor dem Productionsprocess und der Verwerthung des Products besaß ‒ so figurirt diese Surplusarbeit, die in den Productionskosten des Products eingeschlossen ist und die Quelle des Mehrwerths, also auch des Profits bildet ‒ nicht unter den Productionskosten des Capitals. Diese sind nur gleich den wirklich von ihm vorgeschoßnen Werthen, nicht dem in der Production angeeigneten und in der Circulation realisirten Surpluswerth. Die Productionskosten vom Standpunkt des Capitals sind daher nicht die wirklichen Productionskosten, eben weil *ihm* die Surplusarbeit nichts kostet. Der Ueberschuß des Preisses des Products über den Preiß der Productionskosten giebt ihm Profit. Es kann also Profit für das Capital existiren, ohne daß seine wirklichen Productionskosten ‒ d. h. die ganze von ihm ins Werk gesezte Surplusarbeit ‒ realisirt wird. Der Profit ‒ der Ueberschuß über die vom Capital gemachten Avancen ‒ kann kleiner sein als der Mehrwerth ‒ das vom Capital eingetauschte Surplus von lebendiger Arbeit über die vergegenständlichte Arbeit, die es gegen das Arbeitsvermögen ausgetauscht hat. Durch die Trennung des Zinses vom Profit ‒ was wir gleich betrachten werden ‒ wird indeß selbst auch für das productive Capital ein Theil des Surpluswerths als Productionskost gesezt. Die Verwechslung der *Productionskosten* vom Standpunkt des Capitals aus mit dem in dem Product des Capitals vergegenständlichten Quantum von Arbeit, die Surplusarbeit eingeschlossen, hat sagen lassen, daß „der Profit nicht eingeschlossen im natural price“. Es sei „absurd den Excess oder Profit a part of the expenditure zu nennen“. (*Torrens*. IX, 30.) Dieß führt dann zu einer Masse Confusion; entweder den Profit nicht im Austausch realisiren, sondern aus ihm entspringen zu lassen (was immer nur relativ der Fall sein kann, wenn der eine Austauschende nicht sein Equivalent erhält) oder dem Capital eine magische Kraft zuzuschreiben, die aus Nichts Etwas macht. Indem der im Productionsprocess gesezte Werth im Austausch seinen Preiß realisirt, erscheint der Preiß des Products bestimmt in fact durch die Summe Geld die ein Equivalent ausdrückt für die im Rohmaterial, der Maschinerie, den Salaires und der nicht bezahlten Surplusarbeit enthaltne Gesammtquantität von Arbeit. Der Preiß hier also noch erscheint nur als Formveränderung des Werths; der Werth in Geld ausgedrückt; aber die Grösse dieses Preisses ist im Productionsprocess des Capitals vorausgesezt. Das Capital erscheint damit Preiß bestimmend, so daß der Preiß bestimmt ist durch die vom Capital gemachten Avancen + die von ihm im Product realisirte Surplusarbeit. Wir werden später sehn, wie umgekehrt der Preiß als Profitbestimmend erscheint. Und wenn hier die gesammten *wirklichen* Productionskosten als Preißbestimmend erscheinen, der Preiß später als die Productionskosten bestimmend. Die Concurrenz, um die immanenten Gesetze des Capitals ihm als äussere Nothwendigkeit aufzuzwingen, kehrt sie scheinbar alle um. *Verkehrt sie*. Zur Wiederholung noch: der Profit des Capitals hängt nicht von seiner Grösse ab; sondern bei gleicher Grösse von dem Verhältniß der Bestandtheile (dem constanten und variablen Theil) ab; dann von der Productivität der Arbeit (die aber in jener ersten Proportion sich ausspricht, da bei geringrer Productivität dasselbe Capital nicht in derselben Zeit mit derselben Portion lebendiger Arbeit dasselbe Material verarbeiten könnte); von der Umschlagszeit; die bestimmt ist durch verschiedne Proportionen zwischen capital fixe und circulant, verschiedne Dauerhaftigkeit des capital fixe, etc etc (sieh oben). Die Ungleichheit des Profits in verschiednen Industriezweigen für Capitalien von gleicher Grösse, i. e. die Ungleichheit der Profitrate, ist Bedingung und Voraussetzung für die Ausgleichungen der Concurrenz.

Sofern das Capital Rohmaterial, Instrument, Arbeit durch Austausch erhält, einkauft, sind seine Elemente selbst schon in der Form von Preissen vorhanden; schon als Preisse gesezt; ihm vorausgesezt. Die Vergleichung des Marktpreisses seines Products mit den Preissen seiner Elemente wird dann entscheidend für es. Dieß gehört aber erst in das Capitel von der Concurrenz.

Also der Mehrwerth, den das Capital in einer gegebnen Umschlagszeit sezt, erhält die Form des *Profits,* insofern er gemessen wird an dem Totalwerth des der Production vorausgesezten Capitals. Während der Mehrwerth direct gemessen ist durch die Surplusarbeitszeit, die das Capital gewinnt im Austausch mit der lebendigen Arbeit. Der Profit ist nichts als eine andre, weiter im Sinn des Capitals entwickelte Form des Mehrwerths. Der Mehrwerth hier ist mehr betrachtet als ausgetauscht gegen das Capital selbst im Productionsprocess, nicht gegen die Arbeit. Es erscheint daher das Capital als Capital, als vorausgesezter Werth durch die Vermittlung seines eignen Processes sich auf sich beziehend als gesezter, producirter Werth und der von ihm gesezte Werth heißt *Profit*.

Die 2 unmittelbaren Gesetze die sich uns bei dieser Umwandlung des Mehrwerths in die Gestalt des Profits ergeben sind die: 1) *Der Mehrwerth als Profit ausgedrückt erscheint immer als kleinere Proportion, wie der Mehrwerth in seiner unmittelbaren Realität wirklich beträgt*. Denn statt an einem Theil des Capitals gemessen zu werden, dem gegen lebendige Arbeit ausgetauschten (ein Verhältniß was sich als das der nothwendigen zur Surplusarbeit herausstellt) wird sie am Ganzen gemessen. Welches immer der Mehrwerth sei, den ein Capital a sezt, und welches immer die Proportion in a von c und v, dem constanten und dem variablen Theil des Capitals, der Mehrwerth m muß kleiner erscheinen wenn gemessen an c + v, als wenn an seinem realen Maaß v gemessen. Der Profit oder ‒ wenn nicht als absolute Summe, sondern wie er meist als *Proportion* betrachtet (die Profitrate ist der Profit ausgedrückt als *Verhältniß worin* das Capital Mehrwerth gesezt hat) ‒ die ||21| Profitrate drückt nie die wirkliche Rate aus, worin das Capital die Arbeit exploitirt, sondern immer ein viel kleinres Verhältniß und um so falscher ist das Verhältniß, das sie ausdrückt, je grösser das Capital ist. Die Profitrate könnte nur dann die wirkliche Rate des Mehrwerths ausdrücken, wenn das ganze Capital blos in Arbeitslohn verwandelt würde; das ganze Capital gegen lebendige Arbeit ausgetauscht würde, also blos als Approvisionnement existirte und nicht nur nicht in der Form von schon producirtem Rohmaterial (was in der extractiven Industrie vorgekommen), also nicht nur das Rohmaterial = 0 wäre, sondern auch Productionsmittel, sei es in der Form von Instrumenten oder entwickeltem capital fixe = 0. Leztrer case kann auf der Grundlage der dem Capital entsprechenden Productionsweise nicht vorkommen. Wenn a = c + v, welches auch immer die Zahl m, so [ist m/c + v < m/v].

2) Das 2^te^ grosse Gesetz ist, daß im Maasse wie das Capital sich schon die lebendige Arbeit in der Form der vergegenständlichten Arbeit angeeignet hat, im Maasse also wie Arbeit schon capitalisirt ist und daher auch wachsend in der Form von capital fixe in dem Productionsprocess agirt, oder im Maasse wie die Productivkraft der Arbeit wächst, die Profitrate abnimmt. Das Wachsen der Productivkraft der Arbeit ist gleichbedeutend mit a) dem Wachsen des relativen Mehrwerths oder der relativen Surplusarbeitszeit, die der Arbeiter dem Capital giebt; b) der Verminderung der zur Reproduction des Arbeitsvermögens nothwendigen Arbeitszeit; c) der Abnahme des Theils des Capitals der sich überhaupt gegen lebendige Arbeit austauscht gegen die Theile desselben [gehalten], die als vergegenständlichte Arbeit und vorausgesezter Werth an dem Productionsprocess theilnehmen. Die Profitrate steht daher in umgekehrtem Verhältniß zum Wachsen des relativen Mehrwerths oder der relativen Surplusarbeit, zur Entwicklung der Productivkräfte, und zur Grösse des als [constantes] Capital in der Production angewandten Capitals. In andren Worten das zweite Gesetz ist die *Tendenz der Profitrate zu fallen* mit der Entwicklung des Capitals, sowohl seiner Productivkraft, wie des Umfangs, worin es als vergegenständlichter Werth schon sich gesezt hat; des Umfangs worin Arbeit sowohl wie Productivkraft capitalisirt ist.

Andre Ursachen, die sonst auf die Rate des Profits wirken können, sie herabdrücken können für längre oder kürzre Perioden, gehören noch nicht hierher. Es ist ganz richtig, daß den Productionsprocess im Ganzen und Grossen betrachtet das als Material und capital fixe wirkende Capital nicht nur vergegenständlichte Arbeit ist, sondern von neuem durch die Arbeit reproducirt werden muß und zwar beständig reproducirt werden muß. Sein Bestehn unterstellt also ‒ der Umfang, den sein Bestehn erreicht hat, unterstellt also Umfang der arbeitenden Bevölkerung, grosse Population, die an und für sich Bedingung aller Productivkraft ‒ aber diese Reproduction geht überall vor unter der Voraussetzung von Wirkung des capital fixe und Rohmaterial und scientific power, sowohl als solche, wie der Production angeeignet, und selbst schon in ihr realisirt. Dieser Punkt ist erst näher zu entwickeln in der Betrachtung der Accumulation.

Es ist ferner klar, daß obgleich der Theil des Capitals der sich gegen lebendige Arbeit austauscht, im Verhältniß zum Gesammtcapital betrachtet, abnimmt, die Gesammtmasse der angewandten lebendigen Arbeit zunehmen kann oder dieselbe bleiben, wenn das Capital in demselben oder grösserem Verhältniß wächst. Die Population kann daher beständig wachsen im Verhältniß wie die nothwendige Arbeit abnimmt. Wenn Capital a 1/2 in c und 1/2 in v verausgabt, Capital a′ aber 3/4 in c und 1/4 in v; so könnte Capital a′ auf 6/4c 2/4v anwenden. War es aber ursprünglich = 3/4c + 1/4v, so jezt = 6/4c + 2/4v, oder es ist gewachsen um 4/4; d. h. es hat sich verdoppelt. Dieß Verhältniß ist indeß auch näher erst zu untersuchen bei der Accumulations- und Populationstheorie. Ueberhaupt müssen uns zunächst die Folgerungen, die sich aus den Gesetzen ergeben, und die Hin- und Herbedenken darüber nicht irren.

Die Profitrate also ist bestimmt nicht nur durch das Verhältniß der Surplusarbeit zur nothwendigen Arbeit, oder das Verhältniß worin vergegenständlichte Arbeit sich gegen lebendige austauscht, sondern durch das Verhältniß überhaupt der angewandten lebendigen Arbeit zur gegenständlichen Arbeit; die Portion des Capitals die sich überhaupt gegen lebendige Arbeit austauscht gegen den Theil der als vergegenständlichte Arbeit an dem Productionsprocess theilnimmt. Diese Portion aber nimmt ab, im selben Verhältniß wie die Surplusarbeit gegen die nothwendige wächst.

(Da der Arbeiter den Theil des Capitals der gegen sein Arbeitsvermögen ausgetauscht wird ebensosehr reproduciren muß, wie die andren Theile des Capitals, so erscheint das Verhältniß worin der Capitalist beim Austausch gegen Arbeitsvermögen gewinnt als bestimmt durch das Verhältniß der nothwendigen Arbeit zur Surplusarbeit. Ursprünglich erscheint das so, daß ihm die nothwendige Arbeit nur die Auslage ersezt. Da er aber nichts auslegt als die Arbeit selbst ‒ wie sich dieß bei der Reproduction zeigt ‒ kann das Verhältniß einfach so ausgedrückt werden ‒ das Verhältniß des Mehrwerths als Verhältniß der nothwendigen Arbeit zur Surplusarbeit.)

❲In Bezug auf das capital fixe ‒ und die Dauerhaftigkeit als Bedingung desselben, die nicht äusserlich hineinkommt, ist noch zu bemerken: Soweit das Productionsinstrument selbst Werth ist, vergegenständlichte Arbeit *trägt es nicht bei als Productivkraft*. Wenn eine Maschine deren Herstellung 100 Arbeitstage kostet nur 100 Arbeitstage ersezte, würde sie die Productivkraft der Arbeit in keiner Weise vermehren, und die Kost des Products in keiner Weise vermindern. Je dauerhafter die Maschine, desto öfter kann dieselbe Quantität Product mit ihr geschaffen werden oder desto öfter kann das capital circulant erneuert werden, seine Reproduction wiederholt werden, und desto kleiner ist der Werthantheil (der zur Ersetzung des déchet, des wear und tear der Maschine nöthige); d. h. um so mehr wird der Preiß des Products und seine jemalige Productionskost vermindert. Indeß dürfen wir hier die Preißbeziehung bei der Entwicklung noch nicht hereinbringen. Die Herabsetzung des Preisses als Bedingung für Eroberung des Markts gehört erst in die Concurrenz. Es muß also anders entwickelt werden. Könnte das Capital das Productionsinstrument ohne Kosten, für 0 haben, was wäre die Folge? Dieselbe als wenn die Circulationskosten = 0. D. h. die zur Erhaltung des Arbeitsvermögens nothwendige Arbeit würde vermindert und so die Surplusarbeit [vermehrt], i. e. der Mehrwerth, ohne daß es dem Capital das Geringste kostete. Solche Vermehrung der Productivkraft, eine Maschinerie die ihm nichts kostet, ist die Theilung der Arbeit und die Combination der Arbeit innerhalb des Productionsprocesses. Sie unterstellt aber Arbeiten auf grosser Stufenleiter, i. e. Entwicklung von Capital und Lohnarbeit. Eine andre Productivkraft, die ihm nichts kostet, ist die scientific power. (Daß es immer eine gewisse Abgabe zahlen muß für Pfaffen, Schulmeister und Gelehrte, sie mögen grosse oder kleine scientific power entwickeln, versteht sich von selbst.) Die leztre kann es sich aber nur aneignen durch Anwendung der Maschinerie (auch im chemischen Processe zum Theil). Das Wachsthum der Bevölkerung ist eine solche Productivkraft, die ihm nichts kostet. Kurz alle mit dem Wachsthum der Population und der historischen Entwicklung der Gesellschaft sich entwickelnden gesellschaftlichen Kräfte kosten ihm nichts. So weit sie aber, um im unmittelbaren Productionsprocess angewandt zu werden, selbst eines durch die Arbeit hervorgebrachten, d. h. in der Form von vergegenständlichter Arbeit existirenden Substrats bedürfen, also selbst Werthe sind, kann es sie nur durch Equivalente sich aneignen. Well. Capital fixe, dessen Anwendung mehr kostete als die von lebendiger Arbeit, ||22| d. h. mehr lebendige Arbeit zu ihrer Production oder Erhaltung erheischte, als sie ersezte, wäre eine nuisance. Solche, die nichts kostete, sondern blos vom Capitalisten angeeignet zu werden brauchte, besässe das Maximum des Werths für das Capital. Aus dem einfachen Satze, daß wenn der Werth der Maschinerie = 0, sie am werthvollsten für das Capital, folgt, daß jede Reduction ihrer Kost Gewinn für ihn. *Während es einerseits die Tendenz des Capitals den Gesammtwerth des capital fixe zu vermehren,* [so] *gleichzeitig* [seine Tendenz,] *den Werth jedes aliquoten Theils desselben zu vermindern*. Soweit das capital fixe als Werth in die Circulation eingeht, hört es auf als Gebrauchswerth im Productionsprocess zu wirken. Sein Gebrauchswerth ist eben die Vermehrung der Productivkraft der Arbeit, die Verminderung der nothwendigen Arbeit, die Vermehrung der relativen Surplusarbeit und daher des Surpluswerths. So weit es in die Circulation eingeht, wird sein Werth nur ersezt, nicht vermehrt. Das Product dagegen, das capital circulant, ist der Träger des Surpluswerths, der erst realisirt wird, sobald es aus dem Productionsprocess heraus in die Circulation tritt. Dauerte die Maschine ewig, bestünde sie nicht selbst aus vergänglichem Material, das reproducirt werden müßte (ganz abgesehn von der Erfindung vervollkommneter Maschinen, die ihr den Charakter Maschine zu sein nehmen), wäre sie ein perpetuum mobile, so entspräche sie am vollständigsten ihrem Begriffe. Ihr Werth brauchte nicht ersezt zu werden, weil er in einer unzerstörbaren Materialität fortdauerte. Da capital fixe nur angewandt wird, insofern es als Werth geringer ist, wie als werthsetzend, würde, obgleich es selbst nie [auf einmal] als Werth in die Circulation träte, der in dem capital circulant realisirte Surpluswerth dennoch bald die avances ersetzen und so würde es als werthsetzend wirken, nachdem seine Kosten für den Capitalisten, ebenso wie [die] der Surplusarbeit, die er sich aneignet = 0 wären. Es würde als Productivkraft der Arbeit fortwirken und zugleich Geld in der 3^t^ Bedeutung, constanter für sich seiender Werth sein. Nimm ein Capital von 1000 *l.* 1/5 sei Maschinerie; der Surpluswerth der Summe nach = 50. Der Werth der Maschinerie also gleich 200. Nach 4maligem Umschlage wäre die Maschinerie bezahlt. Und ausserdem daß das Capital fortfahren würde in der Maschinerie vergegenständlichte Arbeit von 200 zu besitzen, wäre es vom 5^ten^ Umschlag an dasselbe als ob es mit einem Capital, das ihm nur 800 kostet, 50 machte, also statt 5 %, 6 1/4 P. C. Sobald das capital fixe in die Circulation eingeht als Werth hört sein Gebrauchswerth für den Verwerthungsprocess des Capitals auf oder es geht nur in sie ein, sobald dieser auf[hört]. Je dauerhafter daher, je weniger es der Reparatur, der ganzen oder der theilweisen Reproduction bedarf, je länger seine Circulationszeit, um so mehr wirkt es als Productivkraft der Arbeit, als Capital, d. h. als vergegenständlichte Arbeit die lebendige Surplusarbeit sezt. Die Dauer des capital fixe, identisch mit Länge der Circulationszeit seines Werths, oder der zu seiner Reproduction erforderlichen Zeit, geht als Werthmoment desselben aus seinem Begriff selbst hervor. (Daß sie an und für sich, blos *stofflich* betrachtet, im Begriff des Productionsmittels liegt, bedarf keiner Erläuterung.)❳

Die Rate des Mehrwerths ist einfach bestimmt durch das Verhältniß der Surplusarbeit zur nothwendigen; die Rate des Profits ist bestimmt durch das Verhältniß nicht nur der Surplusarbeit zur nothwendigen, sondern des gegen lebendige Arbeit ausgetauschten Theils des Capitals zum Gesammtcapital das in die Production eingeht.

Der Profit, wie wir ihn hier noch betrachten, d. h. als Profit *des* Capitals, nicht eines einzelnen Capitals auf Kosten eines andren, sondern als *Profit der Capitalistenklasse,* konkret ausgedrückt, kann *nie grösser sein, als die Summe des Mehrwerths*. Als Summe ist er die Summe des Mehrwerths, aber diese selbe Werthsumme als Proportion zum Totalwerth des Capitals, statt zu dem Theil desselben, dessen Werth wirklich wächst; d. h. gegen lebendige Arbeit ausgetauscht wird. *In seiner unmittelbaren Form ist der Profit nichts als die Summe des Mehrwerths ausgedrückt als Proportion zum Totalwerth des Capitals*.

Die Verwandlung des Mehrwerths in die Form des Profits, diese Art der Berechnung des Mehrwerths durch das Capital, so sehr sie auf einer Illusion über die Natur des Mehrwerths beruht, oder diese vielmehr verhüllt, ist nothwendig vom Standpunkt des Capitals aus.

❲Es kann sich leicht eingebildet werden, die Maschine als solche, weil sie als Productivkraft der Arbeit wirkt, setze Werth. Wenn die Maschine aber keiner Arbeit bedürfte, würde sie den Gebrauchswerth vermehren können; aber der Tauschwerth, den sie schüfe, wäre nie grösser als ihre eignen Productionskosten, ihr eigner Werth, die in ihr vergegenständlichte Arbeit. Nicht weil sie Arbeit ersezt, schafft sie Werth; sondern nur insofern sie ein Mittel ist die Surplusarbeit zu vermehren und nur diese selbst ist sowohl das Maaß, wie die Substanz des Mehrwerths, der mit Hilfe der Maschine gesezt; also überhaupt die Arbeit.❳

Die Verminderung der nothwendigen Arbeit im Verhältniß zur Surplusarbeit drückt sich wenn wir den Tag eines einzelnen Arbeiters betrachten dahin aus, daß ein größrer Theil des Arbeitstags vom Capital angeeignet wird. Die lebendige Arbeit, die angewandt wird, bleibt hier dieselbe. Gesezt durch Vermehrung der Productivkraft, z. B. Anwendung von Maschinerie, würden von 6 Arbeitern, deren jeder 6 Tage in der Woche arbeitet, 3 überflüssig gemacht. Wären die 6 Arbeiter selbst im Besitz der Maschinerie, so würden sie jeder nur mehr einen halben Tag arbeiten. Jezt fahren 3 fort einen ganzen Tag jeden Tag in der Woche zu arbeiten. Führe das Capital fort die 6 anzuwenden, so würden sie jeder nur einen halben Tag arbeiten, aber keine Surplusarbeit verrichten. Gesezt die nothwendige Arbeit betrug früher 10 Stunden, die Surplusarbeit täglich 2, so betrug die ganze Surplusarbeit der 6 Arbeiter täglich 2 × 6 gleich einem Tage und war in der Woche gleich 6 Tagen = 72 Stunden. Jeder arbeitete einen Tag in der Woche umsonst. Oder es wäre dasselbe als wenn der 6^te^ Arbeiter umsonst gearbeitet hätte die ganze Woche durch. Die 5 Arbeiter repräsentiren nothwendige Arbeit und könnten sie auf 4 reducirt werden und der eine Arbeiter nach wie vor umsonst arbeiten ‒ so wäre der relative Mehrwerth gewachsen. Er verhielt sich früher = [1 : 6], und würde sich jezt verhalten wie [1 : 5]. *Das vorige Gesetz die Zahl der Surplusarbeitsstunden zu vermehren, erhält also jezt die Form die Zahl der nothwendigen Arbeiter zu vermindern.* Wäre es möglich für dasselbe Capital die 6 Arbeiter zu dieser neuen Rate anzuwenden, so würde nicht nur relativ, sondern absolut der Mehrwerth sich vermehrt haben. Die Surplusarbeitszeit würde betragen 14 2/5 Stunden. 2 2/5 Stunden auf 6 Arbeiter ist natürlich mehr als 2 2/5 auf 5.

Den absoluten Mehrwerth betrachtet, so erscheint er bestimmt durch die absolute Verlängerung des Arbeitstags über die nothwendige Arbeitszeit hinaus. Die nothwendige Arbeitszeit arbeitet für den blosen Gebrauchswerth, für die Subsistenz. Der Surplusarbeitstag ist Arbeit für den Tauschwerth, für den Reichthum. Er ist das erste Moment der industriellen Arbeit. Die natürliche Grenze ist gesezt ‒ in der Voraussetzung daß die Arbeitsbedingungen vorhanden, Rohstoff und Arbeitsinstrument, oder eins von beiden, je nachdem die Arbeit blos extrahirend oder formend ist, blos den Gebrauchswerth isolirt vom Erdkörper, oder ihn formt, ‒ die natürliche Grenze ist gesezt durch die Anzahl der gleichzeitigen Arbeitstage oder der lebendigen Arbeitsvermögen, i. e. durch die Arbeitsbevölkerung. Auf dieser Stufe ist der Unterschied der Production des Capitals und frührer Productionsstufen nur noch formell. Menschenraub, Sklaverei, Handel mit Sklaven und Zwangsarbeit derselben, ||23| Vermehrung dieser arbeitenden Maschinen, Surplusproduce producirenden Maschinen ist hier direkt durch Gewalt gesezt, beim Capital durch den Austausch vermittelt.

Die Gebrauchswerthe wachsen hier im selben einfachen Verhältniß wie die Tauschwerthe und daher erscheint diese Form der Surplusarbeit in den Productionsweisen der Sklaverei, Leibeigenschaft etc, wo es sich hauptsächlich und vorwiegend um den Gebrauchswerth handelt, wie in der auf den Tauschwerth direct und auf den Gebrauchswerth nur indirect gerichteten Productionsweise des Capitals. Dieser Gebrauchswerth kann, wie z. B. beim ägyptischen Pyramidenbau, kurz bei den religiösen Luxusarbeiten, wozu die Masse der Nation in Aegypten, Indien etc gezwungen wurde, rein phantastisch oder wie bei den alten Etruskern z. B. auf das unmittelbar Nützliche gerichtet sein.

In der 2^t^ Form des Mehrwerths aber, als relativer Mehrwerth, die als Entwicklung der Productivkraft der Arbeiter, *in Bezug auf den Arbeitstag als Verminderung der nothwendigen Arbeitszeit* und in Bezug auf die Population als *Verminderung der nothwendigen Arbeitsbevölkerung* erscheint (dieß ist die gegensätzliche Form), in dieser Form erscheint unmittelbar der industrielle und unterscheidend historische Character der auf das Capital gegründeten Productionsweise.

Der ersten Form entspricht die gewaltsame Verwandlung des grösseren Theils der Bevölkerung in Lohnarbeiter und die Disciplin, die ihr Dasein in das von blosen Arbeitern verwandelt. Während 150 Jahren z. B., von Heinrich VII enthalten die Annalen der englischen Gesetzgebung in blutiger Handschrift Zwangsmaaßregeln, die angewandt wurden, um die Masse der eigenthumslos gewordnen und freigewordnen Bevölkerung in freie Lohnarbeiter zu verwandeln. Die Aufhebung der Gefolgschaften, die Confiscation der Kirchengüter, die Aufhebung der Gilden und Confiscation ihres Eigenthums, die gewaltsame Vertreibung der Bevölkerung vom Lande durch Verwandlung von Ackerland in Viehweide, enclosures of commons etc hatten die Arbeiter als bloses Arbeitsvermögen gesezt. Aber sie zogen nun Vagabundage, Bettelei etc, of course, der Lohnarbeit vor und mußten erst gewaltsam an diese gewöhnt werden. Es wiederholt sich dieß ähnlich bei Einführung der grossen Industrie, der mit Maschinen betriebnen Fabriken. Vgl. *Owen*.

Erst auf einer gewissen Stufe der Entwicklung des Capitals wird *der Austausch von Capital und Arbeit in fact formell frei*. Man kann sagen, daß die Lohnarbeit erst völlig der Form nach realisirt in England am Ende des 18^t^ Jhh. mit Aufhebung des law of apprenticeship.

Die Tendenz des Capitals ist, of course, den absoluten mit dem relativen Surpluswerth zu verbinden; also *größte Ausdehnung des Arbeitstags, mit größter Anzahl gleichzeitiger Arbeitstage, zugleich* mit Reduction *einerseits der nothwendigen Arbeitszeit auf das Minimum, andrerseits der nothwendigen Arbeiteranzahl auf das Minimum*. Diese widersprechende Forderung, deren Entwicklung in verschiednen Formen als Ueberproduction, Ueberpopulation etc sich zeigen wird, macht sich geltend in der Form eines Processes, worin die widersprechenden Bestimmungen sich in der Zeit ablösen. Eine nothwendige Consequenz derselben ist die *möglichste Vervielfältigung des Gebrauchswerths der Arbeit* ‒ oder *der Productionszweige* ‒ so daß die Production des Capitals, wie sie einerseits die *Entwicklung der Intensivität* [der] *Productivkraft* der Arbeit, [so] anderseits die *unbegrenzte Mannigfaltigkeit der Arbeitszweige* beständig und nothwendig erzeugt, d. h. also den allseitigsten Form- und Inhaltsreichthum der Production, alle Seiten der Natur ihr unterwerfend.

Die Vermehrung der Productivkraft, wie sie bei Production auf großer Stufenleiter von selbst hervorgeht aus Theilung und Combination der Arbeit, Oekonomie in gewissen Ausgaben ‒ Bedingungen für den Arbeitsprocess ‒ die *dieselben bleiben oder sich vermindern bei gemeinschaftlicher Arbeit, wie Heizung etc, Arbeitsbaulichkeiten* etc, kosten dem Capital nichts; es hat diese vermehrte Productivkraft der Arbeit gratis. Vermehrte sich die Productivkraft gleichzeitig in der Production der verschiednen Productionsbedingungen, Rohmaterial, Productionsmittel und Lebensmittel, und den [davon] bestimmten [Productionszweigen], so würde ihr Wachsen keine Veränderung in dem Verhältniß der verschiednen Bestandtheile des Capitals zu einander hervorbringen. Wächst die Productivkraft der Arbeit gleichzeitig z. B. in der Production von Flachs, Webstühlen und dem Weben selbst (durch Theilung der Arbeit), so würde der größren Masse die verwebt würde in einem Tage größre Masse Rohstoff etc entsprechen. In den extractiven Arbeiten, z. B. Minenindustrie ist nicht erheischt, wenn die Arbeit productiver wird, daß der Rohstoff wächst, da kein Rohstoff verarbeitet wird. Um die Herbste productiver zu machen, ist nicht erheischt even, daß die instruments an Anzahl gewachsen sind, sondern nur daß sie *concentrirt* sind und die *Arbeit die früher von Hunderten stückweis* geschah, *gemeinschaftlich* geschieht. Was aber für alle Formen der Surplusarbeit erheischt ist ist *Wachsen der Population;* der Arbeiterpopulation für die erste Form; der Population überhaupt für die zweite, da sie Entwicklung der Wissenschaft etc verlangt. Population aber erscheint hier als die Grundquelle des Reichthums.

Aber wie wir ursprünglich das Capital betrachten, erscheinen Rohstoff und Instrument aus der Circulation herkommend, nicht von ihm selbst producirt; wie denn auch in der Realität das einzelne Capital die Bedingungen seiner Production aus der Circulation erhält, obgleich sie ihrerseits wieder durch Capital, aber ein andres Capital producirt sind. Daraus folgt einerseits die nothwendige Tendenz des Capitals sich der Production allseitig zu bemächtigen; seine Tendenz die Production der Arbeitsstoffe oder der Rohmaterialien wie der Instrumente ebenfalls als vom Capital, wenn auch von einem andren Capital producirt zu setzen; die propagandistische Tendenz des Capitals. Zweitens aber ist klar, daß wenn *die objectiven Productionsbedingungen, die es aus der Circulation erhält, dem Werth nach dieselben bleiben,* d. h. in demselben Quantum Gebrauchswerth sich dasselbe Quantum Arbeit vergegenständlicht, ein geringrer Theil des Capitals auf lebendige Arbeit ausgelegt werden kann oder die *Proportion der Bestandtheile des Capitals wechselt*. Beträgt das Capital 100 z. B., der Rohstoff 2/5, das Instrument 1/5, die Arbeit 2/5, und könnte durch Verdopplung der Productivkraft (Theilung der Arbeit) dieselbe Arbeit mit demselben Instrument doppelt den Rohstoff verarbeiten, so müßte das Capital wachsen um 40; also ein Capital von 140 arbeiten; wovon 80 Rohstoff, 20 Instrument, 40 Arbeit. Die Arbeit verhielte sich nun = [40 : 140] (früher = [40 : 100]); die Arbeit verhielt sich früher wie [4 : 10]; jezt nur noch wie [4 : 14]. Oder in demselben Capital von 100 fiele nun auf den Rohstoff 3/5, auf das Instrument 1/5, und auf die Arbeit 1/5. Der Gewinn wäre nach wie vor 20. Aber die Surplusarbeit wäre 100 % wenn sie früher 50 war. Es braucht nur mehr 20 Arbeit für 60 Rohstoff und 20 Instrument. 80.|20.|100.| Ein Capital von 80 giebt ihm Profit von 20. Sollte das Capital nun die ganze Arbeit auf dieser Productionsstufe anwenden, so müßte es wachsen auf 160; nämlich 80 Rohstoff, 40 Instrument und 40 Arbeit. Dieß gäbe einen Mehrwerth von 40. Auf der frühren Stufe, wo das Capital von 100 nur Mehrwerth von 20 giebt, gäbe ein Capital von 160 nur Mehrwerth von 32, also 8 weniger, und das Capital müßte wachsen auf 200 um denselben Mehrwerth von 40 zu produciren.

Es sind zu unterscheiden: 1) Die zunehmende Arbeit *(oder Intensivität, Geschwindigkeit der Arbeit)* erheischt keine größre Avance in Material oder Arbeitsinstrument. Z. B. dieselben 100 Arbeiter mit Instrumenten von demselben Werth fangen mehr Fische, oder bestellen den Boden besser, oder ziehn mehr Erze aus den Minen oder Kohlen aus den Kohlenwerken oder schlagen mehr Blättchen aus demselben Quantum Gold durch größre Geschicklichkeit, beßre Combination und Theilung der Arbeit etc oder verwüsten weniger Rohstoff, kommen also mit demselben Werthquantum in Rohstoff weiter. In diesem Falle also, wenn wir annehmen, entweder daß ihre Producte selbst in ihre Consumtion eingehn, vermindert sich ihre nothwendige Arbeitszeit; mit denselben ||24| Unterhaltskosten verrichten sie größre Arbeit. Oder ein geringrer Theil ihrer Arbeit ist zur Reproduction des Arbeitsvermögens nöthig. Der nothwendige Theil der Arbeitszeit verringert sich im Verhältniß zur Surplusarbeitszeit und obgleich der Werth des Products derselbe bleibt, 100 Arbeitstage, vermehrt sich der dem Capital zufallende Antheil, der Surpluswerth. War der Gesammtsurplusarbeits[theil] = 1/10, also = 10 Arbeitstagen, und ist er jezt 1/5, so ist die Surplusarbeitszeit um 10 Tage gewachsen. Die Arbeiter arbeiten 80 Tage für sich und 20 für den Capitalisten, während im ersten Fall 90 für sich und nur 10 für den Capitalisten. (Diese Berechnung nach Arbeitstagen, und die Arbeitszeit als die einzige Substanz des Werths, zeigt sich offen so, wo Hörigkeitsverhältnisse existiren. Beim Capital verdeckt durch das Geld.) Von dem neugeschaffnen Werth fällt größre Portion dem Capital zu. Die Verhältnisse aber zwischen den verschiednen Bestandtheilen des invariablen Capitals bleiben nach der Voraussetzung dieselben. D. h., obgleich der Capitalist größre Surplusarbeitsmasse anwendet, weil er weniger Salair zahlt, wendet er nicht mehr Capital in Rohstoffen und Instrumenten an. Er tauscht einen kleinren Theil vergegenständlichter Arbeit gegen dasselbe Quantum lebendiger Arbeit aus oder dasselbe Quantum vergegenständlichter Arbeit gegen größres Quantum lebendiger Arbeit. Dieß nur möglich bei der extractiven Industrie; bei der manufacturirenden insofern der Rohstoff mehr ökonomisirt wird; ferner da wo chemische Processe den Stoff vermehren, Agricultur; bei der transportirenden Industrie.

2) Die Productivität vermehrt sich gleichzeitig nicht nur in dem bestimmten Productionszweig, sondern auch in seinen Bedingungen, in dem case nämlich wo mit der Intensivität der Arbeit, der Vermehrung der Arbeitsproducte in derselben Zeit, der Rohstoff vermehrt werden muß oder das Instrument, oder beide. (Der Rohstoff braucht nichts zu kosten, z. B. in Binsenflechten; Holz, das nichts kostet etc.) In diesem Falle bliebe das Verhältniß des Capitals dasselbe. D. h. das Capital braucht mit der wachsenden Productivität der Arbeit nicht größren Werth in Rohstoff und Instrument auszulegen.

3) Die vermehrte Productivität der Arbeit erheischt größren Theil des Capitals ausgelegt für Rohstoff und Instrument. Ist blos durch Theilung der Arbeit etc dieselbe Quantität Arbeiter productiver geworden, so bleibt das Instrument dasselbe; blos der Rohstoff muß wachsen; da dieselbe Arbeiterzahl in derselben Zeit größres Quantum desselben verarbeitet und nach der Voraussetzung die Productivität hervorgegangen nur aus größrer Geschicklichkeit der Arbeiter, Theilung und Combination der Arbeit etc. In diesem Fall vermindert sich der gegen lebendige Arbeit ausgetauschte Theil des Capitals nicht nur (er bleibt derselbe, wenn nur die absolute Arbeitszeit wächst; vermindert sich, wenn die relative wächst) relativ gegen die andren Bestandtheile des Capitals die dieselben bleiben um sein eignes Fallen, sondern ebensosehr um ihr Wachsen.

War das

|  | Rohmaterial | Instrument |Arbeit| m |
|---|---|---|---|---|
| Arbeitstage: |180| 90 |80| 10 |
|  | 411 3/7 |90| 70 | 20. |

Im ersten Fall: so daß von 90 Arbeitstagen 10 Surplusarbeitstage; die Surplusarbeit 12 1/2 P. C. Im zweiten Fall ist das Verhältniß des Rohmaterials in demselben Verhältniß gestiegen wie das Verhältniß der Surplusarbeit gestiegen ist, verglichen mit dem ersten Fall.

Wenn in allen Fällen Wachsthum des Mehrwerths Wachsthum der Population voraussezt, so in diesem Fall ebenfalls Accumulation oder größres Capital, das in die Production tritt. (Dieß löst sich schließlich auch auf in größre Arbeiterbevölkerung beschäftigt in der Production des Rohmaterials.) Im ersten Fall bildet der Totaltheil des Capitals, der angewandt ist in Arbeit 1/4 des Gesammtcapitals; und verhält sich zum constanten Theil des Capitals [wie 1 : 3]; im 2^ten^ Fall weniger wie 1/6 des Gesammtcapitals und der Totaltheil des Capitals der angewandt ist in Arbeit verhält sich noch nicht zum constanten Theil des Capitals [wie 1 : 5]. Obgleich daher die auf *Theilung und Combination der Arbeit beruhnde Vermehrung der Productivkraft auf absoluter Vermehrung der angewandten Arbeitskraft ruht, ist sie nothwendig verbunden mit Verminderung derselben im Verhältniß zum Capital das sie in Bewegung sezt*. Und wenn in der ersten Form, der der *absoluten Surplusarbeit, die angewandte Arbeitsmasse in demselben Verhältniß wachsen muß, wie das angewandte Capital,* so in dem 2^t^ *Fall wächst sie in geringrem Verhältniß,* und zwar in *umgekehrtem Verhältniß zum Wachsthum der Productivkraft*.

Wenn durch leztre Methode der Anwendung der Agriculturarbeit die Productivität des Bodens sich verdoppelte, dieselbe Quantität Arbeit 1 quarter Weizen statt 1/2 gäbe, so würde die nothwendige Arbeit um 1/2 sinken, und das Capital könnte die doppelte Anzahl mit demselben Salair anwenden. (Dieß blos in Korn ausgedrückt.) Er brauche aber nicht mehr Arbeiter für die Bestellung seines Landes. So wird er dieselbe Arbeit mit der Hälfte des frühren Salairs anwenden; ein Theil seines Capitals wird frei;des früher in Geld ausgelegten; die angewandte Arbeitszeit ist dieselbe geblieben im Verhältniß zum angewandten Capital, aber der Surplustheil derselben ist gestiegen im Verhältniß zum nothwendigen. War früher das Verhältniß der nothwendigen Arbeit zum Gesammtarbeitstag = 3/4 des Arbeitstags oder 9 Stunden, so wird es jezt gleich 3/8 sein oder = 4 1/2 Stunden. Der Surpluswerth war im ersten Fall 3 Stunden; im 2^ten^ = 7 1/2.

Der Verlauf des Processes ist der: Mit einer gegebnen Arbeiterbevölkerung und Grösse des Arbeitstags, d. h. Grösse des Arbeitstags multiplicirt mit der Anzahl der gleichzeitigen Arbeitstage, kann die Surplusarbeit nur mehr relativ vermehrt werden durch größre Productivkraft der Arbeit, deren Möglichkeit schon gesezt ist im vorausgesezten Wachsthum der Bevölkerung und training to labour (womit auch bestimmte freie Zeit für nicht arbeitende, nicht direct arbeitende Bevölkerung, also Entwicklung der geistigen Capacitäten, etc; geistige Aneignung der Natur). Eine gewisse Stufe der Entwicklung der Productivkräfte gegeben, kann die Surplusarbeit nur noch absolut vermehrt werden durch Verwandlung eines größren Theils der Bevölkerung in Arbeiter, und Zunahme der gleichzeitigen Arbeitstage. Der erste Process ist *Verminderung der relativen Arbeiterbevölkerung, obgleich sie absolut dieselbe bleibt;* der 2^te^ ist *Vermehrung derselben*. Beide Tendenzen nothwendige Tendenzen des Capitals. Die Einheit dieser widersprechenden Tendenzen, daher der lebendige Widerspruch, erst mit der Maschinerie, von der wir gleich sprechen werden. Die 2^te^ Form erlaubt offenbar nur ein *geringes Verhältniß der nichtarbeitenden Bevölkerung zur arbeitenden*. Die erste, da mit ihr das erheischte Quotum lebendiger Arbeit langsamer zunimmt als das Quotum angewandten Capitals, erlaubt *größres Verhältniß der nichtarbeitenden Bevölkerung zur arbeitenden*.

Das Verhältniß der verschiednen Bestandtheile des Capitals zu einander, wie [sie] in seinem Werden erscheinen, wo es Rohstoff und Instrument, die Bedingungen des Products, aus der Circulation erhält, sich zu ihnen als gegebnen Voraussetzungen verhält, verschwindet zwar bei nährer Betrachtung, indem alle Momente gleichmässig vom Capital producirt erscheinen, indem es sonst die Gesammtbedingungen seiner Production sich nicht unterworfen hätte; aber für das einzelne Capital bleiben sie immer in demselben Verhältniß. Ein Theil desselben kann daher immer als constanter Werth betrachtet werden und es ist nur der in Arbeit ausgelegte, der variirt. Diese Bestandtheile entwickeln sich nicht gleichmässig, aber Tendenz des Capitals ist, wie sich in der Concurrenz zeigen wird, die Productivkraft gleichmässig zu vertheilen.|

|25| Da die wachsende Productivität der Arbeit das Capital eine Schranke finden lassen würde an der nichtwachsenden Masse des Rohmaterials und der Maschinerie, so ist es der Gang der industriellen Entwicklung, daß je mehr die Production Production der Rohstoffe für die Industrie ist, sowohl Rohstoff für Arbeitsmaterial als [für] Instrument, je mehr das Arbeitsmaterial dem blosen Rohstoff sich nähert, grade in diesen Branchen die Einführung der Arbeit im Grossen, wie Anwendung von Maschinerie beginnt. So in der Spinnerei vor der Weberei, in der Weberei vor der Druckerei etc. In der Production der Metalle, die der Hauptrohstoff für die Arbeitsinstrumente selbst, am ersten. Ist das eigentliche Rohproduct was den Rohstoff der Industrie auf der untersten Stufe liefert nicht selbst rasch zu vermehren ‒ so wird Zuflucht genommen zu rascher vermehrbarem Substitut. (*Baumwolle* für Leinen, Wolle und Seide.) In der Substitution der Kartoffeln für Getreide geschieht dasselbe für die Lebensmittel. Die größre Productivität im leztren Fall durch Production eines schlechtern, weniger blutbildende Substanzen und daher wohlfeilere organische Bedingungen seiner Reproduction enthaltenden Artikels. Dieß gehört, leztres, in die Betrachtung des Arbeitslohns. Bei der Besprechung des Minimums des Salairs Rumford nicht zu vergessen.

Kommen wir jezt zum 3^ten^ case der relativen Surplusarbeit, wie sie sich in der Anwendung der Maschinerie darstellt.

❲Es hat sich im Lauf unserer Darstellung gezeigt, wie Werth, der als eine Abstraction erschien, nur als solche Abstraction möglich ist sobald das Geld gesezt ist; die Geldcirculation anderseits führt zum Capital, kann also nur vollständig entwickelt sein auf Grundlage des Capitals, wie überhaupt nur auf seiner Grundlage die Circulation alle Momente der Production ergreifen kann. In der Entwicklung zeigt sich daher nicht nur der historische Character der Formen, wie Capital, die einer bestimmten Geschichtsepoche angehören; sondern solche Bestimmungen wie Werth, die rein abstract erscheinen, zeigen die historische Grundlage, von der sie abstrahirt sind, auf der allein sie daher in dieser Abstraction erscheinen können; und solche Bestimmungen, die allen Epochen plus ou moins angehören, wie z. B. Geld, zeigen die historische Modification, die sie untergehn. Der ökonomische Begriff von Werth kömmt bei den Alten nicht vor. Werth im Unterschied von pretium nur juristisch gegen Uebervortheilung etc. Der Begriff von Werth ganz der modernsten Oekonomie angehörig, weil er der abstracteste Ausdruck des Capitals selbst und der auf ihm ruhenden Production ist. Im Werthbegriff sein Geheimniß verrathen.❳

Was die auf Maschinerie gegründete Surplusarbeit auszeichnet, ist das Vermindern der nothwendigen Arbeitszeit, die angewandt wird in der Form, daß weniger gleichzeitige Arbeitstage angewandt werden, weniger Arbeiter. Das zweite Moment daß die Vermehrung der Productivkraft selbst bezahlt werden muß vom Capital, nicht gratis ist. Das Mittel, wodurch diese Vermehrung der Productivkraft ins Werk gesezt wird, ist selbst vergegenständlichte unmittelbare Arbeitszeit, Werth, und um sich ihrer zu bemächtigen, muß das Capital einen Theil seines Werths austauschen gegen sie. Das Hereinkommen der Maschinerie zu entwickeln aus der Concurrenz, und dem von ihr ausgelösten Gesetz der Reduction der Productionskosten, ist leicht. Es handelt sich hier darum, sie aus dem Verhältniß des Capitals zur lebendigen Arbeit, ohne Rücksicht auf andres Capital zu entwickeln.

Wenn ein Capitalist 100 Arbeiter in der Baumwollspinnerei anwendete, die ihm jährlich 2400 *l.* St. kosten und er ersezte durch eine Maschine von 1200 Pfund 50 Arbeiter, so aber daß die Maschine ebenfalls im Jahr abgenuzt würde und am Anfang des 2^ten^ Jahrs wieder ersezt werden müßte, so hätte er offenbar nichts gewonnen; könnte auch seine Producte nicht wohlfeiler verkaufen. Die restirenden 50 Arbeiter würden dasselbe Werk thun wie früher 100; die Surplusarbeitszeit jedes einzelnen Arbeiters hätte sich vermehrt in demselben Verhältniß, wie ihre Anzahl sich vermindert hätte, wäre also dieselbe geblieben. War sie früher täglich = 200 Arbeitsstunden, d. h. 2 Stunden auf jeden der 100 Arbeitstage, so wäre sie jezt ebenfalls = 200 Arbeitsstunden, i. e. = 4 auf jeden der 50 Arbeitstage. In Bezug auf den Arbeiter hätte sich seine Surpluszeit vermehrt; für das Capital wäre die Sache dieselbe, da es jezt 50 Arbeitstage (nothwendige und Surpluszeit zusammen) gegen die Maschine austauschen müßte. Die vergegenständlichten 50 Arbeitstage, die es gegen Maschinerie austauscht würden ihm blos ein Equivalent geben, also nicht Surpluszeit, als wenn es 50 vergegenständlichte Arbeitstage gegen 50 lebendige ausgetauscht hätte. Dieß aber wäre ersezt durch die Surplusarbeitszeit der restirenden 50 Arbeiter. Die Sache wäre die Form des Austauschs abgestreift, dieselbe, als wenn der Capitalist 50 Arbeiter arbeiten liesse, deren ganzer Arbeitstag nur nothwendige Arbeit, und dafür 50 andre beschäftigte, deren Arbeitstag diesen „Verlust“ einbrächte. Gesezt aber die Maschine koste nur 960 *l.*, d. h. also nur 40 Arbeitstage, und die restirenden Arbeiter producirten nach wie vor jeder 4 Stunden Surplusarbeitszeit, also 200 Stunden oder 16 Tage 8 Stunden (16 2/3 Tage), so würde der Capitalist an Auslage gespart haben 240 *l.* Während er aber früher auf eine Auslage von 2400 nur 16 Tage 8 Stunden gewann, würde er jezt auf eine Auslage von 960 ebenfalls 200 Arbeitsstunden gewinnen. 200 verhält sich zu 2400 = [1 : 12]; dagegen [200 : 2160 = 20 : 216 = 1 : 10 4/5]. In Arbeitstagen ausgedrückt würde er im ersten Fall auf 100 Arbeitstage gewinnen 16 Tage 8 Stunden, im 2^ten^ auf 90 dieselbe Anzahl; im ersten auf täglich 1200 Arbeitsstunden 200; im zweiten auf 1080. [200 : 1200 = 1 : 6, 200 : 1080 = 1 : 5 2/3]. Im ersten Fall die Surpluszeit des einzelnen Arbeiters = 1/6 Arbeitstag = 2 Stunden. Im 2^ten^ Fall = auf 1 Arbeitstag 2 6/27 Stunden. Es kommt ferner hinzu, daß bei Anwendung der Maschinerie der Theil des Capitals der früher in Instrumenten angewandt war, abgezogen werden muß von der Mehrkost, die die Maschinerie verursacht.

## [Ergänzungen zu den Kapiteln vom Geld und vom Kapital]

❲“The money circulating in a country is a *certain portion of the capital* of the country, absolutely withdrawn from productive purposes, in order to facilitate *or increase the productiveness of the remainder*. A certain amount of wealth is, therefore, as necessary, in order to adopt gold as a circulating medium, *as it is to make a machine, in order to facilitate any other production*.” (*Econ. vol.* V p. 520.)❳ ❲„Was ist die Praxis? Ein Fabrikant erhält von seinem banker £ 500 in Noten am Samstag für wages; diese distribuirt er unter seine Arbeiter. Am selben Tage wird die Mehrzahl derselben zum shopkeeper gebracht und durch diese retournirt zu ihren verschiednen bankers.“ (l. c. p. 575.)❳

❲„A cotton spinner, der mit einem Capital von 100000 *l.* auslegen würde 95000 *l.* für his mill and machinery, would soon find he wanted means to buy cotton and pay wages. His trade would be hampered and its finances deranged. And yet men expect that a nation, which has recklessly sunk the bulk of its available means in railways, sollte nichts desto weniger fähig sein to conduct the infinite operations of manufacture and commerce.“ (l. c. p. 1271.)❳

“Money … *an adequate equivalent for any thing alienable*.” *(J. Steuart.)* (p. 13) (t. I, p. 32 ed. Dublin, 1770.)

❲„In den alten Zeiten to make mankind labour beyond their wants, to make one part of a state work, to maintain the other gratuitously, nur zu bewerkstelligen durch Sklaverei … If mankind be not forced to labour, they will only labour for themselves; and if they have few wants, there will be few labour. But when states come to be formed and have occasion for idle hands to defend them against the violence of their enemies, food at any rate must be procured ||26| for those who do not labour; and as, by the supposition, the wants of the labourers are small, a method must be found to increase their labour above the proportion of their wants. For this purpose slavery was calculated … Here then was a violent method of making men laborious in raising food; … men were then forced to labour because they were slaves to others; men are now forced to labour because they are slaves to their own wants.“ (*Steuart* t. I, p. 38‒40.) “It is the *infinite variety of wants,* and of the *kinds of commodities* necessary to their gratification, which alone renders the passion for wealth indefinite and insatiable.” *(Wakefield zu Ad. Smith, p. 64 note.)*❳ “*Machines* I consider as a method of augmenting (virtually) the number of industrious, without the expence of feeding an additional number.” (*Steuart* t. I, p. 123.) (“When manufacturers get together in bodies, they depend not directly upon *consumers,* but upon *merchants*.” *Steuart,* t. I, p. 153.) (“The abusive agriculture is no *trade,* because it applies no *alienation,* but is purely a method of subsisting.”) (l. c. p. 156.) (“*Trade* is an operation, by which the wealth, or work, either of individuals, or of societies, may be exchanged, by a set of men called *merchants,* for an equivalent, proper for supplying every want, without any interruption to industry, or any check upon consumption.” *(Steuart, I, p. 166.)*) (“While wants continue simple and few, a workman finds time enough to distribute all his work; when wants become more multiplied, men must work harder: *time becomes precious;* hence trade is introduced. Der merchant als Mittler zwischen dem workman and consumer.”) (l. c., p. 171.) („Money der *common* price aller Dinge.“) (l. c., p. 177.) „Das Geld repräsentirt durch den Kaufmann. Den consumers repräsentirt der Kaufmann die Gesammtheit der manufacturers, diesen die Gesammtheit der consumers, und beiden classes his credit supplies the use of money. Er repräsentirt wants, manufacturers und money by turns.“ (l. c., p. 177, 178.) (*Steuart,* sieh t. I p. 181‒183 betrachtet den Profit ‒ im Unterschied zum *real value,* die er sehr confus bestimmt (denkt dabei an die Productionskosten) als Quantum vergegenständlichter Arbeit (what a workman can perform in a day etc), necessary expence der workmen, Preiß des Rohmaterials, ‒ als *profit upon alienation* fluctuirend nach demand.) (Bei Steuart wechseln die Categorien noch sehr; sind noch nicht fixirt, wie bei A. Smith. Eben sahn wir, daß *real value* identisch mit Productionskosten, indem neben der Arbeit der workmen und dem value des Materials confuserweise noch die wages als besondrer Bestandtheil figuriren. An einer andren Stelle versteht er unter *intrinsic value* einer Waare den Werth ihres Rohmaterials oder das Rohmaterial selbst, während er unter *useful value* die auf sie verwandte Arbeitszeit versteht. „Der erste ist something real in itself; z. B. das Silber in einem silbernen Flechtwerk. Der *intrinsic worth* of a silk, woollen or linen manufacture is less than the primitive value employed, because it is rendered almost unserviceable for any other use but that for which the manufacture is intended; der *useful value dagegen must be estimated according to the labour it has cost to produce it. The labour employed in the modification represents a portion of a man's time,* which having been usefully employed, *has given a form to some substance* which has rendered it useful, ornamental, or in short, fit for man, mediately or immediately.“ (p. 361, 362, t. I, l. c.) ❲Der wirkliche Gebrauchswerth ist die Form, die der Substanz gegeben ist. Diese Form selbst aber ist nur ruhende Arbeit.❳ „When we suppose a common standard in the price of any thing, we must suppose the alienation of it to be frequent or familiar. In countries where simplicity reigns, ist es kaum möglich to determine any standard for the price of articles of first necessity … in solchen Zuständen der Gesellschaft, die articles of food and necessaries are hardly found in commerce: no person purchases them; because the principal occupation of everybody is to procure them for himself … Sale alone can determine prices, and frequent sale can only fix a standard. Now the frequent sale of articles of the first necessity marks a distribution of inhabitants in labourers und free hands“ etc. (t. I, p. 395, 396 l. c.)) (Die Lehre von der Bestimmung der Preisse durch die Masse des circulirenden Mediums zuerst aufgestellt von Locke, wiederholt im *Spectator* 19 Oct. 1711, entwickelt und elegant formulirt von Hume und Montesquieu, in ihrer Grundlage auf die Spitze formell getrieben von Ricardo, und mit allen ihren Absurditäten in praktische Anwendung auf Bankwesen etc von Loyd, Colonel Torrens etc.) *Steuart* polemisirt dagegen, und zwar anticipirt seine Entwicklung stofflich ziemlich alles, was später von Bosanquet, Tooke, Wilson geltend gemacht worden ist. (Heft p. 26.) (Er sagt u. A. als historische Illustration: „Es ist ein fact, daß zur Zeit als Griechenland und Rom abounded in wealth, when every rarity and the work of choicest artists was carried to an excessive price, an ox was bought for a mere trifle und grain was cheaper perhaps than ever it was in Scotland … Die demand is proportioned, not to the number of those, who consume, but of those who buy: now those who consume, are all the inhabitants, but those who buy, are only the few industrious who are free … In Griechenland und Rom Sklaverei: Those who were fed durch die Arbeit ihrer eignen slaves, die Sklaven des Staats, oder durch umsonst unter das Volk vertheiltes grain, had no occasion to go to the market; they did not enter into competition with the buyers … Die few manufacturers then known, made wants in general less extensive; consequently, the number of the industrious free was small, and *they* were the only persons who *could* have occasion to purchase food and necessaries; consequently, the competition of the buyers must have been small in proportion, and prices low; ferner die markets wurden supplied theils von dem surplus produced auf den lands der great men, laboured by slaves; who being fed from the lands, the surplus cost in a manner nothing to the proprietors; und da die Zahl deren, die occasion hatten zu kaufen, sehr gering, this surplus was sold cheap. Ausserdem the grain distributed to the people gratis, mußte nothwendig den Markt down halten etc. Dagegen für a fine mullet oder an artist etc grosse Concurrenz und daher Preisse ausserordentlich steigend. The luxury of those times, though excessive, was confined to a few, and as money, in general, circulated but slowly through the hands of the multitude, it was constantly stagnating in those of the rich, who found no measure, but their own caprice, in regulating the prices of what they wished to possess.“) (26, 27 Heft Steuart.)

„*Money of account* ist nichts als eine arbitrary scale of equal parts, invented for measuring the respective value of things vendible. Money of account ganz verschieden von *money-coin,* which is price, und könnte existiren, obgleich keine Substanz in der Welt wäre, die proportional equivalent für alle Waaren.“ (t. II, p. 102.) „Money of account thut denselben Dienst für den Werth der Dinge wie Minuten, Sekunden etc für Winkel thun oder scales für geographical maps etc. In allen diesen inventions immer some denomination taken for the unit.“ (l. c.) “the usefulness of all those institutions being solely confined to the marking of *proportion*. Just so the unit in money can have no invariable determinate proportion to any part of value, i. e. it cannot be fixed to any particular quantity of gold, silver oder any other commodity whatsoever. The unit once fixed, we can, by ||27| multiplying it, ascend to the greatest value” etc. (p. 103.) “So money a scale for measuring value.” (p. 102.) “The value of commodities, therefore, depending upon a general combination of circumstances relative to themselves and [to] the fancies of men, their value ought to be considered as changing only with respect to one another; consequently, any thing which troubles or perplexes the ascertaining those *changes of proportion by the means of a general, determinate and invariable scale,* must be hurtful to trade and a clog upon alienation.” (p. 104.) „Es ist durchaus zu unterscheiden zwischen *price* (d. h. coin) considered as a mesure and *Preiß* considered as an equivalent for value. Die metals performiren nicht gleich gut jede der beiden Functionen … *Money is an ideal scale of equal parts*. If it be demanded, what ought to be the standard of value of one part? I answer, by putting another question: What is the standard length of a degree, a minute, a second? It has none‒but so soon as one part becomes determined, by the nature of a scale, all the rest must follow in proportion.“ (p. 105.) „Beispiele dieses idealen Geldes sind das Bankgeld von Amsterdam und das Angola money an der africanischen Küste. ‒ Das bank money stands invariable like a rock in the sea. According to this ideal standard are the prices of all things regulated.“ (p. 106, 107.)

In der Sammlung der italienischen Oekonomisten von Custodi, *Parte Antica, Tomo III: Montanari (Geminiano) Della moneta,* geschrieben about 1683, sagt von der „Erfindung“ des Geldes: «è così fattamente diffusa per tutto il globo terrestre la comunicazione de' popoli insieme, che può quasi dirsi esser il mondo tutto divenuto una sola città in cui si fa perpetua fiera d'ogni mercanzia, e dove ogni uomo di tutto ciò che la terra, gli animali e l'umana industria altrove producono, può mediante il danaro stando in sua casa provvedersi e godere. Maravigliosa invenzione!» (p. 40.) «Ma perchè egli è proprio ancora delle misure d'aver siffatta relazione colle cose misurate, che in certo modo la misurata divien misura della misurante, ond' è che siccome il moto è misura del tempo così il tempo sia misura del moto stesso; quindi avviene che non solo sono le monete misure de' nostri desiderii, ma vicendevolmente ancora sono i desiderii misura delle monete stesse e del valore.» (p. 41, 42.) «è egli ben manifesto che quanto maggior numero di moneta correrà in commercio entro il recinto di quella provincia in proporzione delle cose vendibili che vi sono, tanto più care quelle saranno, se cara può dirsi una cosa perciocchè vaglia molto oro in paese ove l'oro abbondi, e non piuttosto vile debba in quel caso chiamarsi l'oro medesimo, di cui tanta porzione sia stimata quanto un'altra cosa che altrove più vile viene considerata.» (p. 48.)

„100 Jahre früher war es chief feature in the commercial policy of nations, das *amassing* of gold and silver, as a kind of wealth par excellence.“ (p. 67.) *(Gouge Wm. A Short History of Paper Money and Banking in the United States. Philadelphia. 1833.) (Barter in United States (sieh Gouge* Heft VIII, p. 81 sqq.): „In Pennsylvanien wie in den andren Colonien bedeutender traffic was carried on by barter … noch 1732 in Maryland ein Akt passed making tobacco a legal tender at one penny a pound, and Indian corn at 20 d. a bushel.“ (p. 5.) (Part II.) Bald aber „their trade with the Westindies, and a clandestine commerce mit den Spanish made silver so plentiful, daß 1652 a mint was established in New England for coining shillings, sixpences and 3 penny pieces“. (p. 5.) (l. c.) „Virginia 1645 verbot dealings by barter, und etablirte das Spanish piece of 8 to 6 sh. as the standard currency der colony (den spanischen Dollar). Die andren Colonien affixed verschiedne denominations dem Dollar … Das money in account war überall nominell dasselbe wie in England. Das coin des Landes war besonders spanisch und portugiesisch“ etc. cf. S. 81 Heft VIII.) (p. 6. Durch Akt der Queen Anne Versuch gemacht dieser Confusion ein Ende zu machen.)

*Tuckett: „A History of the Past and Present State of the Labouring Population“* etc. 2 vol. *London 1846*.

„*Wollenmanufactur:* Zur Zeit der Elisabeth der *clothier* occupied the place of the *millowner or manufacturer;* he was the capitalist who bought the wool, and delivered it to the weaver, in portions of about 12 pounds, to be made into cloth. Im Anfang die manufacture [was] *confined* to *cities* und *corporate und market-towns,* the inhabitants of the villages making little more than [sufficed] for the use of their families. Später in non-corporate towns favoured by local advantages und auch in country places by farmers, graziers und husbandmen, who commenced making cloth for sale, as well as for domestic use. (Die gröberen Sorten.) 1551 passirte ein Statut, das die Zahl der looms und apprentices beschränkte, die gehalten werden durften by clothiers and weavers residing out of cities; und daß kein country weaver should have a tucking-mill, nor any tucker a loom. Nach Gesetz von demselben Jahr alle weavers von broad cloth mußten apprenticeship von 7 Jahren durchmachen. Trotzdem *village manufacture,* as an *object of mercantile profit,* took firm root. *5 und 6 Edward VI,* c. 22 a statute verbietet den use of *machinery*. Flemings und Dutch behielten daher Ueberlegenheit in dieser Manufactur bis Ende des 17^t^ Jhh. 1668 Dutch loom eingeführt von Holland.“ (p. 136‒141.) „*Durch Einführung der Maschinerie konnte 1800 Eine Person soviel work wie 46 im Jahre 1785*. Im Jahr 1800 war das capital invested in mills, machinery etc appropriated für das woollen trade nicht less als *6 Millions l. St. und die Gesammtzahl der persons of all ages in England in diesem Zweig beschäftigt 1500000*“. (p. 142/143.) Die Productivkraft der Arbeit also gewachsen um 4600 P. C. Aber erstens allein zum capital fixe diese Zahl ungefähr nur 1/6; im Verhältniß zu dem Gesammtcapital (Rohmaterial etc) vielleicht nur 1/20. „Kaum eine Manufactur solchen Vortheil von den improvements in science als die Kunst Tuch zu färben, durch die Anwendung der *laws of chemistry*.“ (l. c. p. 143/144.)

*Silkmanufacture*. Bis Anfang des 18^t^ Jhh. „die art of *silk throwing* am erfolgreichsten in Italien, wo machinery of a particular description adopted zu diesem Zweck. 1715 reiste John Lombe, einer der 3 Brüder, die ein Geschäft hatten als throwsters und silk-merchants, nach Italien, und wußte sich in einer der mills ein Modell zu verschaffen. A silk mill, mit der improved machinery, 1719 errichtet in Derby durch Lombe und seine Brüder. Diese mill contained 26586 wheels, all turned by one water wheel. Parliament gab ihm 14000 *l.* for throwing open the secret to the trade. Diese mill kam näher to the idea of a modern factory than any previous establishment der Art. Die Maschine hatte 97746 wheels, movements, and individual parts ||28| working day and night, die alle ihre motion erhielten from one large water wheel and were governed by one regulator: und it employed 300 persons to attend and supply it with work“. (133‒134.) (Kein spirit of invention zeigte sich im englischen silk trade; erst durch die Weber von Antwerp eingeführt, geflüchtet nach der sacking of the town durch Herzog von Parma; dann verschiedne branches durch die French refugees 1685‒1692.)

1740 wurden 1700 tons Eisen producirt durch 59 Hochöfen; [1827: 690000] durch 284. Die Hochöfen also gewachsen [= 1 : 4 48/49]; noch nicht verfünffacht; die tons [= 1 : 405 15/17]. (Vgl. über das Verhältniß in einer Reihe von Jahren l. c. Heft S. 12.)

Bei der Glasmanufactur zeigt sich mit am besten, wie abhängig der Fortschritt der Wissenschaft von der Manufactur. Andrerseits z. B. die Erfindung von Quadranten war aus den Bedürfnissen der Navigation entstanden, Parliament sezte Preiß auf Erfindungen.

8 Cottonmaschinen, die 1825 £ 5000 kosteten, were 1833 sold for £ 300. (Sieh über Cottonspinnerei *l. c. p. 13,* Heft.)

“A first-rate cotton spinning factory cannot be built, filled with machinery, and fitted with gas-works and steam-engine, under £ 100000. A steam-engine of one 100 horse power will turn 50000 spindles, which will produce 62500 miles of fine cotton-thread per day. In such a factory 1000 persons will spin as much thread as 250000 persons could without machinery. McCulloch estimates the number in Britain at 130000.” (p. 218 l. c.)

“Where there are no regular roads, there can hardly be said to be a community; the people could have nothing in common.” (p. 270. *Tuckett* l. c.)

„Von dem produce der earth, useful to men, 99/100 sind das produce of men.“ (l. c. p. 348.)

„When slavery or life-apprenticeship was abolished, the labourer became his own master und wurde seinen eignen resources überlassen. Aber, wenn ohne hinlängliche Arbeit etc, men will not starve whilst they can beg or steal; consequently the first character the poor assumed was that of thieves and mendicants.“ (p. 637 note, t. II, l. c.) „One remarkable distinction of the present state of society, since Elisabeth, ist, daß ihr Armenakt besonders ein Akt war for the enforcement of industry, intended to meet the mass of vagrancy that grew out of the suppression of the monasteries and the transition from slavery to free labour. Als Beispiel davon der 5^t^ Akt der Elisabeth, directing householders using half a plough of land in tillage, to require any person they might find unemployed, to become their apprentice in husbandry, or in any art or mystery; und wenn widerwillig, ihn before a justice to bring, who was almost compelled to commit him to ward until he consented to be bound. Unter der Elisabeth nöthig unter 100 zur Production of food 85. At present, nicht a lack of industry, but of profitable employment … *The great difficulty then was* to overcome the propensity of idleness and vagabondage, not to procure them remunerative occupation. During this reign there were several acts of the legislature to enforce the idle to labour.“ (p. 643, 644, t. II, l. c.)

“*Fixed capital,* when once formed, ceases to affect the demand for labour, but during its formation it gives employment to just as many hands as an equal amount would employ, either of circulating capital or of revenue.” (p. 56. *John Barton*. Observations on the circumstances which influence the condition of the labouring classes of Society. *London 1817*.)

„Die community besteht *aus 2 Klassen von Personen,* der einen die consumes und reproduces; der andren die consumes without reproduction. Bestünde die ganze Gesellschaft aus producers, so von wenig Consequenz zu welchem Preisse sie ihre Waaren unter einander austauschen würden; but those who are only consumers form too numerous a class to be overlooked. Their powers of demanding arise from rents, mortgages, annuities, professions und services of various descriptions rendered to the community. The higher the price at which the class of consumers can be made to buy, the greater will be the profit of the producers upon the mass of commodities which they sell to them. Unter diesen rein consumirenden Klassen nimmt die Regierung the most prominent station ein.“ (*W. Blake*. Observations on the Effects produced by the Expenditure of Government during the Restriction of Cash Payments. London 1823. p. 42, 43.) *Blake,* um zu zeigen daß das dem Staat geliehne Capital nicht nothwendig solches ist, was früher productiv was employed, sagt ‒ und uns geht hier nur an das Zugeben, daß ein Theil des Capitals immer dormant ‒: „Der Irrthum liegt in der Unterstellung, 1) daß das whole capital des country [is] fully employed; 2) *that there is immediate employment for successive accumulations of capital as it accrues from saving*. I believe there are at all times some portions of capital devoted to undertakings that yield very slow returns und slender profits, and some portions lying wholly dormant in the form of goods, for which there is no sufficient demand … Now, if these dormant portions and savings could be transferred into the hands of government in exchange for its annuities, they would become sources of new demand, without encroaching upon existing capital.“ (p. 54, 55 l. c.) „*Whatever amount of produce is withdrawn from market by the demand of the saving capitalist, is poured back again, with addition, in the goods that he reproduces*. Die Regierung dagegen nimmt es weg für Consumtion ohne Reproduction. Wo savings gemacht von revenue, klar daß die Person entitled to enjoy the portion saved is satisfied without consuming it. It proves that the industry of the country is capable of raising more produce than the wants of the community require. If the quantity saved is employed as capital in reproducing a value equivalent to itself, together with a profit, this new creation, when added to the general fund, can be drawn out by that person alone who made the savings, i. e. by the very person who has already shown his disinclination to consume … If every one consumes what he has a might to consume, there must of necessity be a market. Whoever saves from his revenue, foregoes this might, and his share remains undisposed of. Should this spirit of economy be general, the market is necessarily overstocked, and it must depend upon the degree, worin dieß surplus accumulates, whether it can find new employments as capital.“ (56, 57.) (*Cf*. diese Schrift überhaupt bei dem Abschnitt über *Accumulation*.) (Cf. Heft S. 68 und S. 70, wo gezeigt wird daß die Rate of profits und wages stieg in Folge der *Preisse,* durch Kriegsnachfrage, without any respect „to the quality of land taken last into cultivation“.) „Während des Revolutionskrieges stieg die Marktrate des ||29| Zinses auf 7, 8, 9, und selbst 10 %, obgleich während der ganzen Zeit lands of the lowest quality were cultivated.“ (l. c. p. 64‒66.) „Das Steigen des Zinses zu 6, 8, 10 und selbst 12 % beweist das Steigen des Profits. Die Depreciation des Geldes, supposing it to exist, könnte nichts ändern an dem Verhältniß von Capital und Zins. Wenn 200 *l.* nur mehr werth 100 *l.*, 10 *l.* Zins nur mehr werth 5 *l.* Was die value des principal affected, would equally affect the value of profits. It could not alter the ratio between the two.“ (p. 73.) Ricardo's Raisonnement daß der Preiß der wages die Preisse der Waaren nicht steigen machen kann, paßt nicht auf eine Gesellschaft, *wo large class are not producers*. (l. c.) “More than the just share is obtained by the producers at the expense of that portion, which of right belongs to the class who are only consumers.” (74.) Dieß natürlich wichtig, da Capital sich nicht nur austauscht gegen Capital, sondern auch gegen Revenu und jedes Capital selbst als Revenu aufgegessen werden kann. Indeß thut es nichts für die Bestimmung des Profits im Allgemeinen. Dieser, unter den verschiednen Formen von profit, interest, rent, pensions, Steuern etc mag vertheilt werden (ebenso wie Theil des Salairs even) unter verschiednen Namen und Klassen der Bevölkerung. Sie können nie mehr unter sich vertheilen als den Gesammtsurpluswerth oder das Gesammtsurplusproduce. Die ratio, worin sie es vertheilen, natürlich ökonomisch wichtig; ändert nichts an der vorliegenden Frage.

„Wenn die Circulation von Waaren von 400 millions a currency von 40 millions erheischte, und diese Proportion von 1/10 das due level war, dann, wenn der Werth der zu circulirenden Waaren zu 450 Millionen wächst, from natural causes, the currency, in order to continue at its level, müßte wachsen zu 45 Millionen, oder die 40 millions must be made to circulate mit solch increased rapidity, by banking or other improvements, as to perform the functions of 45 millions … Such an augmentation, or such rapidity, die consequence und nicht die cause des increase of prices.“ (*W. Blake* l. c. p. 80 sq. Cf. Heft S. 70.)

„Grossen Reichthum gewannen die upper und middle class in Rom by Asiatic conquest; but not being created by commerce or manufactures, it resembled that obtained by Spain from her American colonies.“ *(p. 66 t. I, Mackinnon, Hist. of Civil. London, 1846, t. I.)*

“Im *15^t^* Jhh. *Harrison* asserts (sieh auch Eden), daß die farmers kaum able to pay their rents ohne selling a cow, or a horse, or some of their produce, obgleich sie höchstens 4 *l.* für eine farm zahlten … The farmer in these times consumed the chief part of the produce to be raised, his servants taking their seats with him at his table … The *principal materials for clothing were not bought, but were obtained by the industry of each family*. The *instruments of husbandry* were so simple that many of them were made, or at least kept in repair by the farmer himself. Every yeoman was expected to know how to make yokes or bows, and plough gear; *such work* employed their winter evenings.” (p. 324, 325 l. c. *Tuckett,* t. II.)

*Zins und Profit:* „Wo ein Individuum seine eignen savings productiv anwendet, [erhält es] die Remuneration of his time and skill ‒ *agency for superintendence* (ferner schließt der *Profit* das Risico ein, to which his capital may have been exposed in his particular business); und die Remuneration for the productive employment of his savings, *Interest*. Das Ganze dieser Remuneration *Gross Profit*. Wo ein Individuum die savings eines andren anwendet, erhält es die agency only. Wo ein Individuum seine savings einem andren leiht, nur das *Interest* oder den *net profit*.“ (Westminster Review, January 1826, p. 107, 108.) Also hier Interest = *Net Profit = Remuneration for the productive employments of savings;* der eigentliche Profit die Remuneration für die *agency for superintendence* during this productive employment.

Derselbe Philister sagt: „Every improvement in the arts of production, das nicht does disturb the proportions zwischen den portions des capital gewidmet und nicht gewidmet dem payment for wages, is attended with an increase of employment to the labouring classes; jede fresh application of machinery and horse-labour *is attended with an increase of produce und folglich von Capital;* to whatever extent it may diminish the *ratio* which that part of the national capital forming the fund for the payment of wages bears to that which is otherwise employed, seine Tendenz ist, not to diminish but to increase the *absolute amount of that fund* und hence to increase the quantity of employment.“ (l. c. p. 123.)

### *[Geld als Maß der Werte]*

Aus der Bestimmung des Geldes als *Maaß,* wie zweitens aus dem Fundamentalgesetz, daß die Masse des circulirenden Mediums, eine bestimmte Geschwindigkeit der Circulation vorausgesezt, bestimmt ist durch die Preisse der Waaren und die Masse der Waaren, die zu bestimmten Preissen circuliren, oder den Gesammtpreiß, die Aggregatgrösse der Waaren, die selbst wieder durch 2 Umstände bestimmt ist: 1) die Höhe des Waarenpreisses; 2) die Masse der in Circulation befindlichen Waaren zu bestimmten Preissen; ferner 3) aus dem Gesetz, daß das Geld als Circulationsmittel zur *Münze,* zum blos verschwindenden Moment wird, blosen *Zeichen* der Werthe, die es austauscht, folgen nähre Bestimmungen, die wir erst entwickeln werden, wo und soweit sie mit verwickeltern ökonomischen Verhältnissen, Creditcirculation, Wechselkurs etc zusammenfallen. Es ist nöthig, alles Detail zu vermeiden, und, wo es hineingebracht werden muß, es erst da hereinzubringen, wo es den elementaren Character verliert.

D'abord ist die Geldcirculation als die oberflächlichste (in dem Sinn: auf die Oberfläche herausgetriebne) und abstrakteste Form des ganzen Productionsprocesses, an sich selbst durchaus inhaltslos, ausser soweit ihre eignen Formunterschiede, eben die im Abschnitt II entwickelten einfachen Bestimmungen ihren Inhalt bilden. Es ist klar, daß die einfache Geldcirculation, an sich selbst betrachtet, nicht in sich selbst zurückgebogen ist, aus einer Unzahl gleichgültiger und zufällig neben einander liegender Bewegungen besteht. Es kann z. B. die Münze als Ausgangspunkt der Geldcirculation betrachtet werden, aber es findet kein Gesetz des Refluxes zur Münze statt ausser der Depreciation durch wear und tear, die Umschmelzung und new issue of coins nöthig macht. Es betrifft dieß nur die stoffliche Seite und bildet durchaus kein Moment der Circulation selbst. Innerhalb der Circulation selbst kann der Punkt der Rückkehr vom Ausgangspunkt verschieden sein; soweit eine Rückbiegung stattfindet, erscheint die Geldcirculation als blose Erscheinung einer hinter ihr liegenden und sie bestimmenden Circulation, z. B. wenn wir die Geldcirculation zwischen Fabrikant, Arbeiter, Shopkeeper und Banquier betrachten. Ferner die Ursachen, die die Masse der in Circulation geworfnen Waaren, das Steigen und Fallen der Preisse, die Geschwindigkeit der Circulation, das Quantum der gleichzeitigen Zahlungen etc betreffen, sind alles Umstände, die *ausserhalb* der einfachen Geldcirculation selbst liegen. Es sind Verhältnisse, die sich in ihr ausdrücken; sie giebt so zu sagen die Namen für sie her; aber aus ihrer eignen Differenzirung sind sie nicht zu erklären. Es dienen verschiedne Metalle als Geld, die verschiednes, wechselndes Werthverhältniß zu einander haben. So kommt die Frage vom double standard etc herein, die welthistorische Formen annimmt. Sie nimmt sie aber nur an und der double standard kommt selbst nur herein durch den auswärtigen Handel, unterstellt also um mit Nutzen betrachtet zu werden die Entwicklung viel höhrer Verhältnisse als des einfachen Geldverhältnisses.

Das Geld *als Maaß* des Werths wird nicht in Bullionquotis ausgedrückt, sondern in Rechenmünzen, beliebigen Namen für aliquote Theile eines bestimmten Quantums der Geldsubstanz. Diese Namen können geändert werden, das Verhältniß der Münze zu ihrer metallischen Substanz kann verändert werden, während der Name derselbe bleibt. So Fälschungen, die grosse Rolle in der Geschichte der Staaten spielen. Ferner die Geldsorten verschiedner Länder. Diese Frage blos Interesse beim Wechselkurs.|

|30| Das Geld ist nur *Maaß,* weil es Arbeitszeit materialisirt in einer bestimmten Substanz, also selbst *Werth* ist und zwar, weil diese bestimmte Materiatur als seine allgemeingegenständliche, als die Materiatur der Arbeitszeit als solcher im Unterschied von ihren nur besondren Incarnationen gilt; also weil es *Equivalent* ist. Da aber in seiner Function als *Maaß* das Geld nur vorgestellter Vergleichspunkt ist, nur ideal zu existiren braucht ‒ nur die ideelle Uebersetzung der Waaren in ihr allgemeines Werthdasein stattfindet ‒; da es ferner in dieser Qualität als Messer erst als Rechenmünze figurirt, und ich sage eine Waare ist so viel shillings, francs etc werth, wenn ich sie in Geld übersetze; so hat dieß Anlaß gegeben zu der confusen Vorstellung, von Steuart entwickelt und zu verschiednen Perioden, ja erst ganz neuerdings als tiefe Entdeckung in England aufgefrischt, von einem *idealen Maaß*. Nämlich so verstanden, daß die Namen Pfund, Shilling, Guinea, Dollar etc, die als Recheneinheiten gelten, nicht bestimmte Benennungen von bestimmten Quantis Gold, Silber etc, sondern blos willkührliche Vergleichungspunkte, die selbst keinen Werth, kein bestimmtes Quantum vergegenständlichter Arbeitszeit ausdrücken. Daher das ganze Gekohl vom Fixiren des Preisses von Gold und Silber ‒ der Preiß hier zu verstehn von dem Namen, womit aliquote Theile benannt werden. Eine Unze Gold jezt getheilt in 3 *l.* 17 sh. 10 d. Dieß heißt Fixirung des Preisses; es ist wie Locke richtig bemerkt nur eine Fixirung des Namens aliquoter Theile von Gold, Silber etc. In sich selbst ausgedrückt ist Gold, Silber natürlich sich selbst gleich. Eine Unze ist eine Unze, ob ich sie 3 *l.* oder 20 £. nenne. Kurz dieses *ideale Maaß* in dem Sinn von Steuart meint dieß: Wenn ich sage Waare A) ist 12 £. werth, Waare B) 6, Waare C) 3, so verhalten sie sich = [12 : 6 : 3]. Die Preisse drücken nur Verhältnisse aus, worin sie gegen einander ausgetauscht werden. Es tauschen sich aus 2B für 1A und 1 1/2 B für 3C. Statt nun das Verhältniß von A, B, C in realem Geld, das selbst Werth hat, Werth ist, könnte ich statt dem £, das eine bestimmte Masse Gold ausdrückt, nicht ebenso gut irgend einen beliebigen inhaltslosen Namen (dieß heißt hier *ideal*), z. B. Makrele nehmen. A = 12 Makrelen; B = 6 M, C = 3 M. Dieses Wort M ist hier nur ein Name, ohne alle Beziehung auf einen ihm selbst angehörigen Inhalt. Steuarts Beispiel mit dem Grad, Linie, Secunde beweist nichts; denn obgleich der Grad, Linie, Secunde wechselnde Grösse haben, so sind sie nicht blose Namen, sondern drücken stets den aliquoten Theil von einer bestimmten Raumgrösse oder Zeitgrösse aus. Sie haben also in der That eine Substanz. Daß das Geld in der Bestimmung als Maaß blos als *vorgestelltes* functionirt, wird hier darein verwandelt daß es eine beliebige Vorstellung, ein bloser *Name* sei, nämlich Name für das numerische Werthverhältniß. Name für bloses Zahlenverhältniß. Es wäre dann aber das Richtige gar keinen Namen, sondern blos Zahlenverhältniß auszudrücken, denn der ganze Witz läuft darauf hinaus: Ich bekomme 6A für 12B, 3B für 6C; dieß Verhältniß kann auch so ausgedrückt werden: A = 12 x, B = 6 x, C = 3 x; wo das x selbst nur ein Name für das Verhältniß von A : B und B : C ist. Das blose, unbenannte Zahlenverhältniß would not do. Denn A : B = 12 : 6 = 2 : 1, und B : C = 6 : 3 = 2 : 1. Also C = 1/2. Also B = 1/2, also B = C. Also A = 2 und B = 2; also A = B.

Nehme ich irgend einen Preißcourant, z. B. Pottasche, Ctr, 35 sh.; Cocoa, lb. 60 sh., Iron (bars) (per ton) 145 sh. etc. So um das Verhältniß dieser Waaren gegen einander zu haben, kann ich nicht nur das Silber im Shilling vergessen: die blosen Zahlen 35, 60, 145 etc reichen hin, um die wechselseitigen Werthverhältnisse von Pottasche, Cocoa, Eisenbarren zu bestimmen. Unbenannte Zahlen reichen jezt hin; und nicht nur, daß ich ihrer Einheit, dem 1, jeden Namen geben kann, ohne Beziehung auf irgendeinen Werth: ich brauche ihr gar keinen Namen zu geben. Steuart besteht darauf, daß ich ihr irgendeinen Namen geben muß, daß dieser aber, als blos willkührlicher Name der Einheit, als blos *marking of proportion* selbst cannot be fixed to any particular quantity of gold, silver or any other commodity.

Bei jedem Maaß, sobald es als Vergleichungspunkt dient, d. h. sobald die Verschiednen, die verglichen werden sollen, in das Verhältniß von Anzahl zum Maaß als Einheit gesezt sind, und sie nun auf einander bezogen werden, wird die Natur des Maasses gleichgültig und verschwindet in dem Akt der Vergleichung selbst; die Maaßeinheit ist blose Zahleinheit geworden; die Qualität dieser Einheit ist verschwunden, z. B. daß es selbst bestimmte Längen- oder Zeitgrösse oder Winkelgrad etc ist. Aber es ist nur, wenn die Verschiednen schon als Gemessene vorausgesezt werden, daß die Einheit [des] Maasses *marks only proportion between them,* also z. B. in unsrem Falle die Proportion ihrer Werthe. Die Recheneinheit hat nicht nur verschiedne Namen in verschiednen Ländern; sondern ist das Nomen für verschiedne aliquote Theile einer Unze Gold z. B. Der Wechselkurs reducirt sie aber alle auf dieselbe Gewichtseinheit von Gold und Silber. Unterstelle ich also die verschiednen Waarengrössen, z. B. wie oben = 35 sh., 60 sh., 145 sh., so ist zu ihrer Vergleichung, da jezt das 1 in allen als gleich vorausgesezt, sie commensurabel gemacht worden sind, die Betrachtung nun ganz überflüssig, daß sh. eine bestimmte Quantität Silber, der Namen für ein bestimmtes Quantum Silber ist. Aber sie werden erst als blose Zahlengrössen, Anzahl beliebiger gleichnamiger Einheit, vergleichbar mit einander und drücken erst Proportionen gegen einander aus, sobald jede einzelne Waare gemessen ist mit der, die als Einheit, als Maaß, dient. Ich kann sie aber nur an einander messen, nur commensurabel machen, soweit sie eine Einheit haben ‒ diese ist die in beiden enthaltene Arbeitszeit. Die Maaßeinheit muß also ein gewisses Quantum einer Waare [sein], worin ein Quantum Arbeit vergegenständlicht ist. Da dieselbe Quantität Arbeit nicht in demselben Quantum Gold z. B. immer ausgedrückt, so der Werth dieser Maaßeinheit selbst veränderlich. Soweit das Geld aber nur als Maaß betrachtet wird, steht diese Veränderlichkeit nicht im Weg. Beim Tauschhandel selbst, sobald er einigermaassen als Tauschhandel entwickelt ist, also sich wiederholende, normale Operation ist, nicht nur vereinzelter Tauschakt, erscheint irgend eine andre Waare als Maaßeinheit, z. B. Vieh beim Homer. Bei dem wilden Papua der Küste, der um „einen foreign article zu haben, bartert 1 oder 2 seiner Kinder, und wenn sie nicht zur Hand sind, die seines Nachbars pumpt, versprechend to give his own in exchange, when they come to hand, this request being rarely refused“, existirt kein Maaß für den Austausch. Die einzige Seite des Austauschs die für ihn existirt, ist die, daß er nur durch Entäusserung der von ihm beseßnen Sache die Fremde sich aneignen kann. Diese Entäusserung selbst ist für ihn durch nichts geregelt als seine fancy on the one side, und den Umfang seines movable Besitzes auf der andren. Im Economist vom 13 März, 1858 lesen wir in einem an den Redacteur adressirten Brief: “As the substitution in France of gold for silver in the coinage (which has been the principal means hitherto of absorbing the new discoveries of gold) must be approaching its completion, particularly as less coinage will be wanted for a stagnant trade and reduced prices, we may expect ere long that our fixed price of 3 *l.* 17 sh. 10 1/2 d. an ounce will attract the gold here.” Was heißt nun dieser our „fixed price of an ounce“ of gold? Nothing else but that a certain aliquote part of an ounce is called penny, a certain multiple of this penny-weight of gold a shilling, and a certain multiple of this shilling-weight of gold a pound? Bildet sich der Herr ein, daß ||31| in andren Ländern Goldgulden, Louisdor etc nicht ebenfalls ein bestimmtes Quantum Gold bezeichnen, d. h. daß ein bestimmtes Quantum [Gold] einen fixen Namen hat? und daß dieß ein Privilegium Englands ist? oder eine Specialität? Daß in England eine Goldunze in Geld ausgedrückt mehr als eine Goldunze ist und in andren Ländern weniger? Es wäre curios zu wissen, was dieser Edle sich unter dem Wechselkurs vorstellt. Was den Steuart verleitet ist dieß: Die Preisse der Waaren drücken nichts aus als die Verhältnisse, worin sie gegen einander austauschbar sind. *Proportionen,* worin sie sich gegen einander austauschen. Diese Proportionen gegeben kann ich der Einheit jeden Namen geben, weil die unbenannte abstrakte Zahl hinreichen würde und statt zu sagen diese Waare = 6 Stüber, diese = 3 etc, könnte ich sagen diese = 6 Einer, diese = 3; ich brauchte der Einheit gar keinen Namen zu geben. Da es sich nur noch um das numerische Verhältniß handelt, kann [ich] ihr also jeden geben. Aber hier ist schon vorausgesezt, daß diese Proportionen *gegeben* sind, daß die Waaren vorher commensurable Grössen geworden sind. Sobald Grössen einmal als commensurabel gesezt sind, werden ihre Verhältnisse einfache Zahlenverhältnisse. Das Geld erscheint eben als Maaß, und ein bestimmtes Quantum der Waare worin es sich darstellt als Maaßeinheit, um die *Proportionen* zu finden und die Waaren als commensurable auszusprechen and to handle. Diese wirkliche Einheit ist die Arbeitszeit, die relativ in ihnen vergegenständlicht ist. Es ist aber die Arbeitszeit selbst als allgemein gesezt. Der Process wodurch die Werthe innerhalb des Geldsystems durch die Arbeitszeit bestimmt werden, gehört nicht in die Betrachtung des Geldes selbst und fällt ausserhalb der Circulation; steht hinter ihr als wirkender Grund und Voraussetzung. Die Frage könnte nur die sein: Statt zu sagen, diese Waare ist = einer Unze Gold, warum sagt man nicht direct, sie ist = x Arbeitszeit vergegenständlicht in der Unze Gold? Warum ist die Arbeitszeit, die Substanz und das Maaß des Werths nicht zugleich das Maaß der Preisse oder in andren Worten, warum sind Preiß und Werth überhaupt verschieden? Proudhons Schule glaubt Grosses zu thun, indem sie verlangt, daß diese Identität gesezt werde und der Preiß der Waaren in Arbeitszeit ausgedrückt werde. Das Zusammenfallen von Preiß und Werth unterstellt Gleichheit von Nachfrage und Zufuhr, blosen Austausch von Equivalenten (also nicht von Capital gegen Arbeit) etc; kurz ökonomisch formulirt zeigt sich sofort, daß diese Forderung die Negation der ganzen Grundlage der auf dem Tauschwerth basirten Productionsverhältnisse ist. Unterstellen wir aber diese Basis aufgehoben, so fällt andrerseits wieder das Problem fort, das nur auf ihr und mit ihr existirt. Daß die Waare in ihrem unmittelbaren Dasein als Gebrauchswerth, nicht Werth ist, nicht die adaequate Form des Werths ist, = daß sie als ein Sachlich andres oder als gleichgesezt einer andren Sache dieß ist; oder daß der Werth in einer spezifischen Sache im Unterschied von den andren seine adaequate Form besizt. Die Waaren sind vergegenständlichte Arbeit als Werthe; der adaequate Werth muß daher selbst in der Form einer bestimmten Sache, als bestimmte Form der vergegenständlichten Arbeit erscheinen. Die Faselei mit dem idealen Maaßstab ist bei Steuart durch 2 Beispiele historisch erläutert, von denen das erste, das Bankgeld von Amsterdam, grade das Gegentheil zeigt, indem es nichts ist als die Reduction der circulirenden Münzen auf ihren Bulliongehalt (Metallgehalt); das 2^te^ ihm von allen Neuern, die derselben Richtung folgen, nachgesprochen worden ist. Z. B. Urquhart führt das Beispiel der Berberei an, wo eine ideale bar, Eisenbarre, eine blos vorgestellte Eisenbarre, als Maaßstab gilt, die weder steigt noch fällt. Fällt z. B. die wirkliche Eisenbarre, sage um 100 P. C., so ist die bar 2 Eisenbarren werth, steigt sie wieder um 100 P. C. nur Eine. Herr Urquhart will zugleich bemerkt haben, daß es in der Berberei weder commercielle, noch industrielle Crisen giebt, noch weniger aber Geldkrisen, und schreibt dieß den magischen Wirkungen dieses ideal standard of value zu. Dieser „ideale“ vorgestellte Maaßstab ist nichts als ein vorgestellter wirklicher Werth, eine Vorstellung, die aber, weil das Geldsystem seine weiteren Bestimmungen nicht entwickelt hat ‒ eine Entwicklung, die von ganz andren Verhältnissen abhängt ‒, zu keiner gegenständlichen Wirklichkeit kommt. Es ist dasselbe, als wollte man in der Mythologie die Religionen, deren Göttergestalten nicht zur Anschauung herausgearbeitet werden, sondern in der Vorstellung stecken bleiben, also höchstens sprachliches Dasein erhalten, aber kein künstlerisches, für die höheren halten. Die bar beruht auf einer wirklichen Eisenbarre, die später in ein Phantasiewesen verwandelt und als solches fixirt wurde. Eine Unze Gold in englischer Rechenmünze ausgedrückt = 3 *l.* 17 sh. 10 1/2 d. Well. Well. Sage ein Pfund Seide habe exakt diesen Preiß gehabt; dieser aber sei gefallen später, wie die Milan Rohseide stand am 12 März '58 in London, das lb. zu 1 *l.* 8 sh. Es ist die Vorstellung eines Quantums Eisen, einer Eisenbarre, die denselben Werth behält 1) in Bezug auf alle andren Waaren, 2) in Bezug auf die in ihr enthaltne Arbeitszeit. Diese Eisenbarre ist natürlich rein imaginär, allein sie ist nicht so fix, und „standing like a rock in the sea“, wie Steuart und beinahe 100 Jahre später Urquhart meint. Alles was an der Eisenbarre fix ist ist der Name; im einen Fall enthält die wirkliche Eisenbarre 2 ideale, im andren nur 1. Es wird dieß so ausgedrückt, daß dieselbe, unveränderliche ideale einmal = 2, einmal = 1 wirklichen [bar] ist. So, dieß gesezt, hat sich nur das Verhältniß der wirklichen Eisenbarre verändert, nicht die ideale. But in fact ist die ideale Eisenbarre in dem einen Fall doppelt so lang als im andren und nur ihr Name ist unverändert. Das einemal heissen 100 lb. Eisen z. B. a bar, das andremal 200 [lb.] a bar. Gesezt es würde Geld ausgegeben, das Arbeitszeit repräsentire, Stundenzettel f. i.; dieser Stundenzettel könnte selbst wieder einen beliebigen Taufnamen erhalten, z. B. Ein Pfund, ein 20^tel^ Stunde 1 sh., 1/240 Stunde 1 d. Gold und Silber wie alle anderen Waaren, je nach der Productionszeit, die sie kosten, würden verschiedne multiples oder aliquote Theile von Pfunden, Shillingen, Pence ausdrücken und eine Unze Gold könnte sowohl = 8 *l.* 6 sh. 3 d., wie = 3 *l.* 17 sh. 10 1/2 d. sein. In diesen Zahlen wäre immer ausgedrückt die Proportion, worin ein bestimmtes Quantum Arbeit in der Unze enthalten. Statt zu sagen, daß 3 *l.* 17 sh. 10 1/2 d. = einer Unze Gold, nur mehr 1/2 lb. Seide kosten, kann sich vorgestellt werden, daß die Unze nun = 7 *l.* 15 sh. 9 d. oder daß 3 *l.* 17 sh. 10 1/2 d. nur mehr gleich einer halben Unze, weil sie nur mehr halb der Werth. Wenn wir die Preisse z. B. des 15^t^ Jhh. in England mit denen des 18^t^ vergleichen, so können wir finden daß zwei Waaren z. B. ganz denselben nominellen Geldwerth hatten, z. B. 1 *l.* St. In diesem Fall ist das *l.* St. Maaßstab, aber drückt in dem ersten Fall 4 oder 5mal so viel Werth aus, wie im 2^ten^ und wir könnten sagen, daß wenn der Werth dieser Waare im 15^t^ Jh. = 1/4 Unze, er im 18^ten^ = 1 Unze Gold war; weil im 18^ten^ 1 Unze Gold dieselbe Arbeitszeit ausdrückt wie 1/4 Unze im 15^t^ Jhh. Es könnte also gesagt werden, das Maaß, das Pfund, sei dasselbe geblieben, aber im einen Fall = 4 × so viel Gold wie im andren. Dieß ist der *ideale Maaßstab*. Diese Vergleichung die wir hier anstellen, könnten die Leute des 15^t^ Jhh. selbst anstellen, wenn sie bis ins 18^t^ hinein gelebt hätten und sagen daß 1 Unze Gold, die jezt 1 £ St. werth früher nur 1/4 werth gewesen sei. 4 Pfund Gold jezt nicht mehr werth wie 1 im 15^t^ Jhh. z. B. Hatte dieß Pfund früher den Namen livre, so kann ich mir einbilden ein livre sei damals = 4 Pfund Gold gewesen und sei jezt nur noch = 1; der Werth des Goldes habe sich verändert, aber das Werthmaaß, das livre, sei unveränderlich geblieben. In fact, ein livre bedeutete in Frankreich und England ursprünglich 1 Pfund Silber, und jezt nur noch 1/x. Es kann also gesagt werden, der Name livre, der Maaßstab sei nominell immer derselbe geblieben, aber das Silber habe seinen ||32| Werth dagegen gewechselt. Ein Franzose, der von der Zeit Karls des Grossen bis heute gelebt hätte, könnte sagen das livre Silber sei immer Maaßstab des Werths geblieben, unverändert, sei aber bald werth gewesen 1 Pfund Silber und durch mannichfache Schicksale doch schließlich nur 1/x eines Loths. Die Elle ist dieselbe; blos ihre Länge in verschiednen Ländern ist verschieden. Es ist in fact dasselbe als wenn z. B. das Product eines Arbeitstags, das Gold das in einem Arbeitstag zu Tag gefördert werden kann, den Namen livre erhielte; dieses livre bliebe immer dasselbe, obgleich es sehr verschiedne Quanta Gold ausdrücken würde in verschiednen Perioden. Wie machen wir es in der That, wenn wir 1 *l.* St. des 15^t^ Jhh. mit 1 *l.* St. des 18^t^ vergleichen? Beide sind dieselbe Masse Metall (jedes = 20 sh.), aber von verschiednem Werth; da das Metall damals 4mal so viel werth wie jezt. Wir sagen also verglichen mit heute war das livre = 4mal die Metallmasse, die es heute enthält. Und es könnte sich eingebildet werden das livre sei unverändert geblieben aber damals gewesen = 4 wirklichen Goldlivres, heute nur noch = 1. Die Sache wäre nur vergleichungsweise richtig, nicht in Bezug auf die in einem livre enthaltne Quantität Metall, sondern in Bezug auf seinen Werth; dieser Werth drückt sich aber selbst wieder quantitativ so aus, daß 1/4 livre Gold damals = 1 livre Gold jezt. Well; das livre identisch, aber damals = 4 real librae Gold (dem heutigen Werth nach) = 1 nur noch jezt. Fällt das Gold im Werth, und sein relatives Fallen oder Steigen in Bezug auf andre Artikel drückt sich in ihrem Preiß aus, statt zu sagen ein Gegenstand der früher 1 *l.* Gold kostete, kostet jezt 2, könnte gesagt werden er koste immer noch ein Pfund, aber ein Pfund sei jezt 2 wirkliche Goldlivres werth etc; also 1 *l.* von 2 wirklichen Goldlivres etc. Statt zu sagen: Ich verkaufte diese Waare gestern zu 1 *l.*, ich verkaufe sie heute zu 4 *l.*; gesagt ich verkaufe sie zu 1 *l.*, aber gestern zu einem *l.* von 1 wirklichen *l.*, heute zu 1 *l.* von 4 wirklichen Pfund. Die übrigen Preisse ergeben sich alle von selbst, sobald das Verhältniß der wirklichen Bar zur imaginären festgesezt ist; dieß aber einfach die Vergleichung zwischen dem vergangnen Werth der Bar mit ihrem gegenwärtigen. Dasselbe als berechneten wir alles in dem *l.* St. des 15^t^ Jhh. for instance. Dasselbe, was der Historiker thun muß, der dieselbe Münzsorte, denselben Rechennamen für eine Münze vom selben Metallgehalt durch verschiedne Jahrhunderte verfolgt, wenn er sie in jetzigem Geld berechnet, daß er sie je nach dem wechselnden Werth in den verschiednen Jahrhunderten gleich mehr oder minder Gold setzen muß, thut dieser Berber oder Nigger. Es ist die Anstrengung des Halbcivilisirten die Geldeinheit, die Masse Metall, die als Maaß gilt, auch als Werth festzuhalten; diesen Werth auch als festes Maaß zu halten. Zugleich aber doch die Schlauheit zu wissen, daß die bar ihren Realwerth geändert hat. Bei den wenigen Waaren, die dieser Berber zu messen hat und der Lebendigkeit der Tradition bei Uncivilisirten, ist diese verwickelte Rechnungsart nicht so schwierig, wie sie sich ansieht.

1 Unze ist = 3 *l.* 17 sh. 10 1/2 d., also nicht ganz = 4 *l.* St. Nehmen wir aber der Bequemlichkeit wegen an, sie sei exact = 4 *l.* Dann erhält also 1/4 einer Unze Gold den Namen Pfund und dient unter diesem Namen als Rechenmünze. Dieß Pfund wechselt aber seinen Werth, theils relativ in Bezug auf den Werth andrer Waaren, die ihren Werth wechseln, theils sofern es selbst das Product von mehr oder weniger Arbeitszeit. Das Einzig Feste an ihm ist der Name, und die Quantität, der aliquote Theil der Unze, der Gewichttheil Gold, dessen Taufname es ist; der also in einem piece of money, called one pound, enthalten ist.

Der Wilde will es festhalten als unveränderlichen Werth, und so ändert sich ihm die Quantität Metall, die es enthält. Fällt der Werth des Goldes um 100 P. C., so ist ihm das Pfund nach wie vor Werthmaaß; aber 1 *l.* von 2/4 Unzen Gold etc. Das Pfund ist ihm immer gleich einer Masse Gold (Eisen), die denselben Werth hat. Da dieser Werth aber wechselt, so ist es bald gleich einer größren, bald gleich einer kleinren Quantität von wirklichem Gold oder Eisen, je nachdem mehr oder weniger von ihnen im Austausch für andre Waaren gegeben werden muß. Er vergleicht den gegenwärtigen Werth mit dem vergangnen, der ihm als standard gilt und nur in seiner Vorstellung fortlebt. Statt also nach 1/4 Unze Gold zu berechnen, deren Werth wechselt, rechnet er nach dem Werth den 1/4 Unze Gold früher hatte, also nach einem vorgestellten unveränderlichen 1/4 Unzenwerth, der aber in wechselnden Quantis sich ausdrückt. Einerseits die Anstrengung das Werthmaaß als festen Werth festzuhalten; andrerseits die Schlauheit auf einem Umweg doch nicht zu Schaden [zu] kommen. Es ist aber durchaus absurd, diese zufällige Verschiebung, worin Halbwilde das äusserlich ihnen aufgedrungne Messen der Werthe mit Geld sich assimilirt haben, wie sie es erst verschieben, und dann in der Verschiebung sich wieder zurechtgefunden haben, als eine organisch-historische Form zu betrachten oder gar als ein Höheres den entwickeltren Verhältnissen gegenüber aufzustellen. Auch diese Wilden gehn von einem Quantum aus, der Eisenbarre; halten aber den Werth, den diese traditionell hatte, als Recheneinheit fest etc. In der modernen Oekonomie bekam diese ganze Frage Bedeutung hauptsächlich durch 2 Umstände: 1) Es wird zu verschiednen Zeiten erlebt, in England z. B. während des Revolutionskriegs, daß der Preiß des Rohgoldes stieg über den Preiß des gemünzten Goldes. Dieß historische Phänomen also schien unwiderleglich darzuthun, daß die Namen, die bestimmte aliquote Gewichttheile des Goldes (edlen Metalls) erhalten, Pfund, Shilling, Pence etc, durch irgendeinen unerklärlichen Process, sich selbstständig verhalten gegen die Substanz, deren Namen sie sind. Wie könnte sonst eine Unze Gold mehr werth sein als dieselbe Unze Gold geprägt in 3 *l.* 17 sh. 10 1/2 d.? Oder wie könnte eine Unze Gold mehr werth sein als 4 livres Gold, wenn livre der blose Name für 1/4 Unze? Bei genauerer Untersuchung fand sich jedoch, daß entweder die Münzen, die unter dem Namen Pfunde circulirten, in fact nicht mehr den normalen Metallgehalt enthielten, daß also f. i., 5 circulirende Pfund in fact nur eine Unze Gold wogen (von derselben Feinheit). Da eine Münze, die angeblich 1/4 Unze Gold repräsentirte (so about), in der That nur mehr 1/5 repräsentirte, war es sehr einfach, daß die Unze = 5 solcher circulirenden £; also der Werth des bullion price über den mint price stieg, indem in fact 1 Pfund nicht mehr 1/4 sondern nur noch 1/5 einer Unze Gold vorstellte, benamste; nur noch der Name für 1/5 einer Unze war. Dasselbe Phänomen fand statt, wenn zwar der Metallgehalt der circulirenden Goldmünzen nicht unter ihr Normalmaaß gefallen war, wenn sie aber gleichzeitig mit depreciirtem Papiergeld circulirten und ihr Einschmelzen und Ausfuhr verboten war. In diesem Fall nahm die in der Form eines £ circulirende 1/4 Unze Gold Theil an der Depreciation der Noten; ein Schicksal, wovon das Gold in Barren eximirt war. Das fact war wieder ||33| dasselbe: der Rechenname Pfund hatte aufgehört der Name für 1/4 Unze zu sein, war der Name für ein geringres Quotum. Die Unze war also gleich 5 solchen Pfunden z. B. Dieß hieß dann, daß der bullion price über den mint price gestiegen. Diese oder analoge historische Phänomene, alle ebenso einfach auflösbar und alle derselben Reihe angehörig, gaben also zuerst Anlaß zum *idealen Maaß,* oder daß das Geld als Maaß nur Vergleichungspunkt, nicht bestimmte Quantität sei. Es sind Hunderte von Bänden über diesen case in England geschrieben worden seit 150 Jahren.

Daß eine bestimmte Münzsorte über ihren Bulliongehalt steigen sollte, an sich nichts befremdliches, da der Münze neue Arbeit (in der Form) zugefügt wird. Aber abgesehn hiervon, kommt es vor, daß der Werth einer bestimmten Münzsorte über ihren Bulliongehalt steigt. Dieß hat gar kein ökonomisches Interesse, und hat auch zu keinen ökonomischen Untersuchungen Anlaß gegeben. Es heißt weiter nichts, als daß für bestimmte Zwecke das Gold oder Silber grade in dieser Form, say of British pounds or of Spanish dollars was requisite. Die Bankdirectoren hatten natürlich besondres Interesse nachzuweisen, daß nicht der Werth der Noten gefallen, sondern der des Goldes gestiegen sei. Was die leztre Frage betrifft, so kann sie erst später behandelt werden.

2) Die Theorie des *ideal measure* of value wurde aber zuerst aufgebracht am Anfang des 18^t^ Jhh. und wiederholt im 2^t^ Decennium des 19^t^, wo es sich um Fragen handelte, worin das Geld nicht als Maaß figurirt, auch nicht als Tauschmittel, sondern als sich gleichbleibendes Equivalent, als für sich seiender Werth (in der 3^t^ Bestimmung) und daher als die allgemeine Materie von Contracten. Beidemal handelte es sich darum, ob oder ob nicht in einem depreciirten Geld contrahirte Staats- und andre Schulden in vollgültigem Geld zurückgezahlt und anerkannt werden sollten. Es war einfach Frage zwischen den Staatsgläubigern und der Masse der Nation. Diese Frage selbst geht uns hier nichts an. Die, welche ein Readjustment der Forderungen auf der einen Seite, und der Leistungen auf der andren verlangten, warfen sich auf ein falsches Gebiet, ob der *standard of money* verändert werden sollte oder nicht? Bei dieser Gelegenheit wurden dann solche crude Theorien über den standard of money, Fixiren des Preisses des Goldes etc vorgebracht. (“Altering the standard like altering the national measures or weights.” *Steuart*. Es ist auf den ersten Blick klar, daß die Masse von Getreide in einer Nation sich nicht dadurch ändert, daß die Maaßgrösse des Scheffels z. B. um das Doppelte vermehrt oder vermindert wird. Diese Aenderung wäre aber sehr wichtig für Pächter z. B., die Kornrente in einer bestimmten Anzahl Scheffel abzuzahlen hätten, wenn sie nun, wo das Maaß verdoppelt, dieselbe Anzahl Scheffel nach wie vor zu liefern hätten.) Es waren in diesem Fall die Staatsgläubiger, die an dem Namen „Pfund“, abgesehen von dem aliquoten Gewichttheil Goldes, den es ausdrückte, also an dem „idealen standard“ ‒ denn dieser ist in fact nur der Rechenname des Gewichtstheils Metalls, das als Maaß dient ‒ festhielten. Sonderbarerweise waren es aber grade ihre Gegner, die diese Theorie des „idealen standard“ aufstellten, und sie, die sie bekämpften. Statt einfach ein Readjustment zu verlangen, oder daß den Staatsgläubigern nur das Quantum in Gold zurückgezahlt werde, das sie faktisch vorgeschossen hatten, verlangten sie, daß der standard herabgesezt werde der Depreciation gemäß; also z. B. wenn das *l.* St. auf 1/5 Unze Gold gefallen, diese 1/5 Unze künftig den Namen Pfund führen, oder das Pfund etwa in 21 Shilling geprägt werde, statt in 20 sh. Dieß Herabsetzen des *standard* hieß Heraufsetzen des Werthes des Geldes; indem die Unze jezt = 5 *l.*, statt früher gleich 4. Sie sagten also nicht, die, die z. B. Eine Unze Gold vorgeschossen in 5 depreciirten Pfunden, sollen nun nur 4 vollgültige Pfunde zurückerhalten; sondern sie sagten, sie sollen 5 Pfund zurückerhalten, aber künftig soll das Pfund um 1/20 weniger der Unze ausdrücken als vorher. Als sie diese Forderung in England nach der resumption of cashpayment stellten, hatte die Rechenmünze ihren alten Metallwerth wieder erreicht. Bei dieser Gelegenheit wurden dann auch sonstige crude Theorien über das Geld als Maaß des Werths aufgestellt, und, unter dem Vorwand diese Theorien, deren Falschheit leicht aufzuweisen war, zu widerlegen, wurden die Interessen der Staatsgläubiger durchgeschmuggelt. Der erste Kampf dieser Art zwischen Locke und Lowndes. Von 1688‒1695 waren die Anlehen des Staates contrahirt in depreciirtem Geld ‒ depreciirt in Folge davon, daß alles vollwichtige Geld eingeschmolzen war und nur leichtes circulirte. Die Guinea war gestiegen zu 30 sh. Lowndes (Münzmeister?) wollte das £ St. reducirt haben um 20 %; Locke bestand auf dem old standard der Elizabeth. 1695 die Umschmelzung, general recoinage. Locke trug den Sieg davon. Schulden contrahirt zu 10 und 14 sh. die Guinea, zu der rate of 20 sh. zurückgezahlt. Für den Staat und die Grundeigenthümer dieß gleich vortheilhaft. „Lowndes stellte die Frage auf einen falschen Boden. Einmal behauptete er sein scheme sei kein debasement des alten standard. Dann schrieb er das Steigen im Preisse des bullion dem innern Werth des Silbers zu und nicht der lightness of coin, womit es gekauft wurde. Er unterstellte stets, daß das stamp und nicht die Substanz die currency mache. Locke seinerseits fragte sich nur ob Lowndes' Schema ein debasement einschliesse oder nicht, aber untersuchte nicht die Interessen derer, die in permanent contracts engagirt sind. Mr. Lowndes's great argument for reducing the standard was, that silver bullion was risen to 6 s. 5 d. per ounce (i. e. that it might have been bought with 77 pence of shillings of 1/77 part of a pound troy) und war daher der Meinung, daß das pound troy should be coined into 77 sh., was eine diminution des Werths des £ St. um 20 % oder 1/5 war. Locke antwortete ihm, daß die 77 d. were paid in clipped money und daß sie im Gewicht nicht über 62 pence standard coin wären. Aber ein Mann, der 1000 £ St. in this clipped money borgte, soll er verpflichtet sein, 1000 *l.* in standard weight zurückzuzahlen? Lowndes und Locke entwickelten beide nur ganz oberflächlich den Einfluß der Veränderung des standard auf das Verhältniß von Schuldnern und Gläubigern, … damals das Creditsystem noch wenig entwickelt in England … the landed interest und the interest of the crown, were only attended to. Trade at that time was almost at a stop, and had been ruined by a piratical war … Restoring the standard was the most favourable, both for the landed interest and the exchequer; and so it was gone into.“ (*Steuart* l. c. t. II, p. 178, 179.) Steuart bemerkt über die ganze transaction ironisch: „Durch dieß raising of the standard gewann die Regierung bedeutend in Bezug auf Steuern und die Gläubiger auf ihr Capital und Zinsen; und die Nation, die der principal loser war, war zufriedengestellt (pleased) (ganz vergnügt), weil *ihr* standard (i. e. das Maaß ihres *eignen* Werths) nicht debased worden war; so were all the three parties satisfied.“ (l. c. t. II, p. 156.) Vergleich *John Locke. Works. 4 vol. 7 ed. London. 1768;* sowohl den *Aufsatz „Some Considerations of the Lowering of Interest, and Raising the Value of Money“ (1691),* wie auch: *“Further Considerations concerning raising the value of Money, wherein Mr. Lowndes's arguments for it, in his late Report concerning ‘An Essay for the amendment of the silver coins’ are particularly examined”,* beide in Vol. II. In der ersten Abhandlung heißt es u. a.:|

|34| „The *raising of money,* wovon jezt so viel gekohlt wird, ist either *raising value of our money,* und das könnt ihr nicht; oder *raising the denomination of our coin*.“ (p. 53.) „Nennt z. B. eine Krone, was früher 1/2 Krone hieß. Der Werth bleibt bestimmt durch den Metallgehalt. If the abating 1/20 of the quantity of the silver of any coin, does not lessen its value, the abating 19/20 of the quantity of the silver of any coin, will not abate its value. Also nach dieser Theorie a single three-pence or a single farthing, being called a crown, will buy as much spice or silk, or any other commodity, as a crown-piece which contains 20 or 60 times as much silver.“ (p. 54.) „Das raising of money ist also nichts als giving a less quantity of silver the stamp and denomination of a greater.“ (l. c.) „Das stamp der Münze Garantie für das public, daß so viel Silber unter such a denomination enthalten.“ (57.) “It is silver, and not names, that pays debts and purchases commodities.” (p. 58.) „Der Münzstempel genügt, als Garantie für das Gewicht und die Feinheit des Geldstücks, aber laßt das so coined gold money find its own rate, wie andre Waaren.“ (p. 66.) Ueberhaupt kann man durch das raising of money nichts machen als „more money in tale“, aber nicht mehr „money in weight and worth“. (p. 73.)

„Silber ist ein Maaßstab durchaus von den andren verschieden. Die Elle oder das Quart, womit Menschen messen, mag bleiben in den Händen des Käufers, des Verkäufers, oder einer 3^t^ Person: it matters not whose it is. Aber Silber ist nicht nur Maaß der bargains, it is the thing bargained for und passirt im Handel von dem Käufer an den Verkäufer, as being in such a quantity equivalent to the thing sold: and so it not only *measures* the value of the commodity, it is applied to, but is given in exchange for it, as of equal value. But this it does only by its quantity, and nothing else.“ (p. 92.) “The raising being but giving of names at pleasure to aliquot parts of any piece, viz. that now the sixtieth part of an ounce shall be called a penny, may be done with what increase you please.” (118.) “The privilege that bullion has, to be exported freely, will give it a little advance in price above our coin, let the denomination of that be raised, or fallen as you please, whilst there is need of its exportation, and the exportation of our coin is prohibited by law.” (p. 119, 120.) Dieselbe Stellung die Lowndes gegenüber Locke einnahm, indem erstrer das Steigen des Bullionpreisses sich daraus erklärte, daß der Werth des bullion gestiegen sei und darum der Werth der Rechenmünze gesunken, (d. h. weil der Werth des bullion gestiegen, ist der Werth eines aliquoten Theiles desselben, genannt £, gefallen) nahmen die little shilling men ‒ Attwood und die andren von der Birmingham school 1819 sqq. ‒ ein. (Cobbett hatte die Frage auf den richtigen Boden gestellt: non-adjustments of national debts, rents etc; verdarb aber alles durch seine falsche Theorie, die das Papiergeld überhaupt verwarf. Gelangte sonderbarerweise zu dieser Consequenz, ausgehend wie Ricardo, der zu der entgegengesezten Consequenz gelangt, von derselben falschen Prämisse, der Bestimmung des Preisses durch die Quantität des Circulationsmittels.) Ihre ganze Weisheit in folgenden Phrasen: „Sir R. Peel in seinem Krakehl mit der Birmingham Chamber of Commerce fragt: ‚What will *your* pound note represent?‘“ (p. 266. „*The Currency Question, The Gemini Letters“, London 1844*) (nämlich die Pfundnote, wenn nicht gezahlt in Gold.) „Was ist nun zu verstehn unter dem present standard of value? … £ 3, sh. 17, d. 10 1/2, bedeuten sie Eine *Unze Gold* oder ihren *Werth*? Wenn die Unze selbst, warum nicht die Dinge bei ihrem Namen nennen und sagen statt pounds, shillings, pence, ounces, pennyweights, and grains? Dann kommen wir zurück *to a direct system of barter*.“ (p. 269. Not quite. Aber was hätte Herr Attwood gewonnen wenn statt 3 *l.* 17 sh. 10 1/2 d. Unze und statt Shilling so viel Pennyweight gesagt würde? Daß der Bequemlichkeit der Rechnung wegen die aliquoten Theile Namen erhalten ‒ was ausserdem anzeigt, daß dem Metall hier eine ihm fremde sociale Bestimmung gegeben ist ‒ was zeugt es für oder gegen die Lehre Attwoods?) „Oder den *Werth?* Wenn eine Unze = £ 3, 17 sh., 10 1/2 d., warum zu verschiednen Perioden Gold 5 *l.* 4 sh. und dann wieder 3,17,9? … die expression pound has reference to *value,* but not a *fixed standard value … Labour* is the parent of cost, and gives the relative value to gold or iron.“ (Und darum in fact wechselt der Werth von Einer Unze und von £ 3, 17 sh., 10 1/2 d.) “*Whatever denomination of words are used to express the daily or weekly labour of a man,* such words express the cost of the commodity produced.” (p. 270.) „Das Wort One pound is the *ideal Unit*.“ (p. 272.) Der lezte Satz wichtig, weil er zeigt, wie diese Lehre von der „ideal unit“ sich auflöst in die Forderung eines Geldes, das direct Arbeit repräsentiren soll. Pound dann z. B. der Ausdruck für 12tägige Arbeit. Die Forderung ist die, daß die Bestimmung des Werths nicht zu der des Geldes als einer unterschiednen Bestimmung führen soll, oder daß die Arbeit als Maaß der Werthe nicht dazu forttreiben soll, die in einer bestimmten Waare vergegenständlichte Arbeit zum Maaß der andren Werthe zu machen. Das Wichtige ist, daß diese Forderung hier auf dem Standpunkt der bürgerlichen Oekonomie geschieht (so auch bei Gray, der eigentlich diese Sache zur Spitze ausarbeitet und von dem wir gleich sprechen werden), nicht vom Standpunkt der Negation der bürgerlichen Oekonomie aus, wie etwa bei Bray. Die Proudhonisten (sieh z. B. Herrn Darimon) haben in der That erreicht, die Forderung zu stellen, sowohl als eine den jetzigen Verhältnissen der Production entsprechende, wie als eine sie total revolutionirende Forderung und grosse Neuerung, da sie als crapauds natürlich nichts davon zu wissen brauchen, was jenseits des Kanals geschrieben oder gedacht worden ist. At all events, zeigt schon das einfache Factum, daß die Forderung seit mehr als 50 Jahren in England von einer Fraction der bürgerlichen Oekonomen gestellt worden ist, wie sehr die Socialisten, die damit etwas Neues und Antibürgerliches vorzubringen prätendiren, auf dem Holzweg sind. Ueber die Forderung selbst sieh oben. (Es kann hier nur einiges aus *Gray* beigebracht werden. Uebrigens kann erst beim Bankwesen ins Detail dieser Sache eingegangen werden.) ‒

### *[Geld als Zirkulationsmittel und als selbständiger Wert]*

Was das Geld als sich gleich bleibendes Equivalent, i. e. als *Werth* als solchen, und darum als Materie aller Contracte betrifft, so ist klar, daß die Veränderungen des Werths des Materials, worin es sich darstellt (direkt, wie in Gold, Silber, oder indirect, als Anweisung auf bestimmte Quantität Gold, Silber etc in Geldnoten) grosse Revolutionen hervorbringen müssen zwischen den verschiednen Klassen eines Staats. Dieß hier nicht zu untersuchen, da diese Verhältnisse selbst die Kenntniß der verschiednen ökonomischen Verhältnisse voraussetzen. ||35| Nur so viel als Illustration. Im 16^t^ und 17^t^ Jhh. bekannt, wie die Depreciation von Gold und Silber, in Folge der Entdeckung von America depreciirte die Arbeiterklasse und die der Grundeigenthümer; hob die der Kapitalisten (speziell der industriellen Capitalisten). In der römischen Republik machte die Appreciation des Kupfers die Plebejer zu Sklaven der Patricier. „Da man gezwungen, die größten Summen in Kupfer zu zahlen, mußte man garder dieß Metall in masses oder fragments informes qui se donnaient et se recevaient au poids. Das cuivre in diesem Zustand *aes grave*. Metall money gewogen. ❲Das Kupfer bei den Römern erst ohne Gepräg; dann mit dem Gepräg der auswärtigen Münzen. Servius rex ovium boumque effigie primus aes signavit. (Plin. Hist. nat. l. 18, c. 3.)❳ Nachdem die Patricier eine Masse von diesem Zeug von métal obscur et grossier aufgehäuft, suchten sie sich davon zu befreien, soit en achetant aux plébéïens toutes les terres que ceux-ci consentirent à leur vendre, soit en prêtant à de longs termes. Ils dûrent faire bon marché d'une valeur qui les gênait, et qui ne leur avait rien coûté à acquérir. La concurrence aller die denselben Wunsch de s'en défaire, dut amener in kurzer Zeit un avilissement considérable im prix du cuivre à Rome. Im Anfang des 4^t^ Jhh. post u. c., wie man ersieht aus der Lex Menenia (302 a. u. c.) Verhältniß des Kupfers zum Silber = [1 : 960] … Dieß Metall, so depreciirt in Rom, gleichzeitig einer der gesuchtesten Handelsartikel (da die Griechen aus Bronze ihre Kunstwerke machten etc) … Die edlen Metallen vinrent s'échanger à Rome contre le cuivre avec d'énormes profits, et un commerce si lucratif excita de jour en jour de nouvelles importations … Nach und nach ersezten die Patricier in ihrem Schatz durch lingots d'or et d'argent, aurum infectum, argentum infectum, diese monceaux von altem Kupfer si incommodes à placer et si peu agréables à voir. Nach der Niederlage von Pyrrhus und besonders nach den Eroberungen in Asien … das aes grave bereits ganz verschwunden und die Bedürfnisse der Circulation hatten die Einführung der griechischen drachma, unter dem Namen *victoriatus* nöthig gemacht, von Gewicht von 1 scrupule und 1/2 Silber, wie die drachme attique numéraire; *im 7^t^ Jh. a. u. c.* machte die lex Clodia daraus römische Münze. Sie tauschte sich gewöhnlich aus gegen das Pfund Kupfer oder *l'as de 12 onces*. So zwischen Silber und Kupfer das Verhältniß von [192 : 1], d. h. 5 × schwächeres Verhältniß als zur Zeit der größten Depreciation von Kupfer, in Folge der Ausfuhr; dennoch Kupfer in Rom noch wohlfeiler wie in Griechenland und Asien. Diese grosse Revolution im Tauschwerth der matière monétaire, im Maasse, wie sie sich vollzog, verschlechterte aufs Grausamste das Loos der unglücklichen Plebejer, die, à titre de prêt, das cuivre avili erhalten hatten und die, l'ayant dépensé ou employé suivant le cours qu'il avait alors, schuldeten, nach dem Text ihrer engagements eine 5 × größre Summe als sie realiter geliehn hatten. Sie hatten kein Mittel de se racheter de la servitude … Wer 3000 As geliehn hatte zur Zeit, wo diese Summe = 300 Ochsen oder 900 Scrupel Silber, konnte sie sich nur mehr verschaffen für 4500 Scrupel Silber, als das as repräsentirt ward durch 1 1/2 scrupulum von diesem Metall … Wenn der Plebejer 1/5 des Kupfers, das er erhalten, zurückgab, so hatte er realiter seine Schuld abgetragen, denn 1/5 [hatte] jezt denselben Werth wie 1 zur Zeit wo der Contract gemacht. Das Kupfer war ja 5 × gestiegen im Werth gegen das Silber … Die Plebejer verlangten eine Revision der Schuld, neue Abschätzung der somme due und eine mutation im Titel ihrer primitiven Obligation. Die Gläubiger verlangten zwar nicht die Restitution des Capitals, aber das Zinszahlen selbst unerträglich, weil der Zins stipulirt ursprünglich zu 12 %, geworden war durch das renchérissement excessif du numéraire, so onéreux, als wäre er bestimmt zu 60 % des principal. Vergeblich erhielten die Schuldner ein Gesetz, das vom Capital die accumulirten Zinsen retranchirte … Den Senatoren widerstrebte es die Mittel aus der Hand zu geben, wodurch sie das Volk hielten in der dépendance la plus abjecte. Herren fast allen Grundeigenthums, bewaffnet mit Rechtstiteln die sie autorisirten ihre Schuldner in Eisen zu werfen und körperliche Strafen über sie zu verhängen, unterdrückten sie die séditions und wütheten gegen die plus mutins. Die Wohnung jedes Patriciers war ein Gefängniß. Endlich on faisait naître des guerres, die dem débiteur une paye verschafften, avec une suspension des contraintes, und die ouvraient au créancier des nouvelles sources de richesse et de pouvoir. Dieß die innre Situation zu Rom als die Niederlage des Pyrrhus, die Einnahme von Tarent und bedeutende Siege über die Samniter, Lucanier und andre süditalische Völker etc. 483 oder 485 die erste römische Silbermünze, die *libella;* hieß libella, weil sie in kleinem Gewicht = libra de 12 onces de cuivre.“ (*Garnier, Germain. Histoire de la Monnaie* etc. 2 vol. Paris 1819. t. II. p. 15 sqq.)

❲*Assignaten*. „*National Property. Assignat of 100 frs*.“ legal tender. Sie unterschieden sich von allen andren notes in *not even professing to represent any specified thing*. Die Worte „national property“ bedeuteten, daß ihr Werth erhalten werden könne durch Kaufen mit denselben des confiscated property bei den beständigen Auctionen desselben. Aber kein Grund, warum dieser Werth genannt 100 frs. Er hing ab von der comparativen quantity der property so purchasable und der Zahl der ausgegebnen Assignaten. (*78, 79. Nassau W. Senior: Three lectures on the cost of obtaining money etc*. London 1830.)

„Das *livre de compte,* eingeführt durch Karl den Grossen, fast nie repräsentirt durch une pièce réelle équivalente, hat seinen Namen behalten, sowie seine divisions en sous und deniers bis Ende des 18^t^ Jhh., während die monnaies réelles ont varié à l'infini de nom, de forme, de taille, de valeur, nicht nur in jedem Regierungswechsel, sondern unter derselben règne. Der Werth des livre de compte zwar auch d'énormes diminutions unterzogen, aber dieß immer Gewaltsamlich.“ (p. 76, t. I. *Garnier,* l. c.) Alle Münzen der Alten ursprünglich Gewichte. (l. c.) “Money is in the first place the universally marketable commodity, or that in which every one deals for the purpose of procuring other commodities.” (*Bailey: Money and its Vicissitudes* etc. London 1837, p. l.) “It is the great *medial* commodity.” (p. 2, l. c.) Es ist die *general commodity of contracts,* or that in which the majority of bargains about property, to be completed at a future time, are made. (p. 3.) Endlich ist es das “*measure of value* … Now, as all articles are exchanged for money, the mutual values of A and B are as necessarily shown by their values in money or their prices … ||36| as the comparative weights of substances are seen by their weights in relation to water, or their specific gravities”. (p. 4.) „The first essential requisite is that money should be uniform in its physical qualities, so that equal quantities of it should be so far identical as to present no ground for preferring one to the other. Z. B. grain und cattle schon aus diesem Grund nicht dazu brauchbar, weil equal Quantität of grain and equal numbers of cattle are not always alike in the qualities for which they are preferred.“ (p. 5, 6.) „Die *steadiness of value* ist so desirable im Gelde als medial commodity and a commodity of contract; sie ist quite unessential to it in its capacity of the measure of value.“ (p. 9.) “Money may continually vary in value, and yet be as good a measure of value as if it remained perfectly stationary. Suppose z. B. it is reduced in value und die Reduction im Werth implicirt a reduction of value in relation to some one or more commodities, suppose it is reduced in value in relation to corn and labour. Before the reduction, a guinea would purchase three bushels of wheat, or six days' labour; subsequently, it would purchase only two bushels of wheat or 4 days' labour. In beiden Fällen, the relations of wheat and labour to money being given, their mutual relations can be inferred; in other words, we can ascertain that a bushel of wheat is worth 2 days' labour. This, which is all that measuring value implies, is as readily done after the reduction as before. The excellence of any thing as a measure of value is altogether independent of its own variableness in value … Man verwechselt invariableness of value with invariableness in fineness and weight … The command of *quantity* being that which constitutes value, a *definite quantity* of a substance of some uniform commodity must be used as a unit to measure value; and it is this definite *quantity* of a substance of uniform quality which must be invariable.” (p. 11.) In allen Geldcontracten handelt es sich um die *Quantität* des zu verleihenden Goldes und Silbers nicht um den Werth. (p. 103.) „Bestünde einer darauf, daß es ein Contract für einen bestimmten *Werth* sei, he is bound to show in relation to what commodity: thus, he would be maintaining that a pecuniary contract does not relate to a quantity of money as expressed on the face of it, but to a quantity of some commodity of which no mention is made.“ (p. 104.) „Es ist nicht nöthig dieß zu beschränken auf Verträge, wo wirklich *Geld* verliehn wird. Es gilt for all stipulations for the future payment of money, whether for articles of any kind sold on credit, or for services or as rent of land or houses; sie sind precisely in the same condition as pure loans of the medial commodity. If A sells a ton of iron to B for 10 pounds, at 12 months' credit, it is just the same in effect as lending the ten pounds for a year und die Interessen der beiden contrahirenden Theile werden in derselben Weise be affected by changes in the currency.“ (p. 110, 111.)

Die Confusion, bestimmten und unveränderlichen aliquoten Theilen der Geldsubstanz, die als Maaßeinheit dienen sollen, Namen zu geben ‒ das Namengeben derselben mit Fixirung des *Preisses* von Geld zu verwechseln, zeigt sich u. a. auch bei dem hochbetheuernden Romantiker der politischen Oekonomie, Herrn Adam Müller. Er sagt u. a.: „Jedermann sieht ein, wie viel auf die wahre *Bestimmung des Münzpreisses* ankommt, vorzüglich in einem Lande wie England, wo die Regierung mit einer großmüthigen Liberalität“ (d. h. auf Unkosten des Landes und zum Profit der Bank of England bulliondealers) „unentgeltlich münzt, wo sie keinen Schlagschatz nimmt etc, und also, wenn sie den Münzpreiß bedeutend höher ansezte als den Marktpreiß, wenn sie anstatt eine Unze Gold jezt mit 3 *l.* 17 sh. 10 1/2 d. zu zahlen 3 *l.* 19 sh. als den Münzpreiß einer Unze Goldes ansezte, alles Gold nach der Münze strömen, das dort erhaltne Silber auf dem Markt gegen das hier wohlfeilere Gold umgesezt, und so aufs neue der Münze zugebracht werden, und das Münzwesen in Unordnung gerathen würde.“ (p. 280, 281, t. II. *Die Elemente der Staatskunst*. Berlin 1809.) Herr Müller weiß also nicht, daß pence und shilling hier nur Namen für aliquote Theile einer Goldmünze sind. Weil Silber- und Kupferstücke ‒ die notabene nicht nach dem Verhältniß von Silber und Kupfer zu Gold geprägt sind, sondern als blose Marken für die gleichnamigen Goldtheile ausgegeben werden, daher auch nur zu einem sehr kleinen Quantum in Zahlung genommen werden müssen ‒ unter den Namen Schillinge und Pence circuliren, bildet er sich ein, eine Unze Gold sei in Gold-, Silber- und Kupferstücke eingetheilt (also 3facher standard of value). Ein paar Schritt weiter fällt ihm dann wieder ein, daß in England kein doppelter Standard existirt, also noch weniger ein 3facher. Die Unklarheit des Herrn Müller über die „gemeinen“ ökonomischen Verhältnisse, ist die reale Grundlage seiner „höheren“ Auffassung.

Aus dem allgemeinen Gesetz, daß der Gesammtpreiß der circulirenden Waaren die Masse des circulirenden Mediums bestimmt, eine bestimmte Stufe der Circulationsgeschwindigkeit vorausgesezt, folgt, daß auf einer bestimmten Stufe des Wachsthums der in Circulation geworfnen Werthe das edlere Metall ‒ das Metall von größrem spezifischen Werth, d. h. das in kleinerem Quantum mehr Arbeitszeit enthält ‒ an die Stelle des weniger edlen tritt als herrschendes Circulationsmittel; also Kupfer, Silber, Gold, das eine das andre als herrschendes Circulationsmittel verdrängt. Dieselbe Aggregatsumme von Preissen wird mit 14mal so wenig Goldmünzen z. B. circulirt werden können als Silbermünzen. Kupfer- und gar Eisenmünze als herrschendes Circulationsmittel unterstellt schwache Circulation. Ganz ebenso, wie das machtvollere, aber werthvollere Transportmittel und Communicationsmittel an die Stelle des weniger werthvollen tritt, im Maasse wie die Masse der circulirenden Waaren und der Circulation überhaupt wächst.

Andrerseits ist es klar, daß der kleine Detailverkehr des täglichen Lebens Austausche in sehr diminutivem Maaßstab erheischt ‒ desto kleiner, je ärmer das Land und schwächer die Circulation überhaupt ist. In diesem Detailverkehr, wo sehr kleine Quanta Waaren einerseits, also auch sehr kleine Werthe circuliren, ist es im eigentlichsten Sinn des Wortes, daß das Geld nur als verschwindendes Circulationsmittel erscheint und sich nicht als realisirter Preiß befestigt. Für diesen Verkehr tritt daher ein subsidiäres Circulationsmittel ein, das nur Zeichen ist der aliquoten Theile der herrschenden Circulationsmittel. Es sind Silber- und Kupfermarken, die daher nicht gemünzt sind im Verhältniß des Werths ihrer Substanz zum Goldwerth z. B. Hier erscheint das Geld nur noch als Zeichen, wenn auch selbst noch in einer relativ werthvollen Substanz. Gold z. B. müßte in zu kleine Fractionen getheilt werden, um der Waarentheilung, wie sie dieser Detailverkehr erheischt, als Equivalent zu entsprechen.

Daher diese Subsidiärcirculationsmittel auch nur zu einer kleinen Quantität, wodurch sie nie als Realisirung des Preisses sich festsetzen können, in Zahlung gesetzlich ||37| genommen zu werden brauchen. Z. B. Kupfer in England zum Betrag von 6 d., Silber im Betrag zu 20 sh. Je entwickelter die Circulation überhaupt, je grösser die Preißmasse der in Circulation tretenden Waaren, um so mehr scheidet sich ihr wholesale Austausch von ihrem Detailaustausch, und bedürfen sie verschiedner Münzsorten zur Circulation. Die Geschwindigkeit der Circulation der Marken steht in umgekehrtem Verhältniß zu ihrer Werthgrösse.

„In dem early stage of society, when nations are poor, and their payments trifling, copper has frequently been known to answer all the purposes of currency und it is coined into pieces of very low denominations in order to facilitate the inconsiderable exchanges which then take place. So in dem early age der Roman Republic und Schottland.“ (p. 3.) (*David Buchanan: Observations on the subjects treated of in Dr. Smith's Inquiry etc. Edinburgh*. 1814.) “The general wealth of a country is very accurately measured by the nature of its payments and the state of its coin; and the decided prevalence of a coarse metal in its currency, joined to the use of coins of very low denominations, marks a rude state of society.” (p. 4.) „Später das business der currency theilt sich in 2 distinct departments; the duty of effecting the main payments für die more precious metals; die inferior metals dagegen retained for more trivial exchanges, und so rein subservient to the main currency. Zwischen der ersten introduction eines edlen Metalls in die currency eines Landes und seinem exclusiven use in den main payments, weites Intervall; und die payments des retail trade müssen in der Zwischenzeit so considerabel geworden sein, in Folge des increase of wealth, daß sie zum Theil mindestens could be conveniently managed by the new und more valuable coin; since no coin can be used for the main payments“ (dieß ist falsch, wie sich bei den Noten zeigt) „which is not suited, zu gleicher Zeit, to the transactions of the retail trade, da jeder trade schließlich vom consumer the return of its capital erhält … Silber hat sich auf dem Continent überall in den main payments gehalten … In Britannien die Quantität von Silber in Circulation überschreitet nicht was nöthig für die smaller payments … faktisch few payments zum Belauf von 20 sh. in Silber gemacht. Vor der reign of William III silver was brought in large bags to the treasury in payment of the national revenue. Zu dieser Periode fand der grosse Wechsel statt … Die exclusive introduction von Gold in den main payments of England, was a clear proof, daß *die returns des retail trade zu dieser Zeit hauptsächlich in Gold* gemacht; dieß möglich, ohne daß ein single payment stets exceeded oder selbst equalled any of the gold coins; because, in the general abundance of gold, and scarcity of silver, gold coins natürlich offered for small sums und a balance of silver demanded in return; wodurch das Gold, by thus assisting im retail trade und economising the use of silver, selbst für die small payments, would prevent *its accumulation* by the retail trader … Gleichzeitig, als in England Gold für Silber (1695) für main payments substituirt, Silber für Kupfer in Schweden … *Klar daß das coin used for the larger payments can only pass current at its intrinsic worth* … Aber innrer Werth *nicht nöthig für a subsidiary currency* … In Rom, solange copper das prevailing coin, current only for its intrinsic value … 5 Jahre vor dem Anfang des 1^ten^ punischen Krieges Silber eingeführt, verdrängte erst nach und nach Kupfer in den Hauptzahlungen … 62 Jahre nach dem Silber Gold, but it never seems to have excluded silver from the main payments … In Indien Kupfer keine subsidiary currency; passirt deßhalb für seinen intrinsic worth. Die rupee, a silver coin von 2 sh. 3 d., ist das money of account; in relation wozu das mohour, a gold coin, und das pice, a copper coin, are allowed to find their value in the market; stets die number of pice currently exchanged for a rupee varies mit dem Gewicht und Werth der coin, während hier 24 halfpence immer = 1 sh. ohne Rücksicht auf ihr Gewicht. In Indien muß der Retaildealer noch immer considerable quantities of copper für seine goods nehmen und er cannot afford to take it daher but für seinen innern Werth. In den currencies von Europe Kupfer passes für jeden Werth, der auf es fixirt ist, ohne Examination seines Gewichts und fineness.“ (p. 4-18.) „In England ein Excess von Kupfer ausgegeben 1798, by private traders; und obgleich copper nur legal payment für 6 d., fand [es] seinen Weg (das Surplus) zu den Retailtraders; die suchten es wieder in Circulation zu setzen; kehrte aber schließlich zu ihnen zurück. Als diese currency gestoppt war, copper accumulirt bei den retail traders in sums of 20, 30, selbst 50 *l.*, die sie schließlich zu ihrem intrinsic Werth verkaufen mußten.“ (p. 31.) In der subsidiary currency nimmt das Circulationsmittel als solches, als blos verschwindendes Mittel, eine besondre Existenz an neben dem Circulationsmittel, das zugleich Equivalent, Preisse realisirt und als selbstständiger Werth accumulirt. Also hier reines Zeichen. Es darf also nur in der Quantität ausgegeben werden, die absolut erheischt ist für den kleinen Retailtrade, wodurch es nie accumuliren kann. Die Quantität muß bestimmt sein durch die Masse der Preisse die es circulirt, dividirt durch seine Geschwindigkeit. Weil die Masse des circulirenden Mediums, von einem gewissen Werth, bestimmt ist durch die Preisse, folgt von selbst, daß wenn eine größre Quantität als die durch die Circulation selbst erheischte künstlich in sie hineingeworfen würde und nicht abfliessen könnte (was hier nicht der Fall, weil es als Circulationsmittel über seinem intrinsic worth), es depreciirt würde; nicht weil die Quantität die Preisse bestimmt, sondern weil die Preisse die Quantität bestimmen, also nur ein bestimmtes Quantum zum bestimmten Werth in der Circulation bleiben kann. Sind also keine Oeffnungen da, wodurch die Circulation die überflüssige Quantität hinauswerfen kann, kann das circulirende Medium nicht seine Form als Circulationsmittel verwandeln in die von Werth für sich selbst ‒ so muß der Werth des Circulationsmittels fallen. Dieß kann aber nur stattfinden, ausser bei künstlichen Hindernissen, Verboten des Einschmelzens, der Ausfuhr etc, wenn das circulirende Medium nur Zeichen ist, nicht selbst seinem Nominalwerth entsprechenden Realwerth besizt, also nicht aus der Form von circulirendem Medium in die von Waare überhaupt übergehn, und sein Gepräge abstreifen kann; wenn es in seiner Existenz als Münze festgebannt ist. Es folgt andrerseits, daß das Zeichen, die Geldmarke zum Nominalwerth des Geldes, das sie repräsentirt, circuliren kann ‒ ohne irgend welchen eignen Werth zu besitzen ‒ soweit sie das Circulationsmittel nur in der Quantität repräsentirt, worin es selbst circuliren würde. Bedingung dann aber zugleich, daß es selbst dann entweder nur in so kleiner Quantität vorhanden ist, daß es nur in der subsidiären Form circulirt, also keinen Augenblick aufhört Circulationsmittel zu sein (wo es beständig theils im Austausch für kleine Quanta Waaren, theils blos zum Einwechseln des wirklichen Circulationsmittels dient), also nie accumuliren kann; oder es muß gar keinen Werth besitzen, so daß sein Nominalwerth nie verglichen werden kann mit seinem innern Werth. Im leztren Fall ist es als bloses *Zeichen* gesezt, das durch sich selbst auf den Werth als ausser sich existirend hinweist. Im andren Fall kömmt es nie dazu daß sein innrer Werth in Vergleich mit seinem Nominalwerth geräth.|

|38| Daher Verfälschungen des Geldes sich sofort ausweisen; während totale Vernichtung seines Werths ihn nicht beschädigt. Es könnte sonst paradox aussehn, daß Geld durch werthloses Papier ersezt werden kann; aber die geringste Schwächung seines Metallgehalts es depreciirt.

Ueberhaupt widerspricht die doppelte Bestimmung des Geldes in der Circulation sich: als bloses Circulationsmittel zu dienen, wo es verschwindende Vermittlung ist; und zugleich als Realisation der Preisse, in welcher Form es sich accumulirt und in seine 3^te^ Bestimmung als Geld umschlägt. Als Circulationsmittel wird es abgenuzt; enthält also nicht den Metallgehalt, der es zur vergegenständlichten Arbeit in einem fixen Quantum macht. Sein Entsprechen seinem Werthe daher immer mehr oder minder illusorisch. Ein Beispiel anzuführen.

Es ist wichtig schon an diesem Punkt im Geldcapitel die Bestimmung der Quantität hereinzubringen, aber grade umgekehrt gefolgert wie in der gewöhnlichen Doctrin. Geld kann ersezt werden, weil seine Quantität durch die Preisse bestimmt ist, die es circulirt. Soweit es selbst Werth hat ‒ wie im subsidiären Circulationsmittel ‒ muß seine Quantität bestimmt sein so, daß es nie als Equivalent accumuliren kann und in der That immer nur figurirt als Nebenrad des eigentlichen Circulationsmittels. Soweit es aber dieß selbst ersetzen soll, darf es gar keinen Werth haben, d. h. sein Werth muß ausser ihm existiren. Die variations in der Circulation bestimmt durch amount und number of transactions. *(Econ.)* Circulation kann steigen: bei gleichbleibenden Preissen durch Vermehrung des amount von Waaren; bei gleichbleibendem amount durch Vermehrung der Preisse derselben; durch beides zusammen.

Bei dem Satz, daß die Preisse die quantity of currency reguliren und nicht die quantity of currency prices, oder in andren Worten, that trade regulates currency (die Quantität des Circulationsmittels), and currency does not regulate trade, is, of course, as our deduction has shown, supposed, that price is only value translated into an other language. Werth und durch die Arbeitszeit bestimmter Werth ist die Voraussetzung. Es ist daher klar, daß dieß Gesetz nicht gleichmässig anwendbar auf die fluctuations der Preisse in allen Epochen; z. B. in der alten Welt, Rom z. B., wo das circulirende Medium nicht selbst aus der Circulation entspringt, aus dem Exchange, sondern durch Raub, Plünderung etc.

„Kein Land kann consequenter Weise mehr als einen standard haben; more than one standard for the *measure of value;* denn dieser standard muß uniform und unchanging sein. Kein Artikel hat einen uniformen und unveränderlichen Werth gegen andre: it only has such with itself. Ein Goldstück ist stets von demselben Werth wie das andre, von exact derselben Feinheit, demselben Gewicht, und an demselben Platz; but this cannot be said of gold *and* any other article, z. B. Silber.“ (*Econ*. Vol. I, p. 771.) „*Pound* ist nichts als a denomination in account, which has reference to a given und fixed quantity of gold of standard quality.“ (l. c.) „Zu sprechen of making eine Unze Gold werth 5 *l.* statt 3 *l.* 17 sh. 10 1/2 d. ist nur sagen, daß es künftighin in 5 sovereigns geprägt werden soll statt in 3 429/480 sovereigns. Wir würden dadurch nicht den *Werth des Goldes* ändern, sondern nur das *Gewicht* und folglich den *Werth des Pfundes* oder *sovereign*. Eine Unze Gold würde nach wie vor denselben Werth relativ zu Weizen und allen andren Waaren haben, aber da ein Pfund, obgleich denselben Namen wie früher tragend, einen kleinern Theil von einer Unze Gold repräsentiren würde, so würde es correspondingly eine kleinere Quantität von Weizen und andren Waaren repräsentiren. Grade als wenn wir sagten, daß ein *Quarter Weizen nicht länger in 8, sondern in 12 bushels* getheilt sein solle; damit könnten wir nicht den Werth des Weizens ändern, sondern verringern die quantity enthalten in einem bushel und folglich seinen Werth.“ (p. 772 l. c.) „Welch temporärer oder permanenter change immer stattfände [im Werth des Goldes], sein *Preiß* wird immer ausgedrückt sein in demselben amount of money: eine Unze Gold nach wie vor sein 3 *l.* 17 sh. 10 1/2 d. of our money. Der Wechsel in seinem Werth angezeigt durch die größre oder geringre Quantität andrer Waaren, die es kaufen kann.“ (l. c. p. 890.)

Die *ideale Bar* zu vergleichen z. B. mit der *idealen Milrea* in Brasilien (ebenso dem Pound in England während der Depreciation der Noten etc). Was hier fix ist ist der Name *Milrea*; was fluctuirt ist das Quantum Gold oder Silber das er ausdrückt. In Buenos Ayres die currency inconvertibles Papiergeld (Papierdollars); diese Dollars ursprünglich = 4 s. 6 d. jeder; jezt ungefähr 3 3/4 d. und has been so low as 1 1/2 d. Eine Elle cloth früher 2 dls werth, jezt *nominell* 28 dls in Folge des depreciirten Papers.

„In Schottland the *medium of exchange,* nicht zu verwechseln mit dem standard of value, von dem amount of 1 *l.* und upwards may be said to be exclusively paper und gold does not circulate at all; yet gold is as much the standard of value as if nothing else circulated, because the paper is convertible into the *same fixed quantity* of that metal; and it circulates only on the faith of being so convertible.“ (p. 1275.)

„Guineas sind *hoarded* in times of distrust.“ (*Thornton,* p. 48.) Das *hoarding principle,* worin das Geld als selbstständiger Werth functionirt, ist als *ein Moment* nothwendig, abgesehn von den frappanten Formen, worin es erscheint, nothwendig bei dem auf der Geldcirculation beruhnden Austausch; da jeder, wie A. Smith sagt, neben seiner eignen Waare die medial quantity, bestimmte Proportion der „allgemeinen Waare“ braucht. “*The man in trade has property in trade*.” (l. c. p. 21.)❳

„Equal capitals oder in andren Worten equal quantities of accumulated labour will often put in motion different quantities of immediate labour, ändert aber nichts an der Sache.“ (p. 29‒30. *Torrens*. „An Essay on the Production of Wealth“, Lond. 1821.) „In der early period of society ist es das total quantity of labour, accumulated und immediate, expended on production, das den *relativen Werth der Waaren bestimmt*. Sobald aber stock accumulated und Eine Classe von Capitalisten sich unterscheidet von einer andren von Arbeitern, when the person who undertakes any branch of industry, does not perform his own work, but advances subsistence und materials to others, then it is the amount of capital, or the quantity of accumulated labour expended in production, das die exchangeable power of commodities bestimmt.“ (p. 33, 34.) „Solange 2 Capitalien gleich, ihre Producte von *gleichem Werth*, however we may vary the quantity of immediate labour which they put in motion, or which their products may require. Sind sie ungleich, ihre products of unequal value, though the total quantity of labour expended upon each, should be precisely equal.“ (p. 39.) „Also nach dieser Separation von capitalists und labourers, ist es das amount of capital, die quantity of accumulated labour, und nicht, wie vor dieser Trennung, die sum of accumulated *und* immediate labour, expended on production, das den Tauschwerth bestimmt.“ (l. c.) Die Confusion des Herrn Torrens richtig gegen die abstract way der Ricardians. An sich grundfalsch. Erstens die Bestimmung des Werths durch die reine Arbeitszeit findet nur statt auf Grundlage der Production ||39| von Capital, also der Trennung der 2 Klassen. Das Gleichsetzen der *Preisse*, in consequence of the same average rate of profit ‒ (und dieß even cum grano salis) ‒ hat *nichts* mit der Bestimmung des Werths zu thun, *unterstellt* ihn vielmehr. Die Stelle wichtig, um die Confusion der Ricardians zu zeigen.

Die Rate des Mehrwerths als Profit ist bestimmt 1) durch die Grösse des Mehrwerths selbst; 2) durch das Verhältniß der lebendigen Arbeit zur accumulated (die Ration des in Salair expended capital to the capital employed as such). Die beiden Ursachen, die 1) und 2) bestimmen, besonders zu untersuchen. Das Gesetz von der Rente z. B. gehört in Eins. Einstweilen unterstellt die nothwendige Arbeit als solche; d. h. daß der Arbeiter stets nur das nothwendige Minimum des Salairs erhält. Diese Unterstellung ist natürlich nöthig, um die Gesetze des Profits, soweit sie nicht durch Steigen und Fallen des Arbeitslohns oder durch den Einfluß des Grundeigenthums bestimmt sind, festzusetzen. Die *festen* Unterstellungen werden alle selbst flüssig im Fortgang der Entwicklung. Aber blos dadurch, daß sie im Anfang fixirt werden, ist Entwicklung möglich, without confounding everything. Besides it is practically sure, that, for instance, however the standard of necessary labour may differ at various epochs and in various countries, or how much, in consequence of the changing prices of raw produce, its ratio, or in consequence of the demand and supply of labour its amount and ratio may change, at any given epoch the standard is to be considered and acted upon as a fixed one by capital. To consider those changes themselves belongs altogether to the chapter treating of wages-labour.

„Exchangeable value is determined not by absolute, but by the relative cost of production. If the cost of producing gold remained the same, while the cost of producing all other things should be doubled, then would gold have a less power of purchasing all other things than before; and its exchangeable value would fall 1/2; und diese diminution in seinem Tauschwerth präcis dieselbe in effect, als wenn die cost of producing all other things remained unaltered, while that of producing gold had been reduced 1/2.“ (p. 56, 57. *Torrens*, l. c.) Dieß wichtig für Preisse. Für Bestimmung des Werths absolut nicht; blose Tautologie. Der Werth einer Waare ist bestimmt durch die Quantität Arbeit die sie enthält, heißt daß sie sich austauscht gegen dieselbe Quantität Arbeit in jeder andren Form des Gebrauchswerths. Es ist daher klar, daß, wenn die zur Production des Gegenstandes a nöthige Arbeitszeit sich doubles, nur mehr 1/2 von ihm = seinem frühren Equivalent b. Da die Equivalenz bestimmt ist durch die Gleichheit der Arbeitszeit oder Arbeitsquantums, ist der Unterschied des Werths of course bestimmt durch die Ungleichheit derselben oder die Arbeitszeit ist Maaß des Werths.

„1826 befähigte die various machinery used in manufacturing cotton 1 Mann to perform the work of 150. Nun gesezt nur 280000 Mann seien jezt darin beschäftigt; so hätten ein halb Jahrhundert früher 42000000 drin sein müssen.“ (p. 72.) *(Hodgskin.)* “The relative value of the precious metals to other commodities determines how much of them must be given for other things; and the number of sales to be made, within a given period, determines, as far as money is the instrument for effecting sales, the quantity of money required.” (l. c. p. 188.)

“Abundant reason to believe that the practice of coining originated with individuals und carried on by them before it was seized on and monopolized by governments. So long in Russia der Fall.” (Sieh *Storch*.) (l. c. p. 195 Note.)

Hodgskin ist anderer Ansicht wie der romantische Müller: “The mint stamps only what individuals bring, most injudiciously charging them nothing for the labour of coining; and taxing the nation for the benefit of those who deal in money.” (p. 194. „*Popular Polit. Econ*.“ etc. Lond. 1827.)❳

### *[Maschinerie und Profit]*

Nach allen diesen Abschweifungen über Geld ‒ und wir werden sie noch gelegentlich wieder aufzunehmen haben, bevor ending this chapter ‒ kehren wir zurück zum point de départ (sieh p. 25). Als Beispiel, wie auch in der manufacturirenden Industrie die Verbeßrung der Maschinerie, und die durch sie bewirkte Vermehrung der Productivkraft *Rohmaterial* schafft (relativement), statt absolute Vermehrung desselben zu verlangen: „Das *factory system* im linen trade ist sehr neu. Vor 1828 die grosse Masse von Leinengarn in Irland und England by hand gesponnen. Um diese Zeit, die flax-spinning machinery so verbessert, besonders durch die Ausdauer of Mr. Peter Fairbairn in Leeds, daß es in sehr general use kam. Von dieser Zeit an spinning mills sehr extensiv errichtet zu Belfast und andren Theilen von Nordirland, wie in different parts in Yorkshire, Lancashire, und Scotland, zum Spinnen feiner Garne, und in wenigen Jahren Handspinnen aufgegeben. Fine tow yarn jezt fabricirt von dem was vor 20 Jahren als Abfall fortgeworfen wurde.“ *(Econ. 31 Aug. 1850.)*

Bei aller Anwendung von Maschinerie ‒ betrachten wir zunächst den case so, wie er sich unmittelbar giebt, daß ein Capitalist einen Theil seines Capitals statt in unmittelbare Arbeit zu stecken, in Maschinerie steckt ‒ wird ein Theil des Capitals weggenommen der variablen und sich vervielfältigenden Portion desselben, d. h. der, die sich mit lebendiger Arbeit austauscht, um sie hinzuzufügen dem constanten Theil, dessen Werth nur reproducirt oder erhalten wird im Product. Dieß geschieht aber, to make the remaining portion more productive. *Erster Casus:* Der *Werth der Maschinerie gleich dem Werth der Arbeitsvermögen, die sie ersezt*. In diesem Falle würde der neuproducirte Werth vermindert, nicht vermehrt, falls die Surplusarbeitszeit des restirenden Theils des Arbeitsvermögens nicht in demselben Maasse wüchse, wie ihre Anzahl vermindert ist. Wenn von 100 Arbeitern 50 entlassen und durch Maschinerie ersezt werden, so müssen diese 50 restirenden so viel Surplusarbeitszeit schaffen, wie früher die 100. Arbeiteten jene täglich auf 1200 Arbeitsstunden 200 Arbeitsstunden Surplusarbeitszeit, so müssen jezt die 50 so viel Surplusarbeitszeit schaffen; also täglich 4 Stunden, wenn jene nur 2. In diesem Falle bleibt die Surplusarbeitszeit 50 × 4 = 200, dieselbe wie vorhin, 100 × 2 = 200, obgleich die absolute Arbeitszeit sich vermindert hat. In diesem Falle der case für das Capital, dem es nur um Production von Surplusarbeit zu thun, derselbe. In diesem Falle würde das verarbeitete Rohmaterial dasselbe bleiben; also die Auslage dafür; die für Arbeitsinstrument hätte sich vermehrt; die für Arbeit vermindert. Der Werth des Totalproducts wäre derselbe, weil = derselben Summe von vergegenständlichter und Surplusarbeitszeit. Ein solcher case wäre durchaus kein Incentiv für das Capital. Was es auf der einen Seite an Surplusarbeitszeit gewönne, würde es verlieren an dem Theil des Capitals, der als vergegenständlichte Arbeit in die Production träte, d. h. als invariabler Werth. Indeß ist zu bedenken, daß die Maschinerie an die Stelle unvollkommnerer Productionsinstrumente tritt, die einen bestimmten Werth besassen; d. h. gegen bestimmte Summe Geldes eingetauscht waren. Wenn nicht für den Capitalisten im Geschäft, so für den, der das Geschäft neu beginnt, geht von den Kosten der Maschinerie ab der Theil des Capitals der auf der unvollkommnen Stufe der Productivkraft angewandt war.|

|40| Wenn also z. B., sobald die Maschine für 1200 *l.* (50 Arbeitsvermögen) eingeführt wird, eine frühre Ausgabe, sage von 240 Pfund auf Productionsinstrumente wegfällt, so beläuft sich die Mehrausgabe des Capitals nur auf 960 *l.*, den Preiß für 40 Arbeiter das Jahr. In diesem Fall also, wenn die restirenden 50 Arbeiter zusammen exact ebenso viel Surplusarbeit produciren, wie früher die 100, so jezt 200 Surplusarbeitsstunden producirt mit Capital von 2160; früher mit Capital von 2400. Die Anzahl der Arbeiter hat um die Hälfte abgenommen, die absolute Surplusarbeit ist dieselbe geblieben, nach wie vor 200 Arbeitsstunden; das in Arbeitsmaterial ausgelegte Capital ist auch dasselbe geblieben; aber das Verhältniß der Surplusarbeit zu dem invariablen Theil des Capitals hat sich absolut vermehrt.

Da das in Rohmaterial ausgelegte Capital dasselbe geblieben, das in Maschinerie ausgelegte vermehrt, aber nicht in demselben Verhältniß wie das in Arbeit ausgelegte vermindert; so die *Gesammtauslage des Capitals abgenommen;* die Surplusarbeit dieselbe geblieben, also gewachsen im Verhältniß zum Capital, nicht nur im Verhältniß worin die Surplusarbeitszeit wachsen muß, um dieselbe zu bleiben bei halb so viel Arbeitern, sondern um mehr; nämlich um das Verhältniß, worin die [Auslage] für die alten Productionsmittel abgeht von den Kosten der neuen.

Einführung von Maschinerie ‒ oder allgemeiner Vermehrung der Productivkraft so, daß diese Productivkraft selbst zu ihrem Substrat vergegenständlichte Arbeit hat, also kostet; wenn also ein Theil des früher gegen Arbeit ausgelegten Theils des Capitals ausgelegt wird als Bestandtheil des als bleibender Werth in den Productionsprocess tretenden Theils des Capitals, ‒ kann nur stattfinden, wenn das Verhältniß der Surplusarbeitszeit nicht nur dasselbe bleibt, also wächst im Verhältniß zu der angewandten lebendigen Arbeit, sondern in größrem Verhältniß wächst, als das Verhältniß des Werths der Maschinerie zum Werth der entlaßnen Arbeiter. Dieß kann geschehn, entweder weil die ganze Ausgabe abgezogen werden muß, die für das frühere Productionsinstrument gemacht war. In diesem Fall *vermindert sich die Gesammtsumme des ausgelegten Capitals,* und obgleich sich das Verhältniß der Gesammtsumme der angewandten Arbeit im Verhältniß zum constanten Theil des Capitals vermindert hat, ist die Surplusarbeitszeit dieselbe geblieben und daher gewachsen nicht nur in Bezug auf das in Arbeit ausgelegte Capital, gegen die nothwendige Arbeitszeit, sondern gegen das Gesammtcapital; den Gesammtwerth des Capitals, weil dieser sich vermindert hat. Oder der Werth für Maschinerie mag so groß sein, wie der früher in lebendige, nun überflüssig gewordne Arbeit ausgelegte; aber das Verhältniß der Surplusarbeit des restirenden Theils des Capitals hat sich vermehrt, so daß die 50 Arbeiter nicht nur so viel Surplusarbeit liefern, wie früher die 100, sondern mehr. Sage z. B. jeder statt 4 Stunden, 4 1/4 Stunden. In diesem Falle ist aber größrer Theil des Capitals für Rohmaterial etc, kurz größres Gesammtcapital erforderlich. Wenn ein Capitalist der früher für 2400 *l.* jährlich 100 Arbeiter beschäftigte, 50 entläßt und eine Maschine für 1200 *l.* an ihre Stelle sezt, so ist diese Maschine ‒ obgleich sie ihm so viel kostet, wie früher 50 Arbeiter ‒ das Product von weniger Arbeitern, weil er dem Capitalisten, von dem er die Maschine kauft, nicht nur die nothwendige Arbeit, sondern auch die Surplusarbeit zahlt. Oder er hätte einen Theil der Arbeiter für nur nothwendige Arbeit angewandt, wenn er selbst die Maschine bauen ließ. Im Fall der Maschinerie also Vermehrung der Surplusarbeit mit absoluter Verminderung der nothwendigen Arbeitszeit. Sie kann begleitet sein, sowohl von absoluter Verminderung des angewandten Capitals, wie mit Wachsthum desselben. Der *Mehrwerth* als vom Capital selbst gesezt und gemessen durch sein numerisches Verhältniß zum Gesammtwerth des Capitals ist der *Profit*. Die lebendige Arbeit als angeeignet und absorbirt vom Capital erscheint als seine eigne Lebenskraft; seine selbstreproducirende Kraft, zudem noch modificirt durch seine eigne Bewegung, die Circulation, und die seiner eignen Bewegung angehörige Zeit die Circulationszeit. So erst ist das Capital gesezt als sich selbst perennirender und vervielfältigender Werth, indem es sich als vorausgesezter Werth von sich selbst als geseztem Werth unterscheidet. Da das Capital ganz in die Production tritt, und als Capital seine verschiednen Bestandtheile sich nur formell von einander unterscheiden, gleichmässig Werthsummen sind, so erscheint ihnen das Werthsetzen gleichmässig immanent. Ausserdem, da der Theil des Capitals, der sich gegen Arbeit austauscht, nur productiv wirkt, *sofern die andren Theile des Capitals mitgesezt* sind ‒ und das Verhältniß dieser Productivität bedingt ist durch die Werthgrösse etc, verschiedne Bestimmung dieser Theile zu einander (als capital fixe etc), so erscheint das Setzen des Mehrwerths, des Profits, durch alle Theile des Capitals gleichmässig bestimmt. Weil einerseits die Bedingungen der Arbeit als objective Bestandtheile des Capitals gesezt sind, andrerseits die Arbeit selbst als ihm einverleibte Activität, so erscheint der ganze Arbeitsprocess als sein eigner Process und das Setzen des Mehrwerths als sein Product, dessen Grösse daher auch nicht gemessen wird durch die Surplusarbeit die es den Arbeiter zu thun zwingt, sondern als vergrösserte Productivität, die es der Arbeit verleiht. Das eigentliche Product des Capitals ist der Profit. Insofern ist es jezt als Quelle des Reichthums gesezt. Insofern es aber Gebrauchswerthe schafft, producirt es Gebrauchswerthe, aber durch *den Werth bestimmte Gebrauchswerthe:* la valeur fait le produit. *(Say.)* Es producirt demnach für den Consum. Insofern es sich verewigt durch die beständige Erneurung der Arbeit, erscheint es als der permanente Werth, vorausgesezt für die Production, die von seiner Erhaltung abhängt. Soweit es sich stets von neuem gegen Arbeit austauscht, erscheint es als Arbeitsfonds. Der Arbeiter kann natürlich nicht produciren ohne die gegenständlichen Bedingungen der Arbeit. ||41| Diese nun sind im Capital von ihm getrennt, stehn ihm selbstständig gegenüber. Er kann sich zu ihnen als Bedingungen der Arbeit nur verhalten, soweit seine Arbeit selbst vorher vom Capital angeeignet ist. Vom Standpunkt des Capitals erscheinen nicht die objectiven Bedingungen der Arbeit als nothwendig für den Arbeiter, sondern dieß, daß sie *selbstständig ihm gegenüber existiren ‒ seine Trennung von ihnen, ihre ownership durch den Capitalisten,* und daß die Aufhebung dieser Trennung nur vor sich geht, indem er seine producirende Kraft an das Capital abtritt, wogegen dieß ihn als abstractes Arbeitsvermögen erhält, d. h. eben als bloses Vermögen den Reichthum als es selbst beherrschende Macht sich gegenüber im Capital zu reproduciren. Alle Theile des Capitals tragen also gleichzeitig Profit, sowohl der circulirende Theil (ausgelegt in Arbeitslohn und Rohmaterial etc), wie der in capital fixe ausgelegte. Das Capital kann sich nun selbst reproduciren entweder in der Form von circulirendem Capital oder in der Form von fixem Capital. Da wir vorhin, bei Betrachtung der Circulation gesehn haben, daß sein Werth in verschiedner Form retournirt, je nachdem er in einer dieser beiden Formen vorausgesezt ist, und da vom Standpunkt des Profit producirenden Capitals der Werth nicht einfach retournirt, sondern der Werth des Capitals und der Profit, der Werth als er selbst und als sich verwerthend, so wird in diesen beiden Formen das Capital in verschiedner Form als profitbringend gesezt sein. Das circulirende Capital geht ganz in die Circulation ein, mit seinem Gebrauchswerth als Träger seines Tauschwerths; und tauscht sich so gegen Geld um. D. h. also es wird verkauft ‒ ganz, obgleich jedesmal nur ein Theil davon in die Circulation tritt. In einem Umschlag aber ist es als Product ganz in die Consumtion (sei diese nun individuelle, oder selbst wieder productive) übergegangen, und hat sich völlig als Werth reproducirt. Dieser Werth schließt ein den Mehrwerth, der jezt als Profit erscheint. Es wird entäussert als Gebrauchswerth, um als Tauschwerth realisirt zu werden. Es ist dieß also *Verkauf mit Profit*. Dagegen haben wir gesehn, daß das capital fixe nur portionsweise retournirt im Laufe mehrer Jahre, mehrer Cyclen des capital circulant, und zwar nur im Maasse, wie es verbraucht wird (damals im unmittelbaren Productionsakt) als Tauschwerth in die Circulation tritt und als solcher retournirt. Das Eintreten sowohl wie das Retourniren des Tauschwerths ist aber jezt gesezt als Eintreten und Retourniren nicht nur des Capitalwerths, sondern zugleich des Profits, so daß dem aliquoten Theil Capital ein aliquoter Theil Profit entspricht.

„Der Capitalist erwartet gleichen Vortheil auf alle Theile des Capitals, die er vorstreckt.“ (*Malthus, Princ. of Pol. Ec. 2 ed. Lond. 1836,* p. 268.)

“Where Wealth and Value are perhaps the most nearly connected, is in the necessity of the latter to the production of the former.” (l. c. p. 301.)

❲„Das *fixed capital* (in den cotton factories) gewöhnlich = zum circulirenden, so daß wenn a manufacturer 50000 *l.* hat, er 40000 *l.* verausgabt in der Errichtung seiner mill und filling it with machinery und nur 10000 *l.* to the purchase of raw material (cotton, coals etc) und dem payment of wages.“ (*Nassau W. Senior. Letters on the Factory Act* etc. 1837. 11, 12.) „The fixed capital is subject to incessant deterioration, nicht allein von wear and tear, sondern auch von constant mechanical improvements …“ (l. c.) „Unter dem gegenwärtigen Gesetz no mill, worin persons unter 18 Jahren angewandt, can be worked more than 11 1/2 hours by day, i. e. 12 hours für 5 Tage und 9 am Samstag. Nun die folgende Analyse zeigt, that in a mill so worked, the whole *net profit* is derived from the *last hour*. Ein manufacturer investire 100000 *l.* ‒ 80000 in his mill and machinery, und 20000 in raw material und wages. Der annual return der mill, supposing the capital to be turned once a year, and gross profits to be 15 %, muß sein goods worth 115000 *l.*, produced by the constant conversion and reconversion of the 20000 *l.* circulating capital, from money into goods and from goods into money (in fact die conversion und reconversion von Surplusarbeit erst in Waare und dann wieder in nothwendige Arbeit etc), in periods of rather more than 2 months. Von diesen 115000 *l.* each of the 23 half hours of work produces 5/115 oder 1/23. Von den 23/23, constituting the whole 115000, 20/23, i.e. 100000 *l.* von den 115000 ersetzen nur das Capital; 1/23 (oder 5000 out of the 115000) makes up for deterioration der mill und machinery. Die remaining 2/23, d. h. die last 2 of the 23 half hours of every day, produce the net profit of 10 %. Wenn daher (prices remaining the same) die factory 13 Stunden at work gehalten werden könnte statt 11 1/2, by an addition of about 2600 *l.* to the circulating capital, the net profit would be more than doubled.“ (I. e. 2600 würden bearbeitet werden, ohne daß mehr capital fixe verhältnißmässig gebraucht, und ohne Zahlung *der Arbeit at all*. Der gross und net profit ist = dem Material das *umsonst* für den Capitalisten verarbeitet wird und da ist natürlich eine Stunde mehr = 100 %, wenn die Surplusarbeit, wie Herr Scheisse falsch voraussezt nur = 1/12 Tag oder nur 2/23 wie Senior sagt.) „Andrerseits, wenn die Arbeitsstunden täglich um 1 Stunde per day reducirt (prices remaining the same) *net* profit would be destroyed; wenn reducirt um 1 1/2 Stunden auch gross profit. Das circulating capital would be replaced, but there would be no fund to compensate the progressive deterioration of the fixed capital.“ (12, 13.) (So falsch die Data des Herrn Senior, so wichtig seine Illustration für unsre Theorie.) „Das Verhältniß des fixed capital zum circulating wächst beständig aus 2 Gründen: 1) der tendency of mechanical improvement to throw on machinery more and more of the work of production; 2) dem improvement der means of transport und der consequent diminuation of the stock of raw material in the manufacturer's hands waiting for use. Formerly, when coals and cotton came by water, the uncertainty and irregularity of supply forced him to keep on hand 2 or 3 months' consumption. Now, a railway brings it to him week by week, or rather day by day, from the port or the mine. Under such circumstances I fully anticipate that, in a very few years, the fixed capital instead of its present proportion, will be as 6 or 7 or even 10 to 1 to the circulating; and, *consequently, that the motives to long hours of work will become greater, as the only means by which a large proportion of fixed capital can be made profitable*. ‚When a labourer‘, said Mr. Ashworth to me, ‚lays down his spade, he renders useless, for that period, a capital worth 18 d. When one of our people leaves the mill, he renders useless a capital that has cost 100000 *l.*‘.“ (13, 14.) (Dieß sehr schöner Beweis, daß, unter der Herrschaft des Capitals, die Anwendung der Maschinerie nicht Arbeit abkürzt, sondern verlängert. Was sie abkürzt, ist die nothwendige Arbeit, nicht die für den Capitalisten nothwendige. Da das capital fixe entwerthet wird, soweit es nicht in der Production verwandt, das Wachsthum desselben verbunden mit der Tendenz die Arbeit *perpetuirlich* zu machen. Was nun den andren von Senior hervorgehobnen Punkt angeht, so wäre ||42| die Abnahme des capital circulant im Verhältniß zum capital fixe so groß wie er annimmt, wenn Preisse constant blieben. Ist aber z. B. cotton, nach Durchschnittsberechnung, unter seinen average price gefallen, so wird der Fabrikant so grosse Vorräthe einkaufen, als ihm sein capital flottant erlaubt und vice versa. Bei Kohlen, wo die Production gleichmässig und keine besondren Umstände ein ausserordentliches Steigen der Nachfrage vermuthen lassen, dagegen Senior's Bemerkung richtig. Wir haben gesehn, daß der Transport (und Communicationsmittel daher) die Circulation nicht bestimmen, soweit sie selbst das Bringen des Products auf den Markt oder seine Verwandlung in Waare betreffen. Denn nach dieser Seite hin sind sie selbst in der Productionsphase eingeschlossen. Aber sie bestimmen die Circulation, soweit sie 1) den Return bestimmen; 2) die Rückverwandlung des Capitals aus der Geldform in die der Productionsbedingungen. Der Capitalist braucht um so geringeren Vorrath zu kaufen von Material und matieres instrumentales, je rascher und ununterbrochner ihre Zufuhr. Er kann also um so öfter dasselbe capital circulant in diese Form umschlagen oder reproduciren, statt es als capital dormant liegen zu haben. Andrerseits, wie Sismondi schon bemerkt hat, wirkt das aber auch wieder dahin, daß der Retailkaufmann, der shopkeeper, um so rascher seinen Vorrath erneuern kann, also auch weniger nöthig hat Waaren im Vorrath zu halten, weil er jeden Augenblick das supply erneuern kann. Alles dieß zeigt, wie bei der Entwicklung der Production, die Accumulation im Sinne des Hoarden verhältnißmässig abnimmt; zunimmt nur in der Form von capital fixe, während aber die continuirliche gleichzeitige Arbeit (Production) sowohl der Regelmässigkeit, der Intensivität, und dem Umfang nach zunimmt. Die Geschwindigkeit der Transportmittel, zugleich mit ihrer Allseitigkeit, verwandelt mehr und mehr (mit Ausnahme von agriculture) die Nothwendigkeit von antecedent labour, as far as circulating capital is concerned, in die von gleichzeitiger, von einander abhängender, differencirter Production. Diese Bemerkung wichtig bei dem Abschnitt über Accumulation.)❳ “*Unsre cotton factories at their commencement were kept going the whole 24 hours*. The difficulty of cleaning and repairing the machinery, and the divided responsibility, arising from the necessity of employing a double staff of overlookers, book-keepers etc have nearly put an end to this practice, but until Hobhouse's Act reduced them to 69, our factories generally worked from 70 to 80 hours per week.” (p. 15 l. c.)

„Nach Baines a first-rate cotton-spinning factory cannot be built, filled mit Maschinerie, und fitted mit steam-engines und gas-works, unter 100000 *l.* A Steam-engine of 100 horse-power will turn 50000 spindles, which will produce 62500 miles of fine cotton thread per day. In such a factory 1000 persons will spin as much thread as 250000 persons could without machinery.“ (75. *S. Laing. National Distress* etc. *Lond. 1844*.)

„When *profits fall,* circulating capital is disposed to become to some extent *fixed capital*. Wenn Zins 5 P. C., capital nicht used in making new roads, canals or railways, bis diese works yield a corresponding large P. C.; but when interest nur 4 or 3 P. C. capital would be advanced for such improvements, if it obtained only a proportional lower percentage. *Joint-stock companies,* to accomplish great improvements, are the natural offspring of a falling rate of profit. It also induces individuals to *fix* their capitals in the form of buildings and machinery.“ (p. 232. *Hopkins* (Th.) *Great Britain for the last 40 years* etc. *London. 1834*.) „McCulloch schäzt so die numbers und incomes derer engaged in der cotton manufacture:

| 833 000 |  | weavers, spinners, bleachers etc at |  |  |
|---|---|---|---|---|
|  |  | 24*l.* each a year............................ |  | ￡ 20 000 000 |
| 110 000 |  | joiners, engineers, manchinemakers |  |  |
|  |  | etc. at 30 *l.* each .......................... |  | 3 333 000 |
|  |  | Profit, superintendence, coal and |  |  |
|  |  | materials of machines.................... |  | 6 667 000 |
| ‒‒‒‒‒‒ |  |  |  | ‒‒‒‒‒‒‒‒‒‒ |
| 944 000 | ...... | ........................................................... | ....... | ￡ 30 000 000 |

Von den 6 2/3 millions, 2 millions are supposed to go for coal, iron, and other materials, for machinery and other outgoings, which would give employment, at £ 30 a year each, to 66666, making a total of people employed of 1010666; diesen hinzuzufügen 1/2 die Zahl of children, aged etc, dependent on those who work, or an additional 505330; so a total, supported on wages, of 1515996 persons. Diesen hinzuzufügen die, die are supported, directly or indirectly, by the 4 2/3 millions of profit“ etc. (*Hopkins,* l. c. 336, 337.) Nach dieser Berechnung also 833000 direct in der Production engagirt; 177666 in der Production der machinery und der matières instrumentales, die blos erheischt in Folge der Anwendung der Maschinerie. Die leztren aber berechnet zu 30 *l.* per Kopf; um also ihre Zahl aufzulösen in labour of the same quality als die der 833000, zu berechnen at 24 *l.* per head; danach gäben 5333000 *l.* about 222208 Arbeiter; dieß gäbe about 1 in der Production der Maschinerie und matières instrumentales Beschäftigten auf 3 3/4 in der Production des cotton fabricate Beschäftigte. Weniger als 1 auf 4, aber sage 1 auf 4. Wenn jezt die 4 restirenden Arbeiter nur soviel arbeiteten wie früher 5, also jeder 1/4 Surplusarbeitszeit mehr, so kein Profit für das Capital. Die restirenden 4 müssen mehr Surplusarbeit liefern als früher 5; oder die in der Maschinerie angewandte Arbeiterzahl muß kleiner sein als die durch die Maschine verdrängte Arbeiterzahl. Die Maschinerie nur profitable für das Capital in dem Verhältniß als sie die Surplusarbeitszeit der in der Maschinerie beschäftigten Arbeiter vergrössert (nicht insofern sie dieselbe abkürzt; nur insofern sie das Verhältniß der Surplusarbeitszeit zur nothwendigen vermindert, so daß die leztre nicht nur relativ abgenommen hat, aber die Zahl der gleichzeitigen Arbeitstage dieselbe geblieben, sondern absolut abgenommen).

Die Vermehrung der absoluten Arbeitszeit unterstellt dieselbe oder wachsende Zahl gleichzeitiger Arbeitstage; ditto die Vermehrung der Productivkraft durch Theilung der Arbeit etc. In beiden Fällen bleibt die Aggregatarbeitszeit dieselbe oder wächst. Mit Anwendung der Maschinerie wächst die relative Surplusarbeitszeit nicht nur im Verhältniß zu der nothwendigen Arbeitszeit und daher relativ zu der Aggregatarbeitszeit, sondern das Verhältniß zur nothwendigen Arbeitszeit wächst, während die Aggregatarbeit abnimmt, i. e. die Anzahl der gleichzeitigen Arbeitstage (im Verhältniß zu der Surplusarbeitszeit).

Ein Glasgow Fabricant gab *Symons* (J. C.) *„Arts and Artisans at Home and Abroad, Edinb. 1839“* folgende Angaben: (wir geben hier mehrere, um Beispiele zu haben für das Verhältniß von fixed capital, circulating, dem Theil des Capitals, der in wages ausgelegt ist etc): |

|43| *Glasgow:* “Expense of *erecting a power-loom factory* of 500 looms, calculated to weave a good fabric of calico or shirting, such as is generally

| made in Glasgow, would be about......................... | ￡ 18000 |
|---|---|
| Annual produce, say 150 000 pieces of 24 yards |  |
| at 6 sh.................................................................. | ￡ 45000 |
| Which cost as under: |  |
| Interest on sunk capital, and for depreciation |  |
| of value der machinery........................................... |1800|
| Steam-power, oil, tallow etc keeping up machin- |  |
| ery, utensils etc.................................................... |2000|
| Yarns and flax...................................................... |32000|
| Wages to workmen.............................................. |7500|
| Suppose to profit.................................................. |1700|
|  | ‒‒‒‒‒‒‒‒ |
|  | 45000.” |
|  | (p. 233.) |

Nehmen wir also 5 % interest on machinery so der gross profit 1700 + 900 = 2600. Das in Arbeitslohn ausgelegte Capital beträgt aber nur 7500. Profit verhält sich also zum Arbeitslohn = [26 : 75 = 5 1/5 : 15], also = 34 2/3 P. C.

“Probable expense of erecting a spinning *cotton-mill* mit hand-mules, calculated to produce No. 40

| of a fair quality......................................................... | ￡ 23000 |
|---|---|
| If patent self-actors, 2000 *l.* additional. |  |
| Produce annually to the present prices of cottons |  |
| and the rates at which yarns could be sold.................... |25000|
| Cost of which as follows: |  |
| Interest of sunk capital, allowance for depre- |  |
| ciation of value of machinery 10%.............................. |2300|
| Cotton........................................................................ |14000|
| Steam-power, oil, tallow, gas, and general |  |
| expense of keeping up utensils and manchinery in |  |
| repair........................................................................... |1800|

| Wages to workers................................................. |5400|
|---|---|
| Profit..................................................................... |1500|
|  | ‒‒‒‒‒‒‒‒ |
|  | 25000.” |
|  | (p. 234.) |

(Capital flottant zu 7000 *l.* also angenommen, da 1500 5 % auf 30000.)

“Das Produce der mill taken at 10000 lb. weekly.” (234 l. c.) Hier also Profit = 1150 + 1500 = 2650; [2650 : 5400] (dem Arbeitslohn) = [1 : 2 2/53], = 49 8/108 P. C.

| “Cost of a *cotton spinning-mill of 10000* |  |
|---|---|
| *throstles,* calculated to produce a fair quality. |  |
| of No. 24................................................................ | 20000 *l.* |
| Taking present value of produce, the amount |  |
| would annually be costing........................................ | 23000 *l.* |
| Interest on sunk capital, depreciation of |  |
| value of machinery, zu 10 P.C................................. |2000|
| Cotton.................................................................... |13300|
| Steam-power, oil, tallow, oil, gas, keeping |  |
| machinery in repair etc. .......................................... |2500|
| Wages to workers.................................................. |3800|
| Profit...................................................................... |1400|
|  | ‒‒‒‒‒‒‒‒ |
|  | 23000.” |
|  | (p. 235.) |

Also gross profit = 2400; wages 3800; 2400 : 3800 = 24 : 38 = 12 : 19 = 63 3/19 P. C.

Im ersten Fall 34 2/3 P. C.; im 2^t^ 49 8/108 P. C. und im lezten 63 3/19 P. C. Im ersten Fall der Arbeitslohn 1/6 des Gesammtpreisses des Products, im 2^ten^ über 1/5; im lezten unter 1/6. Aber im ersten Fall verhält sich das Salair zum Werth des Capitals = 1 : 4 8/15; im 2^ten^ Fall = 1 : 5 15/27; im 3^ten^ = 1 : 7 7/19. Im selben Verhältniß wie die Gesammtration des in Salair ausgelegten Theils des Capitals zu dem in Maschinerie und circulirendem Capital ausgelegten (dieß together im ersten Fall 34000; im 2^ten^ 30000, im 3^ten^ 28000) abnimmt, muß natürlich der Profit auf den in Salair ausgelegten Theil zunehmen, damit der Percentage des Profits derselbe bleibe.

Die absolute Abnahme der Aggregatarbeit, i. e. des Arbeitstags × mit der Anzahl der gleichzeitigen Arbeitstage, im Verhältniß zur Surplusarbeit, kann doppelt erscheinen. In der erst angegebnen Form, daß ein Theil der bisher beschäftigten Arbeiter entlassen wird in Folge des Gebrauchs von capital fixe. (Maschinerie.) Oder, daß Einführung der Maschinerie die *Vermehrung* der angewandten Arbeitstage vermindern wird, obgleich die Productivität wächst und zwar in größrem Verhältniß (of course) als sie abnimmt in Folge des „*Werths*“ der neu eingeführten Maschinerie. Soweit das capital fixe *Werth* hat, vergrössert es nicht, sondern vermindert die Productivität der Arbeit. „The surplus hands würden die manufacturers befähigen to lessen the rate of wages; but the certainty that any considerable reduction would be followed by immediate immense losses from turn-outs, extended stoppages, and various other impediments which would be thrown in their way, makes them prefer the slower process of mechanical improvement, by which, though they may triple production, they require no new men.“ *(Gaskell. Artisans and Machinery. Lond. 1836.)* (p. 314.) “When the improvements not quite displace the workman, they will render one man capable of producing, or rather superintending, the production of quantity now requiring 10 or 20 labourers.” (315, l. c.). „Machines have been invented which enable one man to produce as much yarn as 250, or 300 even, could have produced 70 years ago, which enable 1 man and 1 boy to print as many goods as a 100 men and a 100 boys could have printed formerly. Die 150000 workmen in the spinning mills produciren so viel Garn als 40 Millions mit der onethread wheel hätten produciren können.“ (316 l. c.) |

|44| “The *immediate market for capital,* or *field for capital, may be said to be labour*. The amount of capital which can be invested at a given moment, in a given country, or the world, so as to return not less than a given rate of profits, seems principally to depend on the quantity of labour, which it is possible, by laying out that capital, to induce the then existing number of human beings to perform.” (p. 20. *An Inquiry into those Principles respecting the Nature of Demand* etc. *Lond. 1821*.) (Von einem Ricardian gegen Malthus' *Principles* etc.)

### *[Entfremdung]*

Der fact, daß mit der Entwicklung der Productivkräfte der Arbeit die gegenständlichen Bedingungen der Arbeit, die vergegenständlichte Arbeit wachsen muß im Verhältniß zur lebendigen Arbeit ‒ es ist dieß eigentlich ein tautologischer Satz, denn was heißt wachsende Productivkraft der Arbeit anders, als daß weniger unmittelbare Arbeit erheischt ist, um ein größres Product zu schaffen und daß also der gesellschaftliche Reichthum sich mehr und mehr ausdrückt in den von der Arbeit selbst geschaffnen Bedingungen der Arbeit ‒ erscheint vom Standpunkt des Capitals so, nicht daß das eine Moment der gesellschaftlichen Thätigkeit ‒ die gegenständliche Arbeit ‒ zum immer gewaltigern Leib des andren Moments, der subjektiven, lebendigen Arbeit wird, sondern daß ‒ und dieß ist wichtig für die Lohnarbeit ‒ die objectiven Bedingungen der Arbeit eine immer colossalere Selbstständigkeit, die sich durch ihren very extent darstellt, gegen die lebendige Arbeit annehmen, und der gesellschaftliche Reichthum in gewaltigern Portionen als fremde und beherrschende Macht der Arbeit gegenübertritt. Der Ton wird gelegt nicht auf das *Vergegenständlichtsein,* sondern das *Entfremdet-,* Entäussert-, Veräussertsein ‒ das Nicht-dem-Arbeiter-, sondern den personificirten Productionsbedingungen-, i. e. dem-Capital-Zugehören der ungeheuren [ver]gegenständlichten Macht, die die gesellschaftliche Arbeit selbst sich als eins ihrer Momente gegenübergestellt hat. Soweit auf dem Standpunkt des Capitals und der Lohnarbeit die Erzeugung dieses gegenständlichen Leibes der Thätigkeit im Gegensatz zum unmittelbaren Arbeitsvermögen geschieht ‒ dieser Process der Vergegenständlichung in fact als Process der Entäusserung vom Standpunkt der Arbeit aus oder der Aneignung fremder Arbeit vom Standpunkt des Capitals aus erscheint ‒ ist diese Verdrehung und Verkehrung eine *wirkliche,* keine *blos gemeinte,* blos in der Vorstellung der Arbeiter und Capitalisten existirende. Aber offenbar ist dieser Verkehrungsprocess blos *historische* Nothwendigkeit, blos Nothwendigkeit für die Entwicklung der Productivkräfte von einem bestimmten historischen Ausgangspunkt aus, oder Basis aus, aber keineswegs eine *absolute* Nothwendigkeit der Production; vielmehr eine verschwindende und das Resultat und der Zweck (immanente) dieses Processes ist diese Basis selbst aufzuheben, wie diese Form des Processes. Die bürgerlichen Oekonomen sind so eingepfercht in die Vorstellungen einer bestimmten historischen Entwicklungsstufe der Gesellschaft, daß die Nothwendigkeit der *Vergegenständlichung* der gesellschaftlichen Mächte der Arbeit ihnen unzertrennbar erscheint von der Nothwendigkeit der *Entfremdung* derselben gegenüber der lebendigen Arbeit. Mit der Aufhebung aber des *unmittelbaren* Characters der lebendigen Arbeit, als blos *einzelner,* oder als blos innerlich, oder blos äusserlich allgemeiner, mit dem Setzen der Thätigkeit der Individuen als unmittelbar allgemeiner oder *gesellschaftlicher,* wird den gegenständlichen Momenten der Production diese Form der Entfremdung abgestreift; sie werden damit gesezt als Eigenthum, als der organische gesellschaftliche Leib, worin die Individuen sich reproduciren als Einzelne, aber als gesellschaftliche Einzelne. Die Bedingungen, so zu sein in der Reproduction ihres Lebens, in ihrem productiven Lebensprocess, sind erst gesezt worden durch den historischen ökonomischen Process selbst; sowohl die objektiven wie die subjektiven Bedingungen, die nur die zwei unterschiednen Formen derselben Bedingungen sind. Die Eigenthumslosigkeit des Arbeiters und das Eigenthum der vergegenständlichten Arbeit an der lebendigen, oder die Aneignung fremder Arbeit durch das Capital ‒ beides nur auf zwei entgegengesezten Polen dasselbe Verhältniß ausdrückend ‒ sind Grundbedingungen der bürgerlichen Productionsweise, keineswegs ihr gleichgültige Zufälle. Diese Distributionsweisen sind die Productionsverhältnisse selbst, nur sub specie distributionis. Es ist daher höchst absurd, wenn z. B. *J. St. Mill* sagt (Principles of Polit. Econ. 2 ed. Lond. 1849, t. I, p. 240): “The laws and conditions of the production of wealth partake of the character of physical truths … It is not so with the distribution of wealth. That is a matter of human institution solely.” (p. 239, 240.) Die „laws und conditions“ der Production des Reichthums und die laws der „distribution des Reichthums“ sind dieselben Gesetze unter verschiedner Form und beide wechseln, untergehn denselben historischen Process; sind überhaupt nur Momente eines historischen Processes.

Es bedarf keines besondren Scharfsinns um zu begreifen, daß, ausgehend f. i. von der aus der Auflösung der Leibeigenschaft hervorgegangenen freien Arbeit oder Lohnarbeit, die Maschinen im Gegensatz zur lebendigen Arbeit, als ihr fremdes Eigenthum und feindliche Macht gegenüber allein *entstehn* können; d. h. daß sie ihr als Capital gegenübertreten müssen. Ebenso leicht ist aber einzusehn, daß die Maschinen nicht aufhören werden Agenten der gesellschaftlichen Production zu sein, sobald sie z. B. Eigenthum der associirten Arbeiter werden. Im ersten Fall ist aber ihre Distribution, d. h. daß sie dem Arbeiter *nicht gehören,* ebensosehr Bedingung der auf der Lohnarbeit gegründeten Productionsweise. Im 2^t^ Fall würde die veränderte Distribution ausgehn von einer *veränderten,* erst durch den geschichtlichen Process entstandnen neuen Grundlage der Production.

### *[Vermischtes]*

Gold, in der figürlichen Sprache der Peruaner, „the tears wept by the Sun“. *(Prescott.)* „Ohne den use der tools oder der Maschinerie familiar to the European, each individual (in Peru) could have done but little; but acting in large masses und under a common direction they were enabled by indefatigable perseverance to achieve results etc.“ (l. c.)

❲Das Geld, was bei den Mexicanern vorkommt (mehr mit dem barter und orientalischen Grundeigenthum), „a regulated currency of different values. This consisted of transparent quills of gold dust; of bits of tin, cut in the form of a T; und of bags of cacao, containing a specified number of grains. ‚O felicem monetam‘, says Peter Martyr (de Orbe novo), ‚quae suavem utilemque praebet humano generi potum, et a tartareâ peste avaritiae suos immunes servat possessores, quod suffodi aut diu servari nequeat‘.“ *(Prescott.)* „Eschwege (1823) schäzt den Totalwerth der diamond workings in 80 Jahren at a sum hardly exceeding 18 months' produce of sugar or coffee in Brazil.“ *(Merivale.)* „Die first (British) settlers (in Northamerica) cultivated the cleared ground about their villages in common … Diese custom prevails bis 1619 in Virginia“ etc. (*Merivale,* t. I. p. 91‒92.) (Heft, S. 52.)

(„Die Cortès 1593 machten Philipp II folgende Vorstellung: ‚Les Cortès de Valladolid de l'an '48, supplièrent V. M. de ne plus permettre l'entrée dans le royaume des bougies, verres, bijouteries, couteaux et autres choses semblables qui y venaient du dehors, pour échanger ces articles si inutiles à la vie humaine *contre de l'or comme si les Espagnols étaient des Indiens*‘.“ *(Sempéré.)*)

“In densely peopled colonies the labourer, although free, is naturally dependent on the capitalist; in thinly peopled ones the want of this natural dependence must be supplied by artificial restrictions.” (*Merivale,* 314, v. II. *Lectures on Colonization* etc. Lond. 1842.)❳ |

|45| *Römisches Geld: aes grave* Pfund Kupfer (emere per aes et libram). Dieß das *as* [^g3]. 485 *a. U. c. deniers d'argent* = 10 as (diese denarii 40 à la livre; 510 [a. U. c.] 75 deniers à la livre; jeder denarius noch = 10 as, aber 10 as von 4 Unzen). 513 das as reducirt auf 2 Unzen; der denarius, immer noch = 10 as, nur noch 1/84 des Pfundes Silber. Leztre Zahl, 1/84, hielt sich bis zum Ende der Republik, aber 537 galt der denier 16 as d'une once und 665 nur noch 16 as einer halben Unze … Der denarius Silber an 485 der Republik = 1 franc 63; 510 = 87 centimes; 513‒707 = 78 centimes. Von Galba bis Antonins 1 franc. (Dureau de La Malle, t. I.) Zur Zeit des ersten Silberdenarius 1 Pfund Silber zu 1 Pfund Kupfer = [400 : 1]. Anfang des 2^t^ punischen Kriegs = [112 : 1]. (l. c., t. I, p. 76‒77, 81‒82.) „Die griechischen Colonien im Süden Italiens zogen von Griechenland und Asien, direkt oder durch Tyrus und Carthago, das Silber, wovon sie Münzen fabricirten seit dem 5^t^ und 6^t^ Jh. vor Ch. Trotz dieser Nachbarschaft, die Römer aus politischen Gründen proscribirten den Gebrauch von Gold und Silber. Volk und Senat fühlten, daß ein *so leichtes Circulationsmittel Concentration,* Zunahme von Sklaven, Verfall der alten Sitten und Agricultur herbeiführen würden.“ (l. c. p. 64, 65.) „Nach Varro der Sklave ein instrumentum vocale, das Thier instrumentum semi-mutum, Pflug instrumentum mutum.“ (l. c. p. 253, 254.) (Die Consumtion journalière eines citadin de Rome etwas mehr als 2 livres françaises; eines campagnard 3 livres. Ein Pariser verzehrt an Brod 0,93; ein campagnard in den 20 départements, wo das blé die Hauptnahrung, 1,70. (l. c.) In Italien (dem jetzigen) 1 *l.* 8 onces, wo blé die Hauptnahrung. Warum assen die Römer verhältnißmässig mehr? Ursprünglich assen sie das blé cru oder nur ramolli dans l'eau; nachher ils s'avisèrent de le griller. Später kam man zum art de moudre und Anfangs aß man crue la pâte faite avec cette farine. On se servit, pour moudre le grain, d'un pilon ou de 2 pierres frappées et tournées l'une sur l'autre … Diese pâte crue, puls, appretirte sich der römische Soldat für mehre Tage. Dann erfand man le van, qui nettoie le grain, on trouva le moyen de séparer le son de la farine; endlich on ajouta le levain, und d'abord on mangea le pain cru, bis der Zufall lehrte daß, en le cuisant, on l'empêcherait de s'aigrir und man le conservait bien plus longtemps. Erst nach dem Krieg gegen Perseus, 580, hatte Rom des boulangers. (p. 279 l. c.) „Vor der christlichen Zeitrechnung kannten die Römer keine Windmühlen.“ (280 l. c.)) „Parmentier hat bewiesen, daß in Frankreich seit Louis XIV die Kunst des Mahlens grosse Fortschritte gemacht und daß der Unterschied der alten und neuen mouture sich auf 1/2 des von demselben Getreide gelieferten Brodes erstreckt. D'abord assignirte man 4, dann 3, dann 2, dann endlich 1 1/3 setiers de blé pour la consommation annuelle d'un habitant de Paris. Ainsi s'explique facilement l'énorme disproportion entre la consommation journalière de blé chez les Romains et chez nous; aus der imperfection des procédés de mouture et de la panification.“ (p. 281 l. c.)

“Loi agraire was a limitation of landed property among active citizens. This limitation of property formed the foundation of the existence and prosperity of the old republics.” (l. c. p. 256.) „Les revenus de l'Etat consistaient en domaines, contributions en nature, corvées, et quelques impôts en argent payés à l'entrée et à la sortie des marchandises, ou perçus sur la vente de certaines denrées. Dieser mode existirt fast noch ohne Aenderung im empire ottoman. Zur Zeit der Dictatur Sylla's und selbst am Ende des 7^t^ Jhh. nahm die römische Republik nur 40 Millionen frcs. jährlich ein, anno 697 … 1780 die revenu des türkischen Sultans, in piastres en monnaie, nur 35000000 piastres oder 70 Millionen frcs … Die Romains und die Turcs prélevaient en nature la plus grande partie de leurs revenus. Bei den Römern 1/10 der grains, 1/5 der Früchte, bei den Türken von 1/2 auf 1/10 der produits wechselnd … Da das römische Reich nur eine agglomération immense de municipes indépendants, blieb der größte Theil der charges und dépenses communal.“ (p. 402‒405.) (Das Rom des Augustus und Nero, ohne die faubourgs, nur 266684 Einwohner. Nimmt an, daß im IV Jh. der ère chrétienne die faubourgs 120000 Einwohner, die enceinte d'Aurélien 382695, zusammen 502695, 30000 Soldaten, 30000 Fremde; zusammen 562000 têtes en somme ronde. *Madrid,* während 1 1/2 siècles seit Karl V Hauptstadt eines Theils von Europa und einer Hälfte der neuen Welt, viele rapports mit Rom. Auch seine Bevölkerung wuchs nicht im Verhältniß zu seiner politischen Bedeutung. (405, 406, l. c.)) «L'état social des Romains ressemblait alors beaucoup plus à celui de la Russie ou de l'empire ottoman qu'à celui de la France ou de l'Angleterre: peu de commerce ou d'industrie; des fortunes immenses à côté d'une extrème misère.» (p. 214, l. c.) (Luxus nur in der Hauptstadt und den Sitzen der römischen Satrapen.) «L'Italie romaine, depuis la destruction de Carthage jusqu'à la fondation de Constantinople, avait existé, vis-à-vis de la Grèce et de l'Orient, dans le même état où l'Espagne, pendant le 18 siècle, s'est trouvée à l'égard de l'Europe. Alberoni disait: ‹L'Espagne est à L'Europe ce que la bouche est au corps; tout y passe, rien n'y reste›.» (l. c. p. 399‒400.)

Der Wucher ursprünglich frei in Rom. Die loi des 12 tables (303 a. U. c.) avait fixé l'intérêt de l'argent à 1 % par an (Niebuhr sagt 10). Ces lois promptement violées. Duilius (398 a. U. c.) réduit de nouveau l'intérêt de l'argent à 1 %, unciario foenore. Réduit à 1/2 P. C. en 408; en 413, le prêt à intérêt fut absolument défendu par un plébiscite durch den tribun Genucius provoqué. Il n'est pas étonnant que, dans une république où l'industrie, où le commerce en gros et en détail étaient interdits aux citoyens, on défendit aussi le *commerce de l'argent*. (p. 260, 261 t. II l. c.) Cet état dura 300 ans, jusqu'à la prise de Carthage. 12 % nun: 6 % le taux commun de l'intérêt annuel. (261 l. c.) Justinianus fixe l'intérêt à 4 %; usura quincunx beim Trajan ist das intérêt légal von 5 %. 12 % était l'intérêt commercial en Egypte, 146 ans vor J. C. (l. c. p. 263.) |

|46| Die involuntary alienation des feudalen Grundeigenthums entwickelt sich mit dem Wucher und dem Geld: „The introduction of money which buys all things und daher die favour für den creditor, der money leiht dem Landbesitzer, brings in the necessity of legal alienation für den Vorschuß.“ (124. *John Dalrymple. An Essay towards a general history of Feudal Property in Great Britain, 4 ed. Lond. 1759*.)

*Im mittelaltrigen Europa:* „Zahlungen in *Gold* nur bei einigen Handelsgegenständen gewöhnlich, am meisten bei Kostbarkeiten. Kamen am meisten vor ausserhalb des kaufmännischen Kreises, bei Geschenken der Grossen, gewissen hohen Gebühren, schweren Geldstrafen, Ankäufen von Ländereien. *Ungemünztes* Gold wog man sich nicht selten zu nach Pfunden oder Marken (halben Pfunden) … 8 Uncien = 1 Mark; eine also = 2 Loth oder 3 Karat. Von *gemünztem Gold* bis zu den Zeiten der Kreuzzüge nur bekannt die byzantinischen Solidi, die italischen Tari und die arabischen Maurabotini“ (afterwards Maravedi). (*Hüllmann, Städtewesen des Mittelalters*. I Th. Bonn 1826.) (p. 402‒404.) „In den fränkischen Gesetzen auch die *Solidi als blose Rechnungsmünze,* worin der Werth der landwirtschaftlichen Producte ausgedrückt ward, die als Strafsummen geleistet werden sollten. Z. B. bei den Sachsen unter dem Solidus ein jähriger Ochse, wie er gewöhnlich im Herbst beschaffen ist. Nach dem ripuarischen Rechte vertrat eine gesunde Kuh die Stelle eines Solidus … 12 Denaren = 1 Goldsolidus.“ (405, 406.) 4 Tari = 1 byzantinischen Solidus … Seit dem 13^t^ Jhh. dann verschiedne Goldmünzen in Europa geprägt. *Augustales* (des Emperor *Friedrich II* in Sicilien: Brundusium und Messina); *Florentini* oder *Floreni* (von Florenz 1252); … *Dukaten oder Zecchinen* (Venedig seit 1285). (408‒411, l. c.) „In Ungarn, Deutschland und Niederlanden seit dem 14^t^ Jhh. auch größre Goldmünzen geprägt; hiessen in Deutschland schlechtweg Gulden.“ (l. c. 413.) „Bei *Zahlungen in Silber* das Wägen, meistentheils nach Marken, herrschender Gebrauch bei allen größren Zahlungen. Auch gemünztes Silber abgewägt bei solchen Zahlungen, da die Münzen noch beinahe von ganz reinem Silber, es also nur aufs Gewicht ankam. Daher die Namen *Pfund* (Livre, Lire) ❲*Notabene:* In Mexico finden wir Geld, aber keine Gewichte; in Peru Gewichte, aber kein Geld.❳ und Mark, theils die Bezeichnung von eingebildeten oder Rechnungsmünzen, theils auf wirkliche Silbermünzen übergegangen. *Silbermünze: Denaren* oder *Kreuzer*. In Deutschland hiessen diese Denaren *Pfennige* (Pennig, Penning, Phenning) schon seit dem 9^t^ Jhdt. Ursprünglich Pending, Penthing, Pfentinc, von pfündig, in der alten Form pfünding, so viel wie vollwichtig: also pfündige Denaren, abgekürzt *Pfündinge*. Noch ein Name der Denaren, seit dem Anfang des 12 Jhh. in Frankreich, Deutschland, Niederlanden, England, von dem anstatt der Kreuze darauf abgebildeten Stern: *Sternlinge, Sterlinge, Starlinge*. Denaren Sterlinge = Pfennige Sterlinge. Von den niederländischen Sterlingen gingen im 14^t^ Jhh. 320 auf das Pfund, 20 Stück auf die Uncia. Silber-solidi im Deutschen Schildlinge, Schillinge. *Silbersolidi im frühern Mittelalter nicht wirkliche Münzen, sondern Inbegriffe von je 12 Denaren*. 1 Solidus Gold = 12 Denaren oder Sterlingen, denn dieß war das mittlere Verhältniß von Gold und Silber. Als *Scheidemünze* waren im Umlauf *Oboli,* halbe Pfennige, Hälblinge … Bei zunehmender Verbreitung des kleinen Gewerbes verschafften sich immer mehr Handelsstädte und kleine Fürsten das Recht, ihre örtliche Münze, also größtentheils Scheidemünze, zu schlagen. Mischten Kupfer bei, das ging immer weiter … Dickpfennige, Gros deniers, Grossi, Groschen, Groten, zuerst in Tours geprägt vor Mitte des 13^t^ Jhhd. Diese Groschen ursprünglich Doppelpfennige.“ (415‒433.) „Daß die Päbste fast allen christkatholischen Ländern kirchliche Schatzungen auferlegten, hat nicht wenig beigetragen, zunächst zur Entwicklung des gesammten Geldwesens im gewerbthätigen Europa, und dann als Folge, zur Entstehung von mancherlei Versuchen das Kirchengebot (gegen Zinsen) zu umgehn. Der Pabst bediente sich der Lombarden zur Eintreibung von Mantelgeldern von den Erzstiftern und der übrigen Gebühren. Dieß die Hauptwucherer und Pfandleiher, unter päbstlichem Schutz. Schon seit Mitte des 12^t^ Jhd. bekannt. Besonders aus Siena. ‚Öffentliche usurarii.‘ *‚Römischbischöfliche Geldhändler‘* nannten sie sich in England. Einige Bischöfe von Basel u. a. versezten bischöflichen Ring, seidne Gewänder, das ganze Kirchengeräth um ein Geringes bei Juden und zahlten Zinsen. Aber Bischöfe, Aebte, Pfaffen trieben auch selbst Wucher mit dem Kirchengeräth, indem sie dasselbe gegen einen Antheil am Gewinn toskanischen Geldhändlern aus Florenz, Siena, und andren Städten verpfändeten“ etc (sieh l. c. *Heft,* p. 39).

Indem das Geld das *allgemeine Equivalent,* die *general power of purchasing,* ist alles käuflich, alles in Geld verwandelbar. Aber es kann nur in Geld verwandelt werden, indem es alienirt wird, indem der Besitzer sich seiner entäussert. Everything is therefore alienable, oder gleichgültig für das Individuum, ihm äusserlich. Die s. g. *unveräusserlichen, ewigen* Besitzthümer, und ihnen entsprechenden unbeweglichen, festen Eigenthumsverhältnisse brechen also zusammen vor dem Geld. Ferner, indem das Geld selbst nur ist in der Circulation, und sich wieder gegen Genüsse etc austauscht ‒ gegen Werthe ‒ die sich schließlich alle auflösen können in rein individuelle Genüsse, ist alles nur werthvoll, soweit es für das Individuum ist. Der selbstständige Werth der Dinge, ausser insofern er in ihrem blosen Sein für andres, ihrer Relativität, Austauschbarkeit besteht, der absolute Werth aller Dinge und Verhältnisse wird damit aufgelöst. Alles geopfert dem egoistischen Genuß. Denn, wie alles alienirbar gegen Geld, ist aber auch alles erwerbbar durch Geld. Alles ist zu haben für „baar Geld“, das selbst als etwas äusserlich existirendes von dem Individuum is to be catched by fraud, violence etc. Es ist also alles aneigenbar durch alle, und es hängt vom Zufall ab, was das Individuum sich aneignen kann oder nicht, da es abhängt von dem Geld in seinem Besitz. Damit ist das Individuum an sich als Herr von allem gesezt. Es giebt keine absoluten Werthe, da dem Geld der Werth als solcher relativ. Es giebt nichts Unveräusserliches, da alles gegen Geld veräusserlich. Es giebt nichts Höhres, Heiliges etc, da alles durch Geld aneigenbar. Die „res sacrae“ und „religiosae“, die „in nullius bonis“ sein können, „nec aestimationem recipere, nec obligari alienarique posse“, die eximirt sind vom „commercio hominum“, existiren nicht vor dem Gelde, wie vor Gott alle gleich sind. Schön wie die römische Kirche im Mittelalter selbst Hauptpropagandist des Geldes.

„Da das Kirchengesetz gegen den Wucher längst alle Bedeutung verloren, hob Martin 1425 es auch dem Namen nach auf.“ (*Hüllmann,* II Th. l. c. Bonn 1827, p. 55.) „Im Mittelalter in keinem Land ein allgemeiner Zinsfuß. Erst die Pfaffenstrenge. Unsicherheit der gerichtlichen Anstalten zur Sicherung der Anleihe. Desto höher der Zinssatz in einzelnen Fällen. Der geringe Geldumlauf, die Nothwendigkeit die meisten Geldzahlungen baar zu ||47| leisten, da das Wechselgeschäft noch unausgebildet. Grosse Verschiedenheit daher in Ansehung der Zinsen und [des] Begriff[s] des Wuchers. Zu Karl's des Grossen Zeiten galt es erst für wucherlich, wenn 100 % genommen. Zu Lindau am Bodensee, 1344, nahmen einheimische Bürger 216 2/3 %. In Zürich bestimmte der Rath als gesetzlichen Zins 43 1/3 %. In Italien mußten zuweilen 40 % gezahlt werden, obgleich vom 12‒14^t^ Jhhd. der gewöhnliche Satz nicht 20 % überschritt. Verona ordnete als gesetzlichen Zins an 12 1/2 %. Friedrich II in seiner Verordnung 10 %, aber dieß blos für die Juden. Für die Christen mochte er nicht sprechen. 10 % im rheinischen Deutschland schon im 13^t^ Jhh. das gewöhnliche.“ (55‒57 l. c.)

„*Productive consumption,* wo die Consumtion einer Waare is a *part of the process of production*.“ (*Newman* etc. Heft XVII, 10.) “It will be noticed, that in these instances *there is no consumption of value,* the same value existing under a new form.” (l. c.) Ferner “*consumption* … die appropriation of individual revenue to its different uses”. (p. 297.) (l. c.)

“To *sell for money* shall at all times be made so easy as it is now *to buy with money,* and production would become the uniform and never failing cause of demand.” (*John Gray. The Social System* etc., *Edinburgh 1831*.) (p. 16.) „Nach Land, Capital, Arbeit die 4^t^ nothwendige Bedingung der Production ist: *instant power of exchanging*.“ (l. c. 18.) “To be able to *exchange* is for the man in society as important as it was to Robinson Crusoe to be able to *produce*.” (l. c. 21.)

„Nach *Say* deplacirt der Credit blos das Capital, schafft aber keins. Dieß nur wahr dans le seul cas du prêt fait à un industriel par un capitaliste, aber nicht von dem crédit entre producteurs in ihren avances mutuelles. Ce qu'un producteur avance à un autre, ce ne sont pas des capitaux; ce sont des produits, des marchandises. Ces produits, ces marchandises, pourront devenir et deviendront sans doute, entre les mains de l'emprunteur, des capitaux agissans, i. e. des instrumens de travail, mais ils ne sont actuellement, entre les mains de leur possesseur, que des produits à vendre, et partant inactifs … Man muß unterscheiden zwischen produit oder marchandise und agent de travail ou capital productif. Solange ein produit in den Händen seines producteur bleibt, ist es nur Waare, oder wenn man will, capital inactif, inerte. Loin que l'industriel qui le détient en tire aucun avantage, c'est pour lui un fardeau, une cause incessante d'embarras, de faux frais et de pertes: frais de magasinage, d'entretien et de garde, intérêts des fonds etc, sans compter le déchet ou le coulage que presque toutes les marchandises subissent quand elles sont longtemps dans l'inaction … Verkauft er also diese seine Waaren auf Credit in die mains d'un autre industriel qui pourra les appliquer au genre de travail qui lui est propre, de marchandise inerte qu'ils étaient, ils deviendront pour ce dernier un capital actif. Il y aura donc ici accroissement de capital productif d'un côté sans aucune diminution de l'autre. Bien plus: si l'on admet que le vendeur, tout en livrant ses marchandises à crédit, a néanmoins reçu en échange des billets qu'il lui est loisible de négocier sur-le-champ, n'est-il pas clair qu'il se procure par cela même le moyen de renouveler à son tour ses matières premières et ses instruments de travail pour se remettre à l'œuvre? Il y a donc ici double accroissement de capital productif, en d'autres termes puissance acquise des 2 côtés.“ (*Charles Coquelin: Du Crédit et des Banques dans l'Industrie. Revue des deux mondes, t. 31, 1842,* p. 799‒800.) „[Supposez] que toute la masse des marchandises à vendre passe rapidement, sans lenteurs et sans obstacles, de l'état de produit inerte à celui de capital actif: quelle activité nouvelle dans le pays! …cette transformation rapide est précisément le bienfait que le crédit réalise. Dieß ist die *activité de la circulation*. So kann der Credit die Geschäfte der Industriellen verzehnfachen. Dans un intervalle de temps donné, le négociant ou producteur a 10 fois, au lieu d'une, renouvelé ses matières et ses produits. Der Credit bewirkt dieß, indem er augmente chez tout le monde le pouvoir d'acheter. Au lieu de réserver ce pouvoir à ceux qui ont actuellement la faculté de payer, giebt er sie allen qui offrent dans leur position et leur moralité la garantie d'un paiement futur; il le donne à quiconque est capable d'utiliser les produits par le travail. Also erster bienfait du crédit zu vermehren, si non la somme des valeurs qu'un pays possède, au moins celle des valeurs actives. Voilà l'effet immédiat. Aus diesem fließt Vermehrung der Productivkräfte, daher also auch der somme des valeurs etc.“ (l. c.)

“*Letting* is a conditional sale, or sale of the use of a thing for a limited time.” (*Corbet Th. An Inquiry into the Causes and Modes of the Wealth of Individuals* etc. *Lond. 1841,* p. 81.)

“Transformations to which capital is subjected in the work of production. Capital, to become productive, must be consumed.” (p. 80. *S. P. Newman. Elements of Politic. Econ. Andover und New-York*. 1835.) “*Economic cycle* … the whole course of production, from the time that outlays are made, till returns are received. In agriculture, seed-time is its commencement, and harvesting its ending.” (81.) Der *Unterschied zwischen fixed und circulating capital* beruht darauf, that during every economic cycle, a part is partially, and another part totally consumed. (l. c.) *Capital as directed to different employments*. (l. c.) Gehört in die Lehre von der Concurrenz. “*A Medium of Exchange:* Bei unentwickelten Nationen, whatever commodity constitutes the larger share of the wealth of the community, or from any cause becomes more frequently than others an object of exchange, is wont to be used as a circulating medium. So cattle Tauschmittel unter pastoral tribes, dried fish in Newfoundland, sugar in Westindien, Tabak in Virginien. *Precious metals* Vorzug: a) sameness of quality in all parts of the world, b) admit of minute division and exact apportionment; c) rarity and difficulty of attainment, d) they admit of coinage.” (100 l. c.)

Die Vorstellung des Capitals als eines sich selbst reproducirenden Wesens ‒ als eines by virtue of an innate quality perennirenden und [sich] vermehrenden Werths ‒ hat zu den fabelhaften Einfällen des Dr. Price geleitet, die bei weitem die Phantasien der Alchimisten hinter sich lassen und an die Pitt ernsthaft glaubte und sie in seinen Gesetzen über den sinking fund (sieh Lauderdale) zu Säulen seiner Finanzweisheit machte. Folgendes einige schlagende Auszüge aus dem Mann: |

|48| “Money bearing compound interest increases at first slowly. But, the rate of increase being continually accelerated, it becomes in some time so rapid, as to mock all the powers of the imagination. One Penny, put out at our Saviour's birth to 5 % compound interest, would before this time have increased to a greater sum, than would be contained in a 150 millions of Earths, all solid gold. But if put out to simple interest, it would in the same time have amounted to no more than 7 shillings 4 1/2 d. Our government has hitherto chosen to improve money in the *last,* rather than the first of these ways.” (18, 19. *Price, Richard: An Appeal to the Public on the Subject of the National Debt*. Lond. 1772, 2 ed.) (Sein Witz: Die Regierung sollte pumpen zu einfachem Zins, und das gepumpte Geld ausborgen zu zusammengeseztem.) In seinen: *„ Observations on Reversionary Payments“* etc. *Lond. 1772,* fliegt er noch höher: “A shilling put out to 6 % compound interest at our Saviour's birth would … have increased to a greater sum than the whole solar system could hold, supposing it a sphere equal in diameter to the diameter of Saturn's orbit.” (l. c. XIII, Note.) “Ein Staat need never, therefore, be under any difficulties; for, with the *smallest* savings, it may, in as little time as its interest can require, pay off the *largest* debts.” (p. XIII‒XIV.) Der brave Price was simply dazzled by the enormous quantities resulting from geometrical progression of numbers. Da er das Capital, without any regard to the conditions of reproduction of labour, als a self-acting thing betrachtete, eine blose sich selbst vermehrende Zahl, konnte er glauben das Gesetz seines Wachsthums in jener (sieh oben) Formel gefunden zu haben. Pitt, 1792, in einer Rede, worin er vorschlug die dem sinking fund gewidmete Summe zu vergrössern, nimmt ganz sérieusement die mystification des Dr. Price. (S = C (l + i)^n^.)

McCulloch giebt als Eigenschaften des Metallgeldes in seinem Dictionary of commerce, 1841: „Das Material muß sein: 1) theilbar into the smallest portions; 2) für an indefinite period aufbewahrbar ohne deterioration; 3) leicht transportable von Platz zu Platz durch great value in small bulk; 4) ein Stück Geld, of a certain denomination stets gleich, in Grösse und quality, to every other piece of the same denomination; 5) its value comparatively steady.“ (865.) In der ganzen Polemik des Herrn Proudhon mit Bastiat in: *„Gratuité du crédit. Discussion entre M. Fr. Bastiat et M. Proudhon“, Paris 1850,* dreht sich der Witz des braven Proudhon darum, daß ihm das Leihen etwas ganz andres erscheint, als das Verkaufen. Das auf Zins Leihen „est la faculté de vendre toujours de nouveau le même objet et d'en recevoir toujours de nouveau le prix, sans jamais céder la propriété de ce qu'on vend“. (9, im ersten Brief Chevé, einer der Redacteurs de „La Voix du Peuple“.) Die verschiedne Form, worin hier die Reproduction des Capitals erscheint täuscht ihn darüber, daß diese beständige Reproduction des Capitals ‒ wovon immer der prix zurückerhalten wird und immer von neuem mit Profit gegen die Arbeit ausgetauscht, ein Profit, der immer von neuem realisirt wird im Kauf und Verkauf ‒ seinen Begriff constituirt. Was ihn irr macht, daß das „objet“ nicht den Eigenthümer wechselt, wie beim Kauf und Verkauf; also au fond nur die dem auf Zins geliehnen Capital mit dem fixen Capital eigne Form der Reproduction. Bei Hausmiethe, von der Chevé spricht, ist es direkt die Form des capital fixe. Wird das circulirende Capital in seinem Ganzen Process betrachtet, so zeigt sich, daß obgleich *dasselbe Objet* (dieses bestimmte Pfund Zucker z. B.) nicht immer von neuem verkauft wird, derselbe Werth sich immer von neuem reproducirt und die Entäusserung nur die Form, nicht die Substanz angeht. Leute, die fähig sind, solche Einwürfe zu machen, sind offenbar noch unklar über die ersten Elementarbegriffe der politischen Oekonomie. Proudhon begreift weder, wie der Profit, also auch nicht der Zins, aus dem Gesetz des Austauschs von Werthen hervorgeht. „Maison“, argent etc sollen daher nicht als „capital“ ausgetauscht werden, sondern als „marchandise … à prix de revient“. ([43,] 44.) Der brave Jüngling begreift nicht, daß das Ganze daran liegt daß Werth gegen Arbeit ausgetauscht wird, nach dem Gesetz der Werthe; daß er also, um den Zins aufzuheben, das *Capital* selbst, die auf den Tauschwerth basirte Productionsweise, also auch die Lohnarbeit aufheben müßte. Die Unfähigkeit des Herrn Proudhon auch nur einen Unterschied zwischen prêt und vente zu finden: „En effet, le chapelier qui vend les chapeaux … erhält dafür la valeur, ni plus ni moins. Aber der capitaliste prêteur … rentre nicht nur intégralement dans son capital; il reçoit plus que le capital, plus que ce qu'il apporte à l'échange; il reçoit en sus du capital, un intérêt.“ (69.) Die chapeliers des Herrn Proudhon berechnen also in ihrem prix de revient ni profit ni intérêt. Er begreift nicht, daß eben indem sie die *valeur* ihrer chapeaux erhalten, sie mehr erhalten als diese ihnen gekostet haben, weil ein Theil dieser valeur im Austausch mit der Arbeit ohne Equivalent angeeignet ist. Hier auch sein grosser oben erläuterter Satz: «Il est impossible que l'intérêt du capital s'ajoutant, dans le commerce, au salaire de l'ouvrier pour composer le prix de la marchandise, l'ouvrier puisse racheter ce qu'il a lui-même produit. Vivre en travaillant est un principe qui, sous le régime de l'intérêt, implique contradiction.» (105.) Im lettre IX (p. 144‒152) verwechselt der brave Proudhon das Geld als Circulationsmittel mit dem Capital und schließt daher daß das in Frankreich existirende „capital“ 160 % trägt (nämlich 1600 millions d'intérêt annuel in Staatsschuld, Hypothek etc für 1 capital d'un milliard, … la somme de numéraire … circulant en France). Wie wenig er vom Capital überhaupt versteht und seiner beständigen Reproduction, folgendes, was er als spezifisch dem capital-argent, d. h. dem als Capital ausgeliehnen Geld nachsagt: «Comme, par l'accumulation des intérêts, le capital-argent, d'échange en échange, revient toujours à sa source, il s'ensuit que la relocation, toujours faite par la même main, profite toujours au même personnage.» (154.) *« tout travail doit laisser un excédant.»* (Es soll alles *verkauft,* nichts *verliehn* werden. Dieß der einfache Witz. Unfähigkeit zu sehn, wie der Austausch der Waaren auf dem Austausch zwischen Capital und Arbeit beruht, und in leztrem der Profit und Zins. P[roudhon] will an der einfachsten, abstractesten Form des Austauschs festhalten.)

Folgende schöne Demonstration des Herrn Proudhon: «Puisque la valeur n'est autre chose qu'une proportion, et que tous les produits sont nécessairement proportionnels entre eux, il s'ensuit qu'au point de vue social les produits sont toujours valeurs et valeurs faites: la différence, pour la société, entre capital et produit, n'existe pas. Cette différence est toute subjective aux individus.» (250.)

Die gegensätzliche Natur des Capitals und die Nothwendigkeit für dasselbe des eigenthumslosen Arbeiters ist naiv ausgedrückt in älteren englischen Oekonomen, z. B. dem Reverend Mr. J. Townsend, dem Vater der Populationstheorie, durch deren fraudulente Aneignung Malthus (überhaupt ein schaamloser Plagiator, so ist z. B. seine Renttheorie vom Pächter Anderson entlehnt) sich zum grossen Mann gemacht hat. Townsend ||49| sagt: „It seems to be a *law of nature,* that the poor should be to a certain degree improvident, that there may be always some to fulfil the most servile, the most sordid, and the most ignoble offices in the community. The stock of human happiness is thereby much increased. Die Delicateren sind dadurch befreit von drudgery, und können höheren callings etc ungestört nachgehn.“ (*A Dissertation on the Poor-laws*. Edition of 1817, p. 39.) “Legal constraint zur Arbeit ist attended with too much trouble, violence, and noise, creates ill will etc, whereas hunger is not only a peaceable, silent, unremitted pressure, but, as the most natural motive to industry and labour, it calls forth the most powerful exertions.” (15.) (Dieß die Antwort darauf, in fact, welche labour more productive, die des Sklaven oder des freien Arbeiters. A. Smith durfte die Frage nicht aufwerfen, da die Productionsweise des Capitals freie Arbeit voraussezt. Andrerseits ist ebenfalls durch das entwickelte Verhältniß von Capital und Arbeit A. Smith gerechtfertigt in seiner Eintheilung von productive und unproductive labours. Die faden Späße des Lord Brougham dagegen und die ernsthaft sein sollenden Einwendungen von Say, Storch, McCulloch und tutti quanti prallen daran ab. A. Smith fehlt nur, indem er die Vergegenständlichung der Arbeit etwas zu grob auffaßt als Arbeit die sich in einem handgreiflichen Gegenstand fixirt. Dieß ist aber Nebensache bei ihm, Unbeholfenheit des Ausdrucks.) Auch bei Galiani finden sich die workmen durch Naturgesetz vor. 1750 gab G[aliani] das Buch heraus. «Iddio fa che gli uomini che esercitano mestieri di prima utilità nascono abbondantemente.» (78. *Della Moneta*. Vol. III. Scrittori Classici Italiani di Economia Politica. Parte Moderna. Milano 1803.) Er hat aber auch schon den richtigen Begriff des Werths: «La fatica … è l'unica che dà valore alla cosa.» (74.) Die Arbeit ist allerdings auch qualitativ unterschieden, nicht nur insofern sie in verschiednen Productionszweigen, sondern mehr oder minder intensiv etc. Die Art, wie die Ausgleichung dieser Verschiedenheiten geschieht, und alle Arbeit reducirt wird auf simple unskilled labour, kann hier natürlich noch nicht untersucht werden. Genug daß diese Reduction faktisch mit dem Setzen der Producte aller Arten von Arbeit als Werthe *vollzogen* ist. Als Werthe sind sie Equivalente in gewissen Proportionen; die höhren Sorten von Arbeit selbst sind geschäzt in einfacher Arbeit. Es wird dieß sofort klar, wenn überlegt wird, daß z. B. kalifornisches Gold Product der einfachen Arbeit. Dennoch ist jede Art Arbeit damit bezahlt. Der qualitative Unterschied ist also aufgehoben, und das Product einer höhren Art Arbeit ist faktisch reducirt auf ein Quantum einfacher Arbeit. Diese Berechnungen der verschiednen Arbeitsqualitäten sind hier also vollständig indifferent, und thun dem Princip keinen Abbruch. «I metalli usansi per moneta perchè vagliono, non vagliono perchè usansi per moneta.» (l. c. 95.) «È la velocità del giro del denaro, non la quantità de' metalli che fa apparir molto o poco il denaro.» (99.) «Di due sorte è la moneta, *ideale* e *reale;* e a due diversi usi è adoperata, a *valutare* le cose e a *comperarle*. Per valutare è buona la moneta ideale così come la reale e forse anche più … L'altro uso della moneta è di comperare quelle cose istesse ch'ella apprezza … I prezzi e i contratti si valutano in moneta ideale e si eseguiscono in reale.» (p. 112 sq.) «I *metalli han questo di proprio e singolare che in essi soli tutte le ragioni si riducono ad una che è la loro quantità; non avendo ricevuto dalla natura diversa qualità* nè nell' interna loro costituzione nè nell' esterna forma e fattura.» (126, 127.) Dieß ist sehr wichtige Bemerkung. Der Werth unterstellt gemeinschaftliche Substanz und alle Unterschiede, Proportionen, auf blos quantitative reducirt. Dieß der Fall in den edlen Metallen, die so als natürliche Substanz des Werths erscheinen. «La moneta … come una regola della proporzione che hanno le cose tutte ai bisogni della vita ‒ è quel che dicesi con una voce sola *prezzo* delle cose.» (152.) «Die istessa moneta ideale suol essere di *conto,* cioè a dire con essa si stipula, si contrae e si valuta ogni cosa: il che è nato da una medesima cagione, che le monete le quali oggi sono ideali sono le più antiche d'ogni nazione, e tutte furono un tempo reali; e perchè erano reali con esse si contava.» (153.) (Dieß auch der formale Aufschluß über das ideale Geld Urquharts etc. Den niggers etc war die bar Eisen ursprünglich reales Geld, verwandelte sich in ideales; aber sie suchten zugleich seinen frühern Werth zu halten. Da nun der Eisenwerth, wie sich ihnen im Handel zeigt, wechselt gegen Gold etc, drückt die ideale bar, um ihren Werth beizubehalten, wechselnde Proportionen von wirklichen Quantis Eisen aus, eine mühsame Rechnung, die der Abstractionskraft dieser Herren Ehre macht.) (*Castlereagh* in den Debatten, durch das Bullioncommittee 1810 verursacht, stellte ähnliche confuse notions auf.) Schöner Satz des Galiani: «Quell' infinito che (le cose) non hanno nella progressione lo hanno nel giro.» (156.)

Ueber den Gebrauchswerth sagt Galiani schön: «Il prezzo è una ragione … Il prezzo delle cose è la proporzione loro al nostro bisogno … non ha ancora misura fissa. Forse si troverà. Io per me credo che ella *sia l'uomo istesso*.» ([159,] 162.) «La Spagna, in quel tempo stesso che era come la maggiore così la più ricca potenza, contava co' reali e co' piccolissimi maravedis.» (172, 173.) «Anzichè egli (l'uomo) è l'unica e vera ricchezza.» (188.) «*La ricchezza è una ragione tra due persone*.» (221.) «Quando il prezzo d'una cosa o sia la sua proporzione con le altre si cambia proporzionatamente con tutte, è segno evidente che il valore di questa sola e non di tutte le altre si è cambiato.» (154.)

(Die Kosten das Capital zu preserve, repariren müssen auch in Rechnung gezogen werden.)

“The *positive limitation of quantity in paper* money would accomplish the only useful purpose that cost of production does in the other.” (300.) *(Opdyke.)* Der blos quantitative Unterschied in der Geldmaterie: “Money is returned *in kind only* (bei loans); which fact distinguishes this agent from all other machinery … indicates the nature of its service … clearly proves the singleness of its office.” (267.) “With money in possession, we have but one exchange to make in order to secure the object of desire, while with other surplus products we have two, the first of which (securing the money) is infinitely more difficult than the second.” (287, 288.)

“*Banker* differs from the old *usurer* … that he lends to the rich and seldom or never to the poor. Hence he lends with less risk, and can afford to do it on cheaper terms; and for both reasons, he avoids the popular odium which attended the usurer.” (44.) (*Newman, F. W. Lectures on Polit. Econ*. London 1851.)|

|50| Alle cachent et enfouient leur argent bien secrètement et bien profondément, besonders aber die *gentils,* qui sont presque seuls les maîtres du négoce et de l'argent, infatués qu'ils sont de cette croyance, que l'or et l'argent qu'ils cachent durant leur vie leur servira après la mort. (312‒314.) (*Franç. Bernier,* t. I. Voyages contenant la description des états du Grand Mogol etc. Paris 1830.)

Dans son état naturel la matière est *toujours destituée de valeur*. Erst durch die Arbeit erhält sie valeur d'échange, wird élément de richesse. (*McCulloch*. Discours sur l'origine de l'écon. polit. etc. Trad. par Prévost. Genève et Paris, 1825. p. 57.)

Waaren im Austausch sich wechselseitig *Maaß. (Storch. Cours d'Econ. Polit*. avec des notes etc par J. B. Say. Paris 1823, t. I, p. 81.) „Im Handel zwischen Rußland und China, dient das Silber alle Waaren zu evaluiren; dennoch macht sich dieser commerce durch trocs.“ (p. 88.) «De même que le travail n'est pas la *source* de la valeur des richesses, il n'en est pas non plus la *mesure*.» (p. 123 l. c.) „Smith ließ sich hinreissen zur persuasion, que la même cause qui fait *exister* les choses matérielles était encore la source et la mesure de leur valeur.“ (p. 124.) „Interesse der Preiß, den man für den Gebrauch eines Capitals zahlt.“ (p. 336.) Das numéraire muß une valeur directe haben, aber gegründet auf ein besoin factice. Seine Materie darf nicht indispensable für die Existenz des Menschen sein; car toute la quantité qui en est employée comme numéraire ne peut point être employée individuellement, elle doit toujours circuler. (t. II, p. 113, 114.) «L'argent tient lieu de tout.» (p. 133.) *T. V. „Considérations sur la nature du revenu national“, Paris 1824:* «Les consommations reproductives ne sont pas proprement des dépenses, mais seulement des *avances,* puisqu'elles sont remboursées à ceux qui les font.» (p. 54.) «N'y a-t-il pas une contradiction manifeste dans cette proposition que les peuples s'enrichissent par leurs épargnes ou leurs *privations,* c'est-à-dire en se condamnant volontairement à la pauvreté?» (p. 176.) „Zur Zeit, wo die Häute und Pelzwerk zum Geld in Rußland dienten, l'incommodité attachée à la circulation d'un numéraire si volumineux und so vergänglich, gab der Idee Ursprung, durch kleine Stücke de cuir timbrés sie zu ersetzen, qui par là devinrent des signes payables en peaux et fourrures … Sie conservirten diesen emploi bis 1700 (nämlich später die fractions der copeks d'argent zu repräsentiren), wenigstens in der ville de Kalouga und ihren Umgebungen, bis Peter I (1700) verordnete sie auszuliefern contre de la petite monnaie de cuivre.“ (p. 79.)

Eine Andeutung über die Wunder des zusammengesezten Zinses findet sich schon bei dem grossen Bekämpfer der Wucherer des 17^t^ Jhh.: bei *Jos. Child*. (*Traités sur le commerce* etc. trad. de l'anglois (englisch publicirt 1669), Amsterd. et Berlin, 1754.) (p. 115‒117.)

„In point of fact a commodity will always exchange for more labour than die sie producirt hat; *and it is this excess that constitutes profits*.“ (p. 221. *McCulloch*. „*The Principles of Political Economy*“. Lond. 1825.) Zeigt, wie schön Herr McCull. das Ricardosche Princip verstanden hat. Er unterscheidet zwischen *Realwerth* und *Tauschwerth;* der erstre 1) quantity of labour expended in its appropriation or production; 2) der 2^te^ *Kaufmacht* von certain quantities of labour oder andren Waaren. (p. 211.) Man is as much the *produce of labour* as any of the machines constructed by his agency; and it appears to us that in all economical investigations he ought to be considered in precisely the same point of view. (115 l. c.) Wages really consist of a part of the produce of the industry of the labourer. (p. 295.) The profits of capital are only another name for the wages of accumulated labour. (p. 291.)

“A periodical destruction of capital has become a necessary condition of the existence of any market rate of interest at all. And, considered in that point of view, these awful visitations, to which we are accustomed to look forward with so much disquiet and apprehension, and which we are so anxious to avert, may be nothing more than the natural and necessary corrective of an overgrown and bloated opulence, the *vis medicatrix* by which our social system, as at present constituted, is enabled to relieve itself from time to time of an ever-recurring plethora which menaces its existence, and to regain a sound and wholesome state.” (p. 165. *Fullarton* (John): *On the regulation of currency* etc. Lond. 1844.)

Money ‒ *General Power of Purchasing. (Chalmers.)*

*Capital* … services and commodities used in production. *Money:* the measure of value, the medium of exchange, and the universal equivalent; more practically: the *means of obtaining capital;* the *only means of paying for capital* previously obtained for credit; virtually a security for obtaining its equivalent value in capital. *Commerce* is the Exchange of capital for capital through the medium of money, and the contract being for the medium, money alone can satisfy the contract and discharge the debt. In selling, one kind of capital is disposed of for money for obtaining its equivalent specified value in any kind of capital. *Interest*‒the consideration given for the loan of money. If the money be borrowed for the purpose of *procuring capital,* then the consideration given is a remuneration for the use of capital (raw materials, labour, merchandise etc) which it obtains. If borrowed for the purpose of discharging a debt, for paying for capital previously obtained and used (contracted to be paid for in money), then the consideration given is for the use of money itself, and in this respect interest and discount are similar. *Discount* solely the remuneration for money itself, for converting credit money into real money. A good bill gives the same command over capital as bank notes, minus the charge for discount; and bills are discounted for the purpose of obtaining money of a more convenient denomination for wages and small cash payments, or to meet larger engagements falling due; and also for the advantage to be gained when ready money can be had by discounting at a lower rate than 5 %, the usual allowance made for cash. The main object, however, in discounting depends fundamentally upon the supply and demand of legal tender money … The rate of interest depends mainly on the demand and supply of capital, and the rate of discount entirely on the supply and demand of money. (March 13, '58, *Econ.,* Brief an den Editor.)|

|51| Herr K. Arnd, ganz an seinem Platz, wo er über die „Hundesteuer“ raisonnirt, hat folgende interessante Entdeckung gemacht:

„In dem natürlichen Gange der Gütererzeugung giebt es nur *eine* Erscheinung, welche ‒ in ganz angebauten Ländern ‒ den Zinsfuß einigermassen zu reguliren bestimmt zu sein scheint; ‒ es ist dieß das Verhältniß, in welchem die Holzmassen der europäischen Wälder durch ihren jährlichen Nachwuchs zunehmen ‒ dieser Nachwuchs erfolgt, ganz unabhängig von ihrem Tauschwerthe, in dem Verhältnisse von 3 bis 4 zu Hundert.“ (S. 124, 125. *Die naturgemässe Volkswirthschaft* etc. Hanau 1845.) Dieß verdient der waldursprüngliche Zinsfuß genannt zu werden.

“The remaining value or overplus will in each trade be in proportion to the value of the capital employed.” *(Ricardo.)*

Bei dem *Zins* ist zweierlei zu betrachten: *Erstens* die Scheidung des *Profits* in Zins und Profit. (Als Einheit dieser beiden nennen ihn die Engländer *gross profit*.) Der Unterschied wird fühlbar, handgreiflich, sobald eine Klasse von monied capitalists einer Klasse von industrial capitalists gegenübertritt. *Zweitens:* Das *Capital* selbst wird zur Waare, oder die Waare (Geld) wird als Capital verkauft. So heißt es z. B. Capital, wie alle andre Waare, richtet seinen Preiß nach Nachfrage und Zufuhr. Diese bestimmt also den Zinsfuß. Hier tritt also Capital als solches in Circulation.

Monied capitalists und industrial capitalists können nur 2 besondre Klassen bilden, weil der Profit fähig ist in 2 Zweige von Revenue auseinanderzugehen. Die 2 Sorten von capitalists drücken nur d[en] fact aus; aber die Spaltung muß da sein, das Auseinandergehn des Profits in 2 besondre Formen von Revenu, damit 2 besondre Klassen von Capitalisten darauf aufwachsen können.

Die Form des Zinses ist älter als die des Profits. Die Höhe des Zinses in Indien für common agriculturists zeigt keineswegs an die Höhe des Profits. Sondern daß Profit sowohl, wie Theil des Arbeitslohns selbst in der Form von Zins von dem Wucherer angeeignet wird. Es ist eine ganz des historischen Sinns des Herrn Carey würdige Operation diesen Zins zu vergleichen mit dem der auf dem englischen money market herrscht, den der englische Capitalist zahlt und daraus zu schliessen, wie viel höher die „Arbeitsrate“ (der Arbeitsantheil am Product) in England als in Indien ist. Er hätte vergleichen müssen den Zins, den in England handloom-weavers, z. B. in Derbyshire, zahlen, denen Material und Instrument vorgeschossen (geliehn) wird vom Capitalisten. Er würde gefunden haben, daß der Zins hier so hoch ist, daß nach Berichtigung aller items, der Arbeiter am Schluß noch der Schuldner ist, nachdem er dem Capitalisten nicht nur seine Vorschüsse zurückerstattet, sondern ihnen seine eigne Arbeit noch gratis zugefügt hat. Historisch, daß die Form des industriellen Profits erst aufkommt nachdem das Capital nicht mehr neben dem selbstständigen Arbeiter erscheint. Der Profit erscheint daher ursprünglich bestimmt durch den Zins. Aber in der bürgerlichen Oekonomie der Zins bestimmt durch den Profit und nur Theil desselben. Der Profit also muß so groß sein, daß ein Theil sich davon als Zins abzweigen kann. Umgekehrt historisch. Der Zins muß so heruntergedrückt sein, daß ein Theil des Mehrgewinns sich als Profit verselbstständigen kann. There is a natural relation between wages and profit ‒ necessary labour and surplus labour; but is there any between profit and interest, save that which is determined by the competition between these two classes arranged under these different forms of revenues? But in order that this competition exist, and the two classes, the division of the surplus value into profits and interests is already presupposed. Das Capital im Allgemeinen betrachten, ist keine blose Abstraction. Betrachte ich das Gesammtcapital einer Nation z. B. im Unterschied von der Gesammtlohnarbeit (oder auch Grundeigenthum) oder betrachte ich das Kapital als die allgemeine ökonomische Basis einer Klasse im Unterschied zu einer andren Klasse, so betrachte ich es im Allgemeinen. Wie wenn ich z. B. den Menschen physiologisch betrachte im Unterschied vom Thier. Der wirkliche Unterschied von Profit und Zins existirt als der Unterschied einer moneyed class of capitalists gegen eine industrial class of capitalists. Damit aber 2 solche Klassen sich gegenübertreten können, ihre Doppelexistenz sezt voraus Diremtion in dem vom Capital gesezten Mehrwerth. (Die politische Oekonomie hat es mit den spezifischen gesellschaftlichen Formen des Reichthums oder vielmehr der Production des Reichthums zu thun. Der Stoff desselben, sei er subjektiv, wie Arbeit, oder objektiv, wie Gegenstände für die Befriedigung natürlicher oder geschichtlicher Bedürfnisse, erscheint zunächst allen Productionsepochen gemeinsam. Dieser Stoff erscheint daher zunächst als blose Voraussetzung, die ganz ausserhalb der Betrachtung der politischen Oekonomie liegt und erst dann in die Sphäre der Betrachtung fällt, wenn er modificirt wird durch die Formverhältnisse oder als sie modificirend erscheint. Was darüber allgemeines gesagt zu werden pflegt, beschränkt sich auf Abstractionen, die einen historischen Werth hatten in den ersten Versuchen der politischen Oekonomie, worin die Formen noch mühsam aus dem Stoff herausgeschält und mit grosser Anstrengung als eigner Gegenstand der Betrachtung fixirt wurden. Später werden sie zu ledernen Gemeinplätzen, um so widerlicher, je mehr sie mit wissenschaftlicher Prätention auftreten. Es gilt dieß von allem, was die deutschen Oekonomen unter der Categorie von „Gütern“ abzuschwatzen pflegen.) Das Wichtige ist, daß Zins und Profit beides Beziehungen des *Capitals* ausdrücken. Als besondre Form steht das zinstragende Capital nicht der Arbeit, sondern dem profittragenden Capital gegenüber. Das Verhältniß, worin einerseits der Arbeiter noch als selbstständig erscheint, also nicht als Lohnarbeiter, andrerseits aber die gegenständlichen Bedingungen desselben schon eine selbstständige Existenz neben demselben besitzen, das Eigenthum einer besondren Klasse von Wucherern bilden, entwickelt sich nothwendig ‒ in allen auf dem Austausch mehr oder minder beruhenden Productionsweisen ‒ mit der Entwicklung des Kaufmannsvermögens oder Geldvermögens im Gegensatz zu den besondren und beschränkten Formen des agricultural or gewerblichen Vermögens. Die Entwicklung dieses mercantilen Vermögens selbst kann betrachtet werden als Entwicklung des Tauschwerths und daher der Circulation und der Geldverhältnisse in jenen Sphären. Dieß Verhältniß zeigt uns auf der einen Seite allerdings die Verselbstständigung, Loslösung der Arbeitsbedingungen ‒ die mehr und mehr aus der Circulation herkommen und von ihr abhängen ‒ von dem ökonomischen Dasein des Arbeiters. Andrerseits ist das leztre noch nicht subsumirt in den Process des Capitals. Die Productionsweise wird daher noch nicht wesentlich verändert. Wo dieß Verhältniß innerhalb der bürgerlichen Oekonomie sich wiederholt ‒ ist es in zurückgebliebnen Industriezweigen oder solchen, die sich noch ||52| sträuben gegen den Untergang in der modernen Productionsweise. In ihnen findet noch die gehässigste Exploitation der Arbeit statt, ohne daß das Verhältniß von Capital und Arbeit hier irgend die Basis der Entwicklung neuer Productivkräfte und den Keim neuer historischer Formen in sich trüge. In der Productionsweise selbst erscheint hier noch das Capital stofflich unter den einzelnen Arbeiter oder die Arbeiterfamilie subsumirt ‒ sei es im handwerksmässigen Betrieb oder in der kleinen Agricultur. Es findet Exploitation durch das Capital statt, ohne die Productionsweise des Capitals. Der Zinsfuß erscheint sehr hoch, weil er den Profit einschließt und selbst einen Theil des Arbeitslohns. Diese Form des Wuchers, in der sich das Capital nicht der Production bemächtigt, also nur formell Capital ist, sezt vorbürgerliche Productionsformen als herrschend voraus; reproducirt sich aber, in untergeordneten Sphären, wieder innerhalb der bürgerlichen Oekonomie selbst.

Zweite historische Form des Zinses: Leihen von Capital an den consumirenden Reichthum. Erscheint hier historisch wichtig als selbst ein Entstehungsmoment des Capitals, indem die Einnahme (and oft the land too) of the landed proprietors accumulates and becomes capitalized in the pockets of the usurer. Es ist dieß einer der Processe, wodurch circulirendes Capital oder auch Capital in der Form des Geldes in einer von den Grundeigenthümern unabhängigen Klasse sich concentrirt.

Die Form des realisirten Capitals sowohl wie seines realisirten Mehrwerths ist das Geld. Der Profit (nicht nur der Zins) drückt sich also in Geld aus; weil darin der Werth realisirt und gemessen ist.

Die Nothwendigkeit der Zahlungen in Geld ‒ nicht nur des Geldes für den Ankauf von Waaren etc ‒ entwickelt sich überall, wo Tauschverhältnisse und Geldcirculation stattfinden. Es ist keineswegs nöthig, daß der Austausch gleichzeitiger. Mit dem Geld die Möglichkeit vorhanden, daß ein Theil seine Waare abläßt und der andre seine Zahlung erst später thut. Das Bedürfniß von Geld für diesen Zweck (später in loans und discounts entwickelt) eine historische Hauptquelle des Zinses. Diese geht uns hier noch gar nichts an; ist erst bei den Creditverhältnissen zu betrachten.

Unterschied zwischen *buying* (G-W) und *selling* (W-G): „wenn ich verkaufe, habe ich 1) den Profit auf die Waare geschlagen und erhalten; 2) an article universally representative or convertible, *money,* wofür, money being always saleable, ich stets jede andre Waare commandiren kann; the superior saleableness of money being the exact effect or natural consequence of the less saleableness of commodities. Beim Kaufen anders. If he buys to sell again or supply customers, whatever may be the probability, there is no absolute certainty of his selling at a remunerative price. Aber nicht alle kaufen, um wieder zu verkaufen, sondern für their own use or consumption“ etc. (p. 117 sq. *Corbet,* Th. An Inquiry into the Causes and Modes of the Wealth of Individuals. London. 1841.)

*Econ., April 10:* “A parliamentary return moved for by Mr. James Wilson, shows that the mint coined in 1857 gold to the value of 4859000 *l.*, of which 364000 *l.* was in half-sovereigns. The silver coinage of the year amounted to 373000 *l.*, the cost of the metal used being 363000 *l.* The total amount coined in the ten years ending the 31st of December, 1857, was 55239000 *l.* in gold, and 2434000 in silver. The copper coinage last year amounted in value to 6720 *l.* ‒ the value of the copper being 3492 *l.*; of this 3136 was in pence, 2464 in half-pence, and 1120 in farthings. The total value of the copper coinage of the last ten years was 141477 *l.*, the copper of which it was composed being purchased for 73503 *l.*”

„Nach Thomas Culpeper (1641), Josias Child (1670), Paterson (1694), Locke (1700) hängt der Reichthum von der selbst gezwungnen Reduction der Zinstaxe des Goldes und Silbers ab. Befolgt in England während fast 2 Jahrhunderte.“ *(Ganilh.)* Als *Hume,* im Gegensatz zu Locke, die Bestimmung des Zinsfußes von der Profitrate entwickelte, hatte er bereits eine viel größre Entwicklung des Capitals vor Augen; noch mehr so Bentham, als er gegen Ende des 18^t^ Jhd. seine Vertheidigung des Wuchers schrieb. (Von Heinrich VIII bis Anne gesetzliche Herabsetzung des Zinses.)

„In jedem Land: 1) a producing class und 2) a monied class, die von den Zinsen ihres Capitals lebt.“ (p. 110.) (J. St. Mill. Some unsettled questions of polit. econ. Lond. 1844.)

„It is by frequent fluctuation in a month, and by pawning one article to relieve another, where a small sum is obtained, that the premium for money becomes so excessive. 240 licensed pawnbrokers in London and about 1450 in the country. The capital employed is estimated at about 1 million. Wenigstens 3 × umgeschlagen jährlich und jedes Mal im Durchschnitt für 33 1/2 % Profit; so daß die inferior orders von England 1 Million jährlich zahlen für a temporary loan Einer Million, exclusive of what they lose by goods being forfeited.“ (p. 114.) (vol. I. *J. D. Tuckett:* A History of the Past and Present State of the Labouring Population etc. Lond. 1846.)

„Einige Arbeiten können nicht anders als im Grossen getrieben werden, z. B. das Porzellanmachen, Glasmachen u. s. w. Sind daher nie Handwerke. Schon im 13^t^ und 14^t^ Jhh. hat man einige Arbeiten wie Webereien im Grossen getrieben.“ *(Poppe.)*

„In den älteren Zeiten gehörten alle Fabriken zum Handwerk, und der *Kaufmann* blieb blos Verleger und Beförderer des Handwerks. Bei Tuchund Zeugmanufacturen wurde hierauf noch am strengsten gehalten. Nach und nach aber fingen an vielen Orten die Kaufleute an, sich zum Meister aufzuwerfen“ (natürlich ohne die Zunftvorurtheile, Traditionen, Verhältniß zu den Gesellen der alten Meister) „und für Tagelohn Gesellen in Arbeit zu nehmen.“ (*Poppe*. S. 70, 71, I Bd. Geschichte der Technologie. Göttingen. 1807-1811.) Es war dieß ein Hauptgrund, warum in England die eigentliche Industrie in nicht incorporirten Städten sich festsezte und aufkam.

Das Handelskapital oder das Geld, wie es als Kaufmannsvermögen auftritt, ist die erste Form des Capitals, d. h. des Werths, der ausschließlich aus der Circulation (dem Austausch) hervorgeht, sich in ihr erhält, reproducirt und vermehrt, und so ist der ausschließliche Zweck dieser Bewegung und Thätigkeit der Tauschwerth. Die beiden Bewegungen, kaufen um zu verkaufen, und verkaufen um zu kaufen, aber die ||53| Form G-W-W-G herrscht vor. Das Geld und die Vermehrung desselben erscheint als ausschließlicher Zweck der Operation. Weder kauft der Kaufmann die Waare zu seinem eignen Bedürfniß, ihres Gebrauchswerths wegen, noch verkauft er sie, um z. B. in Geld abgemachte Contracte zu zahlen, oder um andere Waare für sein Bedürfniß zu erhalten. Sein directer Zweck ist Vermehrung des Werths und zwar in seiner unmittelbaren Form als Geld. Das Handelsvermögen ist erstens das Geld als Tauschmittel; das Geld als die vermittelnde Bewegung der Circulation; es tauscht Waare gegen Geld aus, Geld gegen Waare und vice versa. Ebenso erscheint hier das Geld als Selbstzweck, aber ohne deßwegen zu existiren in seiner metallnen Existenz. Es ist hier die lebendige Verwandlung des Werths in die beiden Formen von Waare und Geld: die Gleichgültigkeit des Werths gegen die bestimmte Form des Gebrauchswerths, die er annimmt, und zugleich seine Metamorphose in alle diese Formen, die aber nur als Verkleidungen erscheinen. Wenn so die Action des Handels die Bewegungen der Circulation zusammenfaßt, das Geld daher als Kaufmannsvermögen nach einer Seite hin die erste Existenz des Capitals ist, auch historisch so erscheint, so erscheint auf der andren Seite diese Form direkt widersprechend *dem Begriff des Werths*. Wohlfeil kaufen und theuer verkaufen, ist das Gesetz des Handels. Also *nicht der Austausch von Equivalenten, mit welchem vielmehr der Handel unmöglich wäre als ein besondrer Erwerbszweig*.

Das Geld als Handelsvermögen ‒ wie es in den verschiedensten Gesellschaftsformen, und auf den verschiedensten Stufen der Entwicklung der gesellschaftlichen Productivkräfte erscheint ‒ ist indeß blos das vermittelnde Bewegen zwischen Extremen, die es nicht beherrscht und Voraussetzungen, die es nicht schafft.

*A. Smith t. II* 1. III. *(ed. Garnier)*: «Le grand *commerce* de toute société civilisée est celui qui s'établit entre les habitants de la ville et ceux de la campagne … consiste dans *l'échange du produit brut* contre le *produit manufacturé* … soit immédiatement, soit par l'intervention de l'argent.» (p. 403.) Der Handel faßt immer zusammen; die Production ursprünglich im Kleinen. «La ville est une foire ou marché continuel où se rendent les habitants de la campagne pour échanger leur produit brut contre du produit manufacturé. C'est ce commerce qui fournit aux habitants de la ville et la matière de leur travail et les moyens de leur subsistance. La quantité d'*ouvrage fait* qu'ils vendent aux habitants de la campagne, détermine nécessairement la quantité de matières et de vivres qu'ils achètent.» (p. 408 [, 409].)

Solange „Mittel der Subsistenz und des Genusses“ der Hauptzweck, herrscht der Gebrauchswerth vor.

Im Begriff des Werths, daß er nur durch den Tausch sich erhält und vermehrt. Der existirende Werth aber zunächst das Geld.

«Cette industrie, qui se propose quelque chose audelà de l'absolu nécessaire, se fixa dans les villes longtemps avant qu'elle pût être communément mise en pratique par les cultivateurs de la campagne.» (p. 452.)

„Obgleich die Bewohner einer Stadt schließlich von dem Land ihre Subsistenz und alle Mittel und Materialien ihrer Industrie ziehn, so können doch die einer Stadt, die nah an den Ufern des Meeres oder eines schiffbaren Flusses liegt, sie ziehn auch aus den entferntesten Winkeln der Welt, entweder als Tausch gegen das manufacturirte Product ihrer eignen Industrie oder indem sie den Dienst von Fuhrleuten zwischen entfernten Ländern wechselseitig thun und die Producte dieser Länder unter einander austauschen. So kann eine Stadt sehr reich werden, während nicht nur das Land ihrer nächsten Umgebung, sondern alles Land, wo sie handelt, arm ist. Jedes dieser Länder getrennt genommen, kann ihr nur einen sehr kleinen Theil der Subsistenz und für die Geschäfte bieten; aber alle diese Länder, collectiv genommen, können ihr eine grosse Quantität von Subsistenzen und eine grosse Mannigfaltigkeit von Beschäftigung liefern.“ (p. [452,] 453.) (Italienische Städte erhoben sich zuerst in Europa durch den Handel; während der Kreuzzüge ‒ Venedig, Genua, Pisa ‒ theils durch den Transport von Menschen und immer durch den von Lebensmitteln, die ihnen geliefert werden mußten. Diese Republiken waren gleichsam die Commissarien der Lebensmittel dieser Armeen.) (l. c.)

Das Kaufmannsvermögen als beständig im Austausch begriffen und des Tauschwerths wegen austauschend, ist in fact das lebendige Geld.

„Die Bewohner der Handelsstädte führten von reichren Ländern raffinirte Gegenstände und Luxusartikel von grossem Preiß ein, boten so eine Nahrung der Eitelkeit der grossen Grundeigenthümer, die sie mit empressement kauften, indem sie grosse Quantitäten vom Rohproduct ihrer Ländereien dafür zahlten. So der Handel eines grossen Theils von Europa in dieser Zeit Austausch des Rohproducts eines Landes gegen das Manufacturproduct eines in der Industrie avancirteren Landes.“ (p. [454,] 455.) „Als dieser Geschmack allgemein genug geworden war, um eine beträchtliche Nachfrage zu schaffen, suchten die Kaufleute, um die Transportkosten zu sparen, in ihrem Lande ähnliche Manufacturen zu etabliren. Dieß der Ursprung der ersten Manufacturen für den Verkauf au loin.“ (l. c.) Luxusmanufacturen, entsprungen aus foreign commerce, etablirt durch Kaufleute (p. 456) (bearbeiten ausländische Materien). Ad. Smith spricht von einer 2^t^ Sorte, die „natürlich und von selbst durch successive Verfeinerung der groben und häuslichen Gewerbe entstanden“. Bearbeiten homegrown materials. (p. 459.)

Die Handelsvölker der Alten, wie die Götter des Epikur in den Intermundien der Welt oder rather wie die Juden in den Poren der polnischen Gesellschaft. Die meisten selbstständig und großartig entwickelten selbstständigen Handelsvölker oder Städte *carrying trade,* der beruhte auf der Barbarei der Producirenden Völker zwischen denen sie die Rolle des Geldes spielten (der Vermittler).

In den Vorstufen der bürgerlichen Gesellschaft beherrscht der Handel die Industrie; in der modernen Gesellschaft umgekehrt.

Der Handel wird natürlich mehr oder minder zurückwirken auf die Gemeinwesen, zwischen denen er getrieben wird. Er wird die Production mehr und mehr dem Tauschwerth unterwerfen; den unmittelbaren Gebrauchswerth mehr und mehr in den Hintergrund drängen; indem er die Subsistenz mehr abhängig macht vom Verkauf, als vom unmittelbaren Gebrauch des Products. Löst die alten Verhältnisse auf. Vermehrt damit die Geldcirculation. Ergreift erst blos den Ueberfluß der Production; faßt nach und nach diese selbst an. Indeß hängt die auflösende Wirkung sehr ab von der Natur der Producirenden Gemeinwesen, zwischen denen er operirt. Z. B. hat [er] die altindischen Gemeinwesen und überhaupt asiatischen Verhältnisse kaum erschüttert. Der Betrug im Austausch ist die ||54| Basis des Handels wie er selbstständig erscheint.

Aber das Capital entsteht erst, wo sich der Handel der Production selbst bemächtigt und der Kaufmann Producent oder der Producent bloser Kaufmann wird. Dagegen die mittelaltrige Zunftverfassung, das Kastenwesen etc. Die Entstehung des Capitals in seiner adaequaten Form sezt aber dasselbe voraus als Handelscapital, so daß nicht mehr producirt wird, mehr oder minder durch Geld vermittelt, für den Gebrauch, sondern für den Handel im Grossen.

Handelsvermögen als selbstständige ökonomische Form und als Grundlage für Handelsstädte und Handelsvölker existirt und hat existirt zwischen Völkern, die sich auf den verschiedensten Stufen der ökonomischen Entwicklung befinden und in der Handelsstadt selbst (der altasiatischen z. B., der griechischen, und der italienischen etc des Mittelalters) kann die Production in der Form von Zunft etc fortexistiren.

*Steuart*. “*Trade* is an operation, by which the wealth, or work, either of individuals, or of societies, may be exchanged by a set of men called merchants, for an equivalent, proper for supplying every want, without any interruption to industry, or any check to consumption. *Industry* is the application to ingenious labour in a free man, in order to procure, by the *means of trade,* an equivalent fit for supplying every want.” (t. I, p. 166.)

“While wants continue simple and few, a workman finds time enough to distribute all his work; when wants become more multiplied, men must work harder; *time becomes precious;* hence trade is introduced … Der merchant als Mittler zwischen workmen und consumers.” (p. 171.)

The collection (der Producte) into a few hands ist die introduction of trade. (l. c.) Der consumer kauft nicht um wieder zu verkaufen. Der Kaufmann kauft und verkauft blos mit a view to gain (p. 174) (d. h. für den Werth). „Der einfachste aller trades, der ausgeführt durch *bartering der nothwendigsten Lebensmittel*“ (zwischen der surplusfood der Pächter und den free hands). Der Fortschritt hauptsächlich zuzuschreiben der introduction of money. (p. 176.) Solange wechselseitige Bedürfnisse supplied by barter, ist nicht die geringste Gelegenheit für Geld da. Dieß die einfachste Combination. Wenn Bedürfnisse vervielfältigt sind, bartering becomes schwerer; upon this *money* is introduced. Dieß ist der common price aller Dinge. Ein proper equivalent in der Hand derer die want. Diese operation of buying und selling ist etwas complexer als die erste. Also 1) *barter;* 2) *sale;* 3) *commerce* … Der Kaufmann muß dazwischen kommen. Was früher wants hieß, ist jezt repräsentirt durch den consumer; die Industrie durch den manufacturer, das Geld durch den Kaufmann. Der Kaufmann repräsentirt das Geld, by substituting credit in its place; und wie das Geld zur Erleichterung des barter erfunden, so der merchant mit dem credit a new refinement upon the use of money. Diese operation von buying und selling ist jezt trade; it relieves beide Theile von dem ganzen trouble of transportation und adjusting wants to wants, or wants to money; der merchant represents by turns the consumer, the manufacturer und das Geld. Dem consumer repräsentirt er die Gesammtheit der manufacturers, diesen die Gesammtheit der consumers und beiden Klassen his credit supplies the use of money. (p. 177, 178.) *Kaufleute sind supposed zu buy und sell nicht aus Nothwendigkeit, sondern with a view to profit. (p. 201.)*

„Erst der Industrielle producirt für fremden nicht für eignen Gebrauch; diese Güter fangen ihm erst im Moment, wo er sie vertauscht, an nützlich zu werden. Sie machen also den Handel oder l'art des échanges nöthig. Sie sind nur appréciés par leur valeur échangeable.“ (p. 161.) (*Sismondi: Etudes sur l'économie politique,* t. II. Bruxelles 1838.) Der Handel hat den Dingen, den Reichthümern ihren primitiven Character von Nützlichkeit geraubt: *c'est l'opposition entre la valeur usuelle et la valeur échangeable à laquelle le commerce a réduit toute chose*. (p. 162.) Im Anfang ist der Nutzen das wahre Maaß der Werthe; der Handel existirt dann, im patriarchalischen Zustand der Gesellschaft; aber er hat sie nicht ganz absorbirt; er wird nur ausgeübt sur le surplus des productions de chacun, et non sur ce qui constitue son existence. (p. 162, 163.) Dagegen der Character unsres ökonomischen Fortschritts, daß der *Handel* sich belastet hat mit der *Distribution* der Totalität des jährlich producirten Reichthums und er hat folglich absolut seinen Character de valeur utile unterdrückt, pour ne laisser subsister que celui de valeur échangeable. (163.) Vor Einführung des Handels war die Vermehrung in der Quantität des Producirten eine directe Vermehrung der Reichthümer. Wenig bedeutend war damals die Quantität der Arbeit vermittelst deren diese nützliche Sache erworben worden war. Und wirklich die verlangte Sache verliert nichts an ihrer Nützlichkeit, selbst dann wenn zu ihrer Verschaffung gar keine Arbeit nöthig wäre; Getreide und Leinwand würden ihren Besitzern nicht minder nöthig sein, selbst wenn sie ihnen vom Himmel gefallen wären. Das ist ohne Zweifel die wahre Abschätzung des Reichthums, Genuß und Nützlichkeit. Von dem Augenblick aber an, wo die Menschen … ihre Subsistenz abhängig machten von den échanges, die sie machen könnten, oder von dem commerce, waren sie gezwungen sich an eine andre Abschätzung zu attachiren, an den Tauschwerth, an den Werth, der nicht aus der Nützlichkeit resultirt, sondern aus *dem Verhältniß zwischen dem Bedürfniß der ganzen Gesellschaft und der Quantität Arbeit, die hinreichte, um dieß Bedürfniß zu befriedigen* oder auch nach der Quantität Arbeit, die in Zukunft dasselbe befriedigen könnte. (p. 266, l. c.) In der Abschätzung der Werthe, die man durch die Institution des numéraire zu messen gesucht hat, ist der Begriff der Nützlichkeit ganz bei Seite gesezt. Es ist die *Arbeit,* die nöthige Anstrengung, um sich die beiden gegen einander ausgetauschten Sachen zu verschaffen, die allein betrachtet worden ist. (p. 267.)

Ueber den Zins sagt *Gilbart (J. W.) The History and Principles of Banking. London 1834:*

„Daß ein Mann, der Geld borgt mit der *Absicht Profit davon zu machen,* eine Portion des Profits dem Ausleiher geben soll, ist a self-evident principle of natural justice. Ein Mann macht einen Profit gewöhnlich vermittelst des traffick. Aber im Mittelalter die Bevölkerung rein agricol. Und da, wie unter dem feudalen government, kann nur wenig traffick und daher wenig profit sein. Daher die Wuchergesetze im Mittelalter gerechtfertigt. Ausserdem: in an agricultural country a person seldom wants to borrow money except he be reduced to poverty or distress by misery.“ (p. 163.) Henry VIII limitirte Zins zu 10 %, Jakob I auf 8, Charles II auf 6, Anna auf 5. (164, 165) In jenen ||55| Zeiten waren die Ausleiher, wenn nicht legale, so doch actuelle Monopolisten, und daher war es nöthig, sie wie andre Monopolisten under restraint zu setzen. (p. 165.) In unsren Zeiten regulirt die Rate des Profits die Rate des Zinses; in jenen Zeiten regulirte die Rate des Zinses die Rate der Profite. Wenn der Geldleiher mit einer hohen Zinsrate den Kaufmann belastete, mußte der Kaufmann eine höhere Rate Profit auf seine goods setzen, daher eine grosse Summe Geldes genommen aus den Taschen der Käufer um sie in die Taschen der money-lenders zu bringen. Dieser additional price auf die goods gesezt, machte das Public minder fähig und geneigt sie zu kaufen. (p. 165) (l. c.)

“Under the rule of invariable equivalents *commerce* etc would be impossible.” (*G. Opdyke: A Treatise on Political Econ. New York* 1851, p. 67.)

“The positive limitation of quantity in this instrument (i. e. Papiergeld) would accomplish the only useful purpose that cost of production does in the other” (metal money). (l. c. 300.)

*Zins*. „Fällt a fixed sum of precious metal, so dieß kein Grund, daß a smaller quantity of money should be taken for its use, denn, wenn das principal weniger werth für den borrower, so der Zins in demselben Maaß weniger schwer ihm zu zahlen. In Californien 3 % per month, 36 % per annum wegen des unsettled state. In Hindostan, wo die Anleihe der indischen Fürsten *für unproductive expenses,* um die Capitalverluste der Verleiher im Durchschnitt aufzuwiegen, sehr hoher Zins, 30 %, *having no relation to profit* which might be gained in industrial operations.“ (*Econ*. 22 Jan. 1853.) (Der Verleiher „charges hier interest so high as to be sufficient to replace the principal in a short time, or at least as on the average of all his lending transactions, might serve to counterbalance his losses in particular instances, by the apparently exorbitant gains acquired in others“. (l. c.))

Die rate des interest depends: 1) vom rate of profit; 2) von der Proportion, worin der entire profit getheilt zwischen lender und borrower. (l. c.)

Abundance or scarcity of the precious metals, the high or low scale of general prices prevailing, determines only whether a greater or less amount of money will be required in effecting the exchanges between borrowers and lenders, as well as every other species of exchange … Differenz nur, that a greater sum of money would be needed to represent and transfer capital lent … the relation between the sum paid for the use of capital and the capital expresses the rate of interest as measured in money. (l. c.)

*Double Standard*. Früher in den Ländern, wo Gold und Silber legal standard, circulirte bisher fast nur Silber, weil von 1800‒1850 the tendency was for gold to become dearer than silver. The gold war etwas gestiegen gegen Silber, trug in Frankreich premium gegen sein in 1802 bestimmtes Verhältniß zum Silber. So in den United States; in Indien. (In lezterem jezt Silberstandard, wie in Holland etc.) Die Circulation der United States zuerst afficirt. Grosse Goldeinfuhr von Californien, Prämium des Silbers in Europa, extensive shipment of silver coins and replacement by gold. Das United States government schlug Goldmünzen so low as 1 dollar. Substitution von Silber für Gold in Frankreich. (*Econ*. 15 November 1851.)

Let the “standard of value” be what it will, “and let the current money represent *any* fixed portion of that standard, that may be determined upon, the two can only have a fixed and permanent value in relation to each other, by being convertible at the will of the holder”. *(Econ.)*

The only way, in which any class of coins can command a premium is that no one is obliged to pay them, while every one is obliged to take them as a legal tender. *(Econ.)*

Kein Land kann consequenter Weise mehr als einen standard haben (more than *one* standard of the measure of value); denn dieser standard muß uniform und unchanging sein. Kein Articel hat uniformen, unveränderlichen Werth gegen anderen; it only has such with itself. Ein Goldstück ist stets von demselben Werth, wie das andre, von exact derselben Feinheit, demselben Gewicht, und demselben Werth in demselben Platz; but this cannot be said von Gold *und* any other article, z. B. Silber. (*Econ*. 1844.)

Das englische £ St. etwas weniger als 1/3 seines ursprünglichen Werths, der deutsche Florin = 1/6, Schottland vor der Union hatte debased sein Pfund zu 1/36, der französische livre = 1/74, der spanische maravedi = weniger als 1/1000, das portugiesische re noch tiefer. (p. 13, *Morrison*.)

Vor dem Gesetz von 1819 causes in existence in determinating the bullion price ausser der Circulation der Banknoten: 1) the more or less perfect condition of the coin. Ist die circulirende Metallmünze unter ihren standard weight debased, so muß der geringste turn of exchange causing a demand for exportation den Preiß des uncoined bullion heben mindestens um die Degradation des coin. 2) penal laws die das melting und exporting von coin verboten und den traffic in bullion erlaubten. Dieß gab, bei intensiver Nachfrage für export, latitude für variation of bullion-price gegen coin selbst zu Zeiten, wo das Papier vollständig convertibel. 1783, 1792, 1795, 1796 … 1816 stieg der Bullionpreiß über den mint-price, weil die bankdirectors, in their anxiety to prepare for the resumption of cash payment, das Gold beträchtlich über den Mint-price annahmen. *(Fullarton.)*

Der standard kann für Gold sein, ohne daß eine Unze Gold circulirt. *(Econ.)*

Unter George III (1774) Silber legaler tender nur für 25 *l.* Auch zahlte die Bank nun gesetzlich nur mehr in Gold. *(Morrison.)* Durch Lord Liverpool (Anfang des 19^t^ Jh.) Silber und Kupfer zu rein repräsentativen Münzen gemacht. (l. c.)

Der *Urquhartsche Blödsinn über den standard of money:* „The *value* of gold is to be measured by itself; how can any substance be the measure of its own worth in other things? The worth of gold is to be established by its own *weight,* under a false denomination of that weight‒and an *ounce* is to be worth so many *pounds* and fractions of pounds. This is‒falsifying a *measure,* not establishing a *standard!*” *(Familiar Words.)* |

|56| Ad. Smith nennt die labour the *real* und das money the *nominal measure of value;* stellt das erste als das ursprüngliche dar.

*Werth des Geldes. J. St. Mill*. „Quantität der verkauften Güter gegeben und Zahl der Verkäufe und Wiederverkäufe dieser Güter, so hängt der Werth des Geldes von seiner Quantität ab, zusammen mit der Anzahl von Malen, die jedes Stück Geld die Hände in diesem Process wechselt.“ „Die Quantität des Geldes in Circulation = dem Geldwerth aller verkauften Waaren, dividirt durch die Zahl, die die Geschwindigkeit der Circulation ausdrückt.“ „Wenn der Betrag von Waaren und Transactionen gegeben ist, so der Werth des Geldes umgekehrt wie seine Quantität x durch die Geschwindigkeit seiner Circulation.“ Aber alle diese Sätze nur so zu verstehn, „daß nur von der Quantität Geld die Rede ist, die wirklich circulirt und faktisch gegen Waaren ausgetauscht wird“. „Die nöthige Quantität Geldes bestimmt theils durch seine Productionskosten, theils durch die Geschwindigkeit seiner Circulation. Ist die Geschwindigkeit der Circulation gegeben, so die Productionskosten bestimmend; sind die Productionskosten gegeben, so hängt die Quantität des Geldes von Geschwindigkeit der Circulation ab.“

L'argent n'a d'autre équivalent que lui-même ou ce qui est marchandise. Degradirt daher alles. Im Anfang des 15^t^ Jhh. in Frankreich selbst die geweihten Kirchengefässe (Altarbecher) etc den Juden verpfändet. *(Augier.)*

*Geld nicht directer Consumtionsgegenstand:* Das numéraire wird nie Object de consommation, bleibt immer marchandise, wird nie denrée. Direkten innern Werth hat es nur für die Gesellschaft; échangeablen für jedes Individuum. Seine Materie muß daher Werth haben, aber gegründet auf ein besoin factice, darf nicht unentbehrlich zur Existenz des Menschen sein; denn die ganze Quantität davon, die als numéraire angewandt wird, kann nie individuell angewandt werden; sie muß immer circuliren. *(Storch.)* |

|57| *John Gray: The Social System. A treatise on the principle of Exchange. Edinburgh. 1831*.

“To sell for money soll at all times so leicht gemacht werden, as to buy with money; production would then become the uniform and never failing cause of demand.” (16.) It is the quantity that can be sold at a profit, not the quantity that can be made, that is the present limit to production. (59.)

Money should be merely a *receipt,* an evidence that the holder of it has either contributed a certain value to the national stock of wealth, or that he has acquired a right to the said value from some one who has contributed to it … Money should be nothing more or less than portable, transferable, divisible, and inimitable evidences of the existence of wealth in store. (63, 64.) *An estimated value being previously put upon produce,* let it be lodged in a bank and drawn out again whenever it is required, merely stipulating, by common consent, that he who lodges any kind of property in the proposed national Bank, may take out of it an equal value of whatever it may contain, instead of being obliged to draw out the self same thing that he put in … The proposed national banker should receive and take charge of *every* description of valuable, and give back *any* description of valuable in its stead. (l. c. 68.)

“If money”, sagt Gray, “be of *equal value* with that which it represents, it ceases to be a *representative* at all. It is one of the chief desideratums in money, that the holder of it should be compelled at one time or other to present it for payment at the place from whence he received it. But if money be of the same *intrinsic value* as that which is given for it, no such necessity exists.” (74.)

“*Depreciation of stock* should form an item of national charge.” (p. [115,] 116.) “The business of every country to be conducted on a national capital.” (171.) „Alles Land to be transformed into national property.“ (298.)

*Gray (John): Lectures on the nature and use of Money (Edinb.* 1848): “Man collectively *should* know no limit to his physical means of enjoyment, save those of the exhaustion either of *his industry or* [of] *his productive powers:* whilst we, by the adoption of a monetary system, false in principle, and destructive in practice, have consented to restrict the amount of our physical means of *enjoyment to that precise quantity which can be profitably exchanged for a commodity, one of the least capable of multiplication by the exercise of human industry,* of any upon the face of the earth.” (29.) Was erheischt wird für ein gutes System ist 1) Ein Banksystem, durch dessen operations die *natural* relationship of supply and demand would be restored; 2) ein *wahres* Werthmaaß, statt der existirenden Fiktion. (108.) (In diesem Buch noch mehr die Idee der Tauschbank bis ins Detail und mit Beibehaltung der jetzigen Productionsweise entwickelt.) “There must be a minimum price of labour payable in standard money.” (p. 160.) Nennen wir z. B. the lowest rate of wages per week für 60‒72 Stunden, that may by law be given, 20 sh. or 1 *l.* standard. (161.) “Shall we retain our *fictitious* standard of value, *gold,* and thus keep the productive resources of the country in bondage, or shall we resort to the *natural* standard of value, *labour,* and thereby set our productive resources free?” (p. 169.) The amount of this minimum wage being once fixed …, it should remain the same for ever. (174.) „Laßt nur Gold und Silber take their proper place in the market beside butter and eggs and cloth and calico, und dann wird der Werth der edlen Metalle uns nicht mehr interessiren als der des Diamanten“ etc. (182.) Keine objection zu machen to gold and silver used as *instruments of exchange,* but only as *measures of value* … In kurzer Zeit würde man sehn, wie viel Unzen Gold oder Silber erhaltbar wäre in London, Edinburgh oder Dublin im Austausch für a hundred pound standard note. (p. 188.)

*Zins*. As the class of rentiers increases, so also does that of lenders of capital, for they are one and the same. Aus dieser Ursache allein mußte der Zins eine Tendenz haben zu fallen in alten Ländern. (202, *Ramsay*.)

“It is probable that in all ages the precious metals [have] cost more in their production than their value ever repaid.” (101, II. Jacob, W.: An Historical Enquiry into the Prod. and Consumpt. of Prec. Metals. Lond. 1831.)

*Werth des Geldes*. Der Werth aller Dinge, getheilt durch die Anzahl marchés, deren Gegenstand sie waren von dem Producteur bis zum Consumenten = dem Werth der écus angewandt um sie zu kaufen, getheilt durch die nombre de fois, daß diese Thaler ont été transmis dans le même espace de temps. (*Sismondi*. Nouv. Principes d'Ec. Pol. etc.)

Am formellsten entwickelt findet sich die falsche Preißtheorie bei *James Mill* (citirt nach der Uebersetzung von *J. T. Parisot, Paris 1823. Elémens d'Econ. Pol*.).

Die Hauptstellen von Mill sind:

„*Werth* des Geldes = der Proportion, worin man es austauscht gegen andre Artikel, oder der Quantität des Geldes, die man im Austausch für eine bestimmte Quantität andrer Sachen giebt.“ (p. 128.) Dieß Verhältniß ist bestimmt durch die *Totalquantität* des in einem Lande existirenden Geldes. Unterstellt man von der einen Seite alle Waaren eines Landes vereinigt und von der andren alles Geld, so ist es evident, daß beim Austausch der beiden Seiten, der Werth des Geldes, d. h. die Quantität der Waaren, die für es ausgetauscht werden, ganz von seiner eignen Quantität abhängt. (l. c.) Der Fall ist ganz derselbe im wirklichen Zustand der Dinge. Die Totalmasse der Waaren eines Landes tauscht sich *nicht* auf *einmal* gegen die Totalmasse des Geldes aus, sondern die Waaren tauschen sich in Portionen, und oft sehr kleinen Portionen, zu verschiednen Epochen im Laufe des Jahres aus. Dasselbe Stück Geld, das heute zu diesem Austausch gedient hat, kann morgen zu einem andren dienen. Ein Theil des Geldes wird zu einer ||58| grossen Zahl von Austauschen, ein andrer zu einer sehr kleinen Anzahl angewandt, ein 3^ter^ wird gehäuft und dient zu keinem Austausch. Unter diesen Variationen wird es eine mittlere Taxe geben, gegründet auf die Anzahl von Austauschen, wozu jedes Geldstück verwandt sein würde, wenn alle eine gleiche Anzahl Austausche operirt hätten. Man fixire diese Taxe auf eine beliebige Anzahl, z. B. 10. Wenn jedes Geldstück, das sich im Lande befindet, zu 10 Einkäufen gedient hat, das ist dasselbe, als wenn die Totalanzahl der Geldstücke sich verzehnfacht hätte und jedes nur zu einem einzigen Einkauf gedient hätte. In diesem Fall ist der Werth aller Waaren gleich 10mal dem Werth alles Geldes etc. (p. 129, 130.) Wenn, anstatt daß jedes Geldstück im Jahr zu 10 Einkäufen diente, die Totalmasse des Geldes verzehnfacht wäre, und das Geldstück nur zu einem Austausch diente, so ist es evident, daß jede Vermehrung dieser Masse, eine verhältnißmässige Verminderung im Werth jedes dieser Stücke getrennt genommen verursachen würde. *Da man unterstellt,* daß die Masse aller Waaren, wogegen sich das Geld austauschen kann, *dieselbe* bleibt, so ist der Werth der Gesammtmasse des Geldes nicht grösser geworden nach Vermehrung seiner Quantität als vorher. *Unterstellt man* die Vermehrung von einem Zehntheil, so muß der Werth jedes seiner Theile, einer Unze z. B., um ein Zehntheil sich vermindert haben. (p. 130, 131.) „Welches also auch immer der Grad der Vermehrung oder der Verminderung der Totalmasse des Geldes sei, wenn die Quantität der andren Sachen dieselbe bleibt, so erfährt diese Gesammtmasse und jeder ihrer Theile wechselseitig eine verhältnißmässige Verminderung oder Vermehrung. Es ist klar, daß dieser Satz von absoluter Wahrheit ist. So oft der *Geldwerth* ein Steigen oder Fallen erfahren hat, und so oft die Quantität der Waaren, wogegen man es austauschen konnte und die Bewegung der Circulation dieselben blieben, muß dieser Wechsel eine verhältnißmässige Verminderung oder Vermehrung des Geldes zur Ursache gehabt haben und kann keiner andren Ursache zugeschrieben werden. Vermindert sich die Masse der Waaren, während die Quantität des Geldes dieselbe bleibt, so ist das als ob die Gesammtheit des Geldes sich vermehrt hätte und umgekehrt. Aehnliche Wechsel sind das Resultat jeder Alteration in der *Bewegung der Circulation*. Jede Vermehrung der Anzahl der Einkäufe producirt denselben Effect als eine Totalvermehrung des Geldes; eine Verminderung dieser Anzahl producirt direkt den entgegengesezten Effect.“ (p. 131, 132.) Wenn eine Portion des jährlichen Products durchaus nicht ausgetauscht worden ist, wie das, was die Producenten consumiren, oder was sich nicht gegen Geld austauscht, so darf diese Portion nicht auf die Rechnung gesezt werden, parce que ce qui ne s'échange pas contre de la monnaie, est dans le même état par rapport à la monnaie, que s'il n'existait pas. (p. 132, 133.) So oft die Vermehrung oder Verminderung des Geldes frei statthaben kann, ist diese Quantität geregelt durch den Werth des Metalls … Gold und Silber aber sind Waaren, Producte … Die *Productionskosten* regeln den Gold- und Silberwerth, wie den aller andren Producte. (p. 137.)

Die Fadheit dieses Raisonnements ist handgreiflich.

1) *Unterstellt man,* daß die Masse der Waaren dieselbe bleibt und ebenso die Circulationsgeschwindigkeit, dennoch aber eine größre Masse Gold oder Silber sich gegen dieselbe Masse Waaren austauscht (ohne daß der Werth, d. h. das im Gold und Silber enthaltne Arbeitsquantum sich verändert hat), so unterstellt man exactly, was man beweisen wollte, nämlich daß die Waarenpreisse durch die Quantität des circulirenden Mediums bestimmt sind und nicht umgekehrt.

2) Mill giebt zu, daß die nicht in die Circulation geworfnen Waaren nicht für das Geld existiren. Es ist ebenso klar, daß das nicht in Circulation geworfne Geld nicht für die Waaren existirt. Somit existirt keine fixe Beziehung zwischen dem Geldwerth überhaupt und der Masse desselben, die davon in Circulation tritt. Daß die wirklich in Circulation befindliche Masse, dividirt durch die Anzahl ihrer Umläufe, gleich dem Geldwerth ist, ist blos eine tautologische Umschreibung dafür, daß der Werth der Waare in Geld ausgedrückt ihr Preiß ist; weil das in Circulation befindliche Geld den Werth der Waaren ausdrückt, die es circulirt ‒ daher ist der Werth dieser Waaren durch die *Masse* des circulirenden Geldes bestimmt.

3) Die Verwirrung von Mill's Ansicht zeigt sich klar daran, daß nach ihm der Geldwerth sich vermindert oder vermehrt mit „jeder Alteration in der Bewegung der Circulation“. Ob ein Pfund Sterling 1mal oder 10mal in einem Tage circulirt, in jedem Austausch drückt es ein Equivalent für die Waare aus, tauscht sich aus gegen denselben Werth in Waare. Sein eigner Werth bleibt in jedem Austausch derselbe und wird so weder durch langsame noch geschwinde Circulation alterirt. Die Masse des circulirenden Geldes ist alterirt; aber weder der Werth der Waare, noch der Werth des Geldes. „Wenn es heißt: ein Stück Tuch ist 5 *l.* werth, so heißt es: es besizt den Werth von 616370 grains of standard Gold. The reason assigned above may be paraphrased thus: ‚prices must fall because commodities are estimated as being worth so many ounces of gold; and the amount of gold in this country is diminished‘.“ (*Hubbard J. G.* The Currency and the Country. Lond. 1843, p. 44.)

4) Mill unterstellt zuerst, in der Theorie, daß die Ganze Masse des in einem Lande befindlichen Geldes sich austauscht *auf einmal* gegen die ganze Masse in ihm befindlicher Waaren. Sagt dann, daß dieß wirklich sich so verhält, und zwar aus dem Hauptgrund, weil in der Praxis grade das Gegentheil stattfindet und sich nur Portionen Geld gegen Waarenportionen austauschen, die wenigsten Zahlungen arranged by payment on the spot-time bargains. Folgt daher, daß die Gesammtmenge von Transactionen oder Einkäufen, gemacht an einem Tage, ganz unabhängig von dem an diesem Tage circulirenden Gelde und daß die Masse Geldes, das an einem bestimmten Tage circulirt nicht die Ursache, sondern die Wirkung einer Masse vorhergegangner und von dem jedesmaligen Geldvorrath ganz unabhängiger Transactionen ist.

5) Schließlich giebt Mill selbst zu, daß bei freier Geldcirculation, und mit dieser haben wir es allein zu thun, der Werth des Geldes durch seine Productionskosten, d. h. nach ihm selbst durch die in ihm enthaltne Arbeitszeit bestimmt ist. |

|59| *Geldgeschichten*. In *Ricardo's* Pamphlet: „*Proposals for an Economical and Secure Currency* with Observations on the profits of the Bank of England. *Lond. 1816*“ findet sich eine Stelle, worin er seine ganze Ansicht über den Haufen wirft. Es heißt nämlich: „Der Betrag der Noten in Circulation hängt ab … von dem Betrag, der für die Circulation des Landes erheischt ist, und dieser ist geregelt durch den *Werth* des standard, den Belauf der Zahlungen, und die Oekonomie, angewandt um sie zu vollziehn.“ (p. 17, 18 l. c.)

Unter Louis XIV, XV, XVI gab es in Frankreich noch impôts en nature bei dem Landvolk für die Governmentssteuern. *(Augier.)*

*Preisse und Masse des circulirenden Mediums*. Bloser rise des Preisses nicht hinreichend um demand für additional currency zu schaffen. Dieß nur der Fall, wenn zugleich Production und Consumtion steigt. Z. B. der Preiß des Korns steigt, aber seine Zufuhr nimmt ab. Kann so mit demselben Quantum currency regulirt werden … Wenn aber Steigen der Preisse in Folge steigender Nachfrage, neuer Märkte, vergrösserter scale of production, in einem Wort *Steigen der Preisse und der general sum of transactions,* dann required the intervention of money to be multiplied in number and enlarged in magnitude. *(Fullarton.)*

Trade governs money, nicht money trade. The servant of trade muß den variations ❲in den Preissen❳ der übrigen Waaren folgen. *(D'Avenant.)*

Unter den Feudalkönigen die wenigen vom Volk en masse gekauften Artikel so gefallen, daß kein Gold- oder Silberstück klein genug, um den Zahlungen für den täglichen Bedarf des labourer zu entsprechen … current money daher wie im alten Rom nur die inferior metals, copper, tin, iron. *(Jacob.)*

Jacob nimmt an, daß in diesem Jahrhundert 2/3 von Gold und Silber in Europa in andren Gegenständen, ustensils und ornaments, nicht in coin. (Berechnet er an andrer Stelle das so benuzte edle Metall für Europa und America auf 400 Millionen £ St.)

*Preisse und Masse des circulirenden Mediums*. Locke, Spectator (19 Oct. 1711), Hume, Montesquieu ‒ ihre Lehre beruht auf 3 Sätzen:

1) Preisse der Waaren proportionell zur Menge des Geldes im Lande; 2) das coin und current money eines Landes Repräsentanten aller Arbeit und Waaren desselben, so daß je more or less Repräsentation, desto mehr oder weniger quantity of the thing represented goes to the same quantity of it; 3) increase commodities, they become cheaper; increase money, they rise in their value. *(Steuart.)*

*Marken* (schmales Kupfergeld oder Silbergeld, *counters*) im Gegensatz zu money of intrinsic worth. (l. c.)

*Auflösende Wirkung des Geldes*. Geld Mittel den Besitz (Häuser, andres Capital) zu zerschneiden in unzählige Fragmente und Stück für Stück durch den Austausch zu verzehren. *(Bray.)* (Ohne Geld eine Masse unaustauschbarer, nicht zu entfremdender Gegenstände.) „Als unbewegliche und immutable things eben so gut in den Handel kamen unter die Menschen als Dinge beweglich und gemacht für den Tausch, kam das Geld in Gebrauch als Regel und Maaß (square), wodurch diese Dinge Schätzung und Werth erhielten.“ *(Free trade. Lond. 1622.)*

*Münze*. Die Silber- und Kupfermarken sind *representatives* of fractional parts of the pound sterling. *(So in einer neulichen Antwort des Lords of the Treasury.)*

*Tauschwerth. F. Vidal* sagt (ebenso *Lauderdale*) (and in certain respects Ricardo): «La véritable valeur sociale, c'est la valeur d'utilité ou de consommation; la valeur échangeable ne fait que caractériser la *richesse relative* de chacun des membres de la société par rapport aux autres.» (70. *De la Répartition des Richesses* etc. Paris. 1846.) Andrerseits drückt der Tauschwerth die *sociale Form* des Werths aus, während der Gebrauchswerth gar keine ökonomische Form desselben, sondern nur das Sein des Products etc für den Menschen überhaupt.

❲Daraus, daß der Profit *unter* dem Mehrwerth stehen kann, also das Capital sich profitlich austauschen [kann], ohne sich zu verwerthen im strikten Sinn, folgt, daß nicht nur individuelle Capitalisten, sondern Nationen fortwährend mit einander austauschen können, auch fortwährend den Austausch auf stets wachsender Stufenleiter wiederholen, ohne daß sie deßwegen gleichmässig zu gewinnen brauchen. Die eine kann sich fortwährend einen Theil der Surplusarbeit der andren aneignen, für den sie nichts im Austausch zurückgiebt, blos daß hier das Maaß nicht wie im Austausch zwischen Capitalist und Arbeiter.❳

*Geld in der 3^t^ Bestimmung als Geld*. (Für sich seiender Werth, Equivalent etc.) Welche wichtige Rolle das Geld immer noch in dieser Bestimmung spielt ‒ selbst in seiner unmittelbaren Form ‒ zeigt sich in Zeiten von Crisen, mangelnden Herbsten etc, kurz jedesmal, wenn eine Nation mit der andren *plötzlich* die Rechnung liquidiren muß. Das Geld, in seiner unmittelbaren, metallnen Form, erscheint dann als das einzige absolute *Zahlungsmittel,* d. h. als der einzige *Gegenwerth,* acceptirbare Equivalent. Es folgt daher denn auch einer Bewegung, die der aller andren Waaren direct widerspricht. Waaren werden von dem Land, wo sie am wohlfeilsten sind, als Zahlungsmittel etc transportirt nach dem Land, wo sie am theuersten sind. Das Geld, umgekehrt, in allen Perioden, wo es seine spezifische Natur herauskehrt, wo also Geld im Gegensatz zu allen andren Waaren als für sich seiender Werth, absolutes Equivalent, allgemeine Form des Reichthums erheischt ist, in der bestimmten Form von Gold und Silber ‒ und solche Momente sind immer mehr oder minder Momente der Krise, sei es einer allgemeinen, oder Getreidekrise ‒ Gold und Silber werden dann immer transmittirt von dem Land wo sie am theuersten sind ‒ i. e. wo alle Waarenpreisse relativ am meisten gefallen ‒ nach dem Land wo sie am wohlfeilsten sind, d. h. wo die Waarenpreisse relativ höher sind. “It is a singular anomaly in the economy of the exchanges, and one particularly deserving of remark, that … the course of transit (of gold between two nations equally employing gold as a circulating medium) is always *from* the country, where for the moment the metal is *dearest,* to the country where it is *cheapest,* a rise of the market price of the metal to its highest limit in the home market, and a fall of the premium in the foreign market, being the certain results of that tendency to an efflux of gold which follows a depression of the exchanges.” (*J. Fullarton: On the Regulation of Currencies* etc. 2 ed. Lond. 1845.) ||60| Wie überhaupt der Austausch da beginnt, wo die Gemeinwesen aufhören, und das Geld als das von dem Austausch selbst erzeugte Maaß, Tauschmittel und allgemeines Equivalent nicht im innern Verkehr, sondern in dem zwischen verschiednen Gemeinwesen, Völkern etc seine spezifische Wichtigkeit erhält, so war es auch ζω̃ον πολιτιϰόν als internationales Zahlungsmittel ‒ zur Liquidation internationaler Schulden, daß das Geld im 16^t^ Jhh., in der Kindheitsperiode der bürgerlichen Gesellschaft das ausschließliche Interesse der Staaten und das der beginnenden politischen Oekonomie fesselte. Die wichtige Rolle, die das Geld (Gold und Silber) in dieser 3^ten^ Form noch im internationalen Verkehr spielt ist erst völlig klar geworden und wieder von den Oekonomen anerkannt worden seit der regelmässigen Aufeinanderfolge von Geldcrisen in 1825, 1839, 1847 und 1857. Die Oekono-men helfen sich damit, daß das Geld hier nicht als Cirkulationsmittel, sondern als *Capital* erheischt wird. Es ist dieß richtig. Nur sollte nicht vergessen werden, daß das Capital in der bestimmten Form von Gold und Silber erheischt wird und nicht in der irgend einer andren Waare. Gold und Silber erscheinen in der Rolle absoluter internationaler Zahlungsmittel, weil sie das Geld als für sich seiender Werth, selbstständiges Equivalent sind. “This, in fact, is not a question of *currency,* but of *capital*.” (Dieß ist vielmehr a question of money, not of currency, and of capital neither, because not *capital,* which is indifferent against the special form in which it exists, but value in the specific form of money is requested.) „… All those various causes which, in the existing condition of monetary affairs, are capable … of directing the stream of bullion from one country to another“ (d. h. giving origin to a *drain of bullion*), „resolve themselves under a single head, namely the state of the balance of foreign payments, and the continually recurring necessity of transferring *capital*“ (but notabene! capital in the form of money) „from one country to another to discharge it“. Z. B. failure of crops. „Whether that capital is *transmitted in merchandise or in specie,* is a point which in no way affects the nature of the transaction“ *(affects it very materially!)* Ferner war expenditure. (Der case of transmission of capital in order to place it out to greater advantage at interest geht uns hier nichts an; ebensowenig der for a surplus quantity of foreign goods imported, den Herr Fullarton citirt, obgleich dieser case allerdings hierher gehört, wenn dieß surplus importation mit Crisen zusammenfällt.) (*Fullarton,* l. c. 130, 132.) “Gold is preferred for this transmission of capital ❲aber in den Fällen of violent drains of bullion handelt es sich absolut nicht um preferment❳ only in those cases where it is likely to effect the payment more conveniently, promptly, or profitably, *than any other description of stock or capital*.” (Herr Fullarton behandelt die transmission von gold oder andrer Form von capital fälschlich als Sache des Beliebens, während es sich grade um cases handelt, when *gold* must be transmitted in the international trade ebenso wie dann im innern bills must be acquitted in the legal money, and not in any substitute.) “Gold and silver … can always be conveyed to the spot where it is wanted with precision and celerity, and may be counted upon to realize on its arrival nearly the exact sum required to be provided, rather than incur the hazard of sending it in tea, coffee, sugar, or indigo. *Gold and silver possess an infinite advantage over all other descriptions of merchandise for such occasions,* from the circumstance of their being universally in use as money. It is not in tea, coffee, sugar, or indigo, that debts, whether foreign or domestic, are *usually contracted to be paid, but in coin;* and a remittance, therefore, either in the identical coin designated, or in bullion which can be promptly turned into that coin through the Mint or Market of the country to which it is sent, must always afford to the remitter the most certain, immediate, and accurate means of effecting this object, without risk of disappointment from the failure of demand or fluctuation of price.” (132, 133.) Er führt also grade seine Eigenschaft an d'être money, allgemeine Waare der Contracte, Maaßstab der Werthe und mit der Möglichkeit zugleich ad libitum in Circulationsmittel verwandelt zu werden. Die Engländer haben den guten Ausdruck *currency* für das Geld als Circulationsmittel (Münze, coin, entspricht dem nicht, weil es selbst das Circulationsmittel wieder in einer Besonderheit ist) und *money* für es in der 3^t^ Eigenschaft. Da sie diese aber nicht besonders entwickelt, erklären sie dieß money für *capital,* obgleich sie dann wieder gezwungen sind faktisch es als diese bestimmte Form des Capitals vom Capital überhaupt zu unterscheiden.

“*Ricardo* appears to have entertained very peculiar and extreme opinions, as to the limited extent of the offices performed by gold and silver in the adjustment of foreign balances. Mr. Ricardo had passed his life amid the controversies which grew out of the Restriction Act, and had accustomed himself so long to consider all the great fluctuations of exchange and of the price of gold as the result of the excessive issues of the Bank of England, that at one time he seemed scarcely willing to allow, that such a thing could exist as an adverse balance of commercial payments … And so slight an account did he set on the functions performed by gold in such adjustments, as to have even anticipated, that *drains for exportation* would cease altogether so soon as cash payments should be resumed, and the currency restored to the metallic level. (See *Ricardo's Evidence before the Lords' Committee of 1819 on the Bank of England,* p. 186.) Aber seit 1800, wo das Papier das Gold ganz verdrängt in England, our merchants did really not want it; for, owing to the unsettled state of continental Europe, and the increased consumption there of imported manufactures, in consequence of the interruption given to industry and to all domestic improvement by the incessant movement of invading armies, together with the complete monopoly of the colonial trade which England had obtained through her naval superiority, the export of commodities from Great Britain to the Continent continued greatly to exceed her imports from thence, so long as the intercourse remained open; and, after that intercourse was interrupted by the Berlin and Milan decrees, the transactions of trade became much too insignificant to affect exchanges in one way or the other. It was the foreign military expenditure and the subsidies, and not the necessities of commerce, that contributed in so extraordinary a manner to derange the exchanges and enhance the price of bullion in the latter years of the war. The distinguished economists of that period, therefore, had few or no real opportunities of practically estimating the range of which foreign *commercial* balances are susceptible.” (Glaubten mit Krieg und overissue würde die international transmission von bullion aufhören.) “Had Mr. Ricardo lived to witness the drains of 1825 and 1839, he would no doubt have seen reason to alter his views.” (l. c. 133 bis 136.) |

|61| *Price* is the *money value* of commodities. *(Hubbard.)* Money has the quality of being always exchangeable for what it measures, and the quantity required for the purposes of exchange must vary, of course, according to the quantity of property to be exchanged. (100. *J. W. Bosanquet*. Metallic, Paper, and Credit Currency etc. Lond. 1842.) “I am ready to admit that gold is a commodity in such general demand that it may always command a market, that it can always buy all other commodities; whereas, other commodities cannot always buy gold. The markets of the world are open to it as merchandise at less sacrifice upon an emergency, than would attend an export of any other article, which might in quantity or kind be beyond the usual demand in the country to which it is sent.” (*Th. Tooke. An Enquiry into the Currency Principle* etc. 2 ed. Lond. 1844, p. 10.) “There must be a very considerable amount of the precious metals applicable and applied as the most convenient mode of adjustment of international balances, being a commodity more generally in demand, and less liable to fluctuations in market value than any other.” (p. 13.)

(Ursachen nach Fullarton des Steigens des Bullionpreisses über den Mintprice: „Coin debased by wear to the extent of 3 or 4 % below its standard weight; penal laws which prohibited the melting and exportation of the coin, while the traffic in the metal of which that coin was composed remained perfectly free. Diese Ursachen selbst wirkten indeß blos bei ungünstigem Wechselkurs. [The market-price of gold bullion] fiel aber von 1816-1821 stets auf den *Bankprice* of bullion, wenn der exchange für England; stieg nie höher, wenn der exchange ungünstig als to such a rate as would indemnify the melters of the coin for its degradation by wear and for the penal consequences of melting it, but rose no higher.“ (*Fullarton,* sieh sein Buch, p. 8, 9.) “From 1819 to the present time, amid all the vicissitudes which the money has undergone during that eventful period, the market-price of gold has on no occasion risen above 78 sh. per oz., nor fallen below 77 sh. 6 d., an extreme range of only 6 d. in the ounce. Nor would even that extent of fluctuation be now possible; for it was solely owing to the renewed deterioration of the coin, that even so trivial a rise occured as 1 1/2 d. in the ounce, or about 1/6 p. c. above the Mint-price; and the fall to 77 sh. 6 d. is entirely accounted for by the circumstance of the Bank having at one time thought proper to establish that rate as the limit for its purchases. Those circumstances, however, exist no longer. For many years the Bank has been in the practice of allowing 77 sh. 9 d. for all the gold brought to it for coinage” (i. e. die Bank steckt 1 1/2 d. Schlagschatz, die die Münze gratis ihr verrichtet, in ihre Tasche); “and as soon as the recoinage of sovereigns now in progress shall be completed, there will be an effectual bar, until the coin shall again become deteriorated, to any future fluctuation of the price of gold bullion in our market beyond the small fractional difference between 77 sh. 9 d. allowed by the Bank, and the Mint-price of 77 sh. 10 1/2 d.”) (l. c. p. 9, 10.)

*Widerspruch zwischen dem Geld als measure und Equivalent einerseits und als Circulationsmittel*. Im leztren Abrasion, loss of metallic weight. Schon Garnier bemerkt, daß „wenn ein etwas abgenüzter écu geschäzt würde etwas weniger zu gelten als ein ganz neuer, wäre die Circulation beständig gehemmt und jede Zahlung gäbe Anlaß zu Streitigkeiten“.

(Im *Mineralreich* natürlich gesucht und gewählt die zur Accumulation bestimmte Materie. *Garnier*.)

“It being obvious that the coinage, in the very nature of things, must be for ever, unit by unit, falling under depreciation by the mere action of ordinary and unavoidable abrasion (to say nothing of the inducement which every restoration of the coinage holds out to the whole legion of ‘pluggers’ and ‘sweaters’), it is a physical impossibility at any time, even for a single day, utterly to exterminate light coins from circulation.” (The *Currency Theory reviewed* etc. *By a Banker in England*. Edinb. 1845.) Dieß geschrieben December 1844 commenting upon the operation of the then recent proclamations respecting the light gold in circulation in einem Brief an die *Times*. (Also Schwierigkeit: Wird das leichte Gold refüsirt, so aller standard unsicher. Wird es acceptirt, so Thor und Thür der Betrügerei geöffnet und dasselbe Resultat.) Darum heißt es in Bezug auf die oben angeführten proclamations: „Ihr effect … has virtually been to denounce the whole of the current gold coin as an unsafe and illegal medium for monetary transactions.“ (p. 68, 69 l. c.) „Nach englischem Gesetz, wenn ein Goldsovereign mehr als 0.774 grain deficient im Gewicht ist, soll er nicht länger passiren als current. Kein solches Gesetz für das Silbergeld.“ (54. *Wm. H. Morrison: Observations on the system of Metallic Currency adopted in this country. Lond. 1837*.)

*Behauptung der Currencyleute, that the value of a currency depends on its quantity. (Fullarton,* p. 13.) Wenn die value der currency gegeben ist, und die Preisse und Masse der Transactionen auf der andren Seite (ebenso die Geschwindigkeit der Circulation), kann of course nur eine *bestimmte Quantität* circuliren. Die Preisse und Masse der Transactionen, und die Geschwindigkeit der Circulation gegeben, hängt diese Quantität ausschließlich vom *Werth* der currency ab. Diesen Werth gegeben und die Geschwindigkeit der Circulation, hängt sie ausschließlich ab von den Preissen und der Masse der Transactionen. Die Quantität findet sich so bestimmt. Wenn daher repräsentatives Geld ‒ blose Werthzeichen ‒ circuliren, so hängt es von dem standard ab, den sie vorstellen, welche Quantität von ihnen circuliren kann. Daraus fälschlich geschlossen, daß die blose Quantität ihren Werth bestimmt. Z. B. von Zetteln, die Pfunde repräsentiren, kann nicht dieselbe Quantität circuliren, als von solchen, die Schillinge repräsentiren.|

|62| Das Profitbringende Capital ist das wirkliche Capital, der Werth gesezt als zugleich sich reproducirend und vervielfältigend, und als sich gleich bleibende Voraussetzung, von sich selbst als durch es geseztem Mehrwerth unterschieden. Das Zinsbringende Capital ist wieder die rein abstrakte Form des Profitbringenden.

Indem das Capital gesezt ist als Profitbringend, entsprechend seinem Werth (eine bestimmte Stufe der Productivkraft vorausgesezt), kann die Waare, oder sie in ihrer Form als Geld gesezt (der ihr entsprechenden Form als verselbstständigter Werth oder, wie wir jezt sagen können: realisirtes Capital), als *Capital* in Circulation treten; es kann als *Capital* Waare werden. In diesem Fall ist es auf Zins ausgeliehnes Capital. Die Form seiner Circulation ‒ oder des Austauschs, dem es untergeht ‒ erscheint dann spezifisch verschieden von der bisher betrachteten. Wir haben gesehn wie das Capital sowohl in der Bestimmung der Waare, wie in der Bestimmung des Geldes sich sezt; dieß geschieht aber nur, insofern beide als Momente des Kreislaufs des Capitals erscheinen, worin es sich abwechselnd realisirt. Es sind nur verschwindende und beständig wiedererzeugte Existenzweisen desselben, Momente seines Lebensprocesses. Aber das Capital als Capital ist nicht selbst ein Moment der Circulation geworden; das Capital selbst als Waare. Die Waare ist nicht als Capital verkauft worden; noch das Geld als Capital. Mit einem Wort, weder Waare noch Geld ‒ und wir haben eigentlich blos das leztre als die adaequate Form zu betrachten ‒ sind in Circulation getreten als *Profitbringende Werthe*.

Maclaren sagt:

“Mr Tooke, Mr Fullarton, and Mr Wilson consider money as possessing intrinsic value as a commodity, and exchanging with goods according to that value, and not merely in accordance with the supply of pieces at the time; and they suppose with Dr Smith that exports of bullion are made, quite irrespective of the state of the currency, to discharge balances of international debt, and to pay for commodities, such as corn, for which there is a sudden demand, and that they are taken from a fund which forms no part of the internal circulation, nor affects prices, but is set apart for these purposes … Difficulty in explaining in what manner the bullion they say is set apart for this purpose, and has no effect on prices, can escape the laws of supply and demand, and though existing in the shape of money lying unemployed and known for the making of purchases, is neither applied for that purpose nor affects prices by the possibility of its being so applied.”

The reply to this is, that the stock of bullion in question represents surpluscapital, not surplus-income, and is not available, therefore, merely to increase the demand for commodities, except on condition of increasing also the supply. Capital in search of employment is not a pure addition to the demanding power of the community. It cannot be lost in the currency. If it tends to raise prices by a demand, it tends to lower them by a corresponding supply. Money, as the security for capital, is not a mere purchasing power, ‒ it purchases only in order to sell, and finally goes abroad in exchange for foreign commodities rather than disburse itself in merely adding to the currency at home. Money, as the security for capital, never comes into the market so as to be set off against commodities, because its purpose is to reproduce commodities; it is only the money which represents *consumption* that can finally affect prices. (*Econ*. May 15, '58.)

“Mr Ricardo maintained that prices depend on the relative amount of the circulation which is at the root of Lord Overstone's theory, the supply of circulating medium and of commodities respectively, that prices rise only through a depreciation of the currency, that is, from a too great abundance of it in proportion to commodities, that they fall either from a reduction in the amount of the currency, or from a relative increase in the stock of general commodities which it circulates. *All* the bullion and gold coin in the country is, according to Mr Ricardo, to be reckoned currency, and if this increases without a corresponding increase in commodities, the currency is depreciated, and it becomes profitable to export bullion rather than commodities. On the other hand, if a bad harvest or any other calamity cause a great destruction of commodities, without any corresponding change in the amount of the circulation, the currency, whose amount was proportioned to the estimated rather than to the suddenly reduced market of commodities, again becomes redundant or ‘depreciated’, and must be diminished by exportation before its value can be restored. According to this view of the circulation, which is at the root of Lord Overstone's theory, the supply of circulating medium or currency is always capable of being indefinitely increased in amount, and diminishes in value according to that increase; and can be restored to its proper value only by exportation of the superabundant portion. Any issue, therefore, of paper money which might supply the gap caused by the exportation of the bullion, and so prevent the ‘natural’ fall of prices otherwise certain to ensue, is held by Mr Ricardo's school to be an interference with the economical laws of price, and a departure from the principles which would necessarily regulate a purely metallic currency.” (l. c.)|

## |63| 1) Werth.

Dieser Abschnitt nachzunehmen.

Die erste Categorie, worin sich der bürgerliche Reichthum darstellt ist die der *Waare*. Die Waare selbst erscheint als Einheit zweier Bestimmungen. Sie ist *Gebrauchswerth,* d. h. Gegenstand der Befriedigung irgend eines Systems menschlicher Bedürfnisse. Es ist dieß ihre stoffliche Seite, die den disparatesten Productionsepochen gemeinsam sein kann und deren Betrachtung daher jenseits der politischen Oekonomie liegt. Der Gebrauchswerth fällt in ihren Bereich sobald er durch die modernen Productionsverhältnisse modificirt wird oder seinerseits modificirend in sie eingreift. Was im Allgemeinen anstandshalber darüber gesagt zu werden pflegt, beschränkt sich auf Gemeinplätze, die einen historischen Werth hatten in den ersten Anfängen der Wissenschaft, als die gesellschaftlichen Formen der bürgerlichen Production noch mühsam aus dem Stoff herausgeschält und mit grosser Anstrengung als selbstständige Gegenstände der Betrachtung fixirt wurden. In der That aber ist der Gebrauchswerth der Waare eine gegebne Voraussetzung ‒ die stoffliche Basis, worin sich ein bestimmtes ökonomisches Verhältniß darstellt. Es ist erst dieß bestimmte Verhältniß, das den Gebrauchswerth zur Waare stempelt. Weizen z. B. besizt denselben Gebrauchswerth, ob er von Sklaven, Leibeignen oder freien Arbeitern gebaut werde. Er würde seinen Gebrauchswerth nicht verlieren, wenn er vom Himmel herunterschneite. Wie verwandelt sich nun der Gebrauchswerth in Waare? Träger des *Tauschwerths*. Obgleich unmittelbar in der Waare vereinigt, fallen Gebrauchswerth und Tauschwerth ebenso unmittelbar auseinander. Nicht nur erscheint der Tauschwerth nicht bestimmt durch den Gebrauchswerth, sondern vielmehr die Waare wird erst Waare, realisirt sich erst als Tauschwerth, sofern ihr Besitzer sich nicht zu ihr als Gebrauchswerth verhält. Es ist nur durch ihre Entäusserung, ihren Austausch gegen andre Waaren, daß er sich Gebrauchswerthe aneignet. Aneignung durch Entäusserung ist die Grundform des gesellschaftlichen Systems der Production, als dessen einfachster, abstraktester Ausdruck der Tauschwerth erscheint. Vorausgesezt ist der Gebrauchswerth der Waare, aber nicht für ihren Eigner, sondern für die Gesellschaft überhaupt. ❲Wie eine Manchester Familie von Fabrikarbeitern, worin die Kinder im Tauschverhältniß zu ihren Aeltern stehn und ihnen Kost und Logis bezahlen, nicht die herkömmliche ökonomische Organisation der Familie darstellt, so wenig ist das System des modernen Privataustauschs überhaupt die naturwüchsige Oekonomie der Gesellschaften. Der Austausch beginnt nicht zwischen den Individuen innerhalb eines Gemeinwesen, sondern da, wo die Gemeinwesen aufhören ‒ an ihrer Grenze, an dem Punkt des Contacts verschiedner Gemeinwesen. Das Gemeindeeigenthum ist neuerdings als eine besondre slavische Curiosität wiederentdeckt worden. In der That aber bietet uns Indien eine Musterkarte der mannigfaltigsten Formen solches ökonomischen Gemeinwesens, mehr oder minder aufgelöst, aber noch vollständig erkennbar; und eine gründlichere Geschichtsforschung findet es als Ausgangspunkt bei allen Culturvölkern wieder. Das auf den Privataustausch gegründete System der Production ist zuerst historische Auflösung dieses naturwüchsigen Communismus. Jedoch liegt wieder eine ganze Reihe ökonomischer Systeme zwischen der modernen Welt, worin der Tauschwerth die Production in ihrer ganzen Tiefe und Breite beherrscht, und den Gesellschaftsformationen, deren Grundlage zwar schon das aufgelöste Gemeineigenthum bildet, ohne daß|

## |64| *Gold-weighing Machines*.

„Mr. Cotton's machine … the most delicate ever yet constructed for weighing gold coin. Adopted von der Bank of England. Scheidet die Schaafe von den Böcken … In the transactions between the Bank of England and the public, the weighing of gold coin has been a most anxious and tedious process. As between the Bank and the Mint, the labour is not so minute; for 200 sovereigns being first accurately weighed, all the rest are weighed in groups of 200. The Mint officers are allowed a deviation of 12 grains in about 50 sovereigns; but they generally work to within half of this amount of error; and if the groups of sovereigns are correct within the prescribed limits no closer weighing is adopted. In the transactions between the Bank and the public, however, matters must be treated in more detail. It is no satisfaction to Smith to know that if his sovereign is light, Brown has a correct one and Jones a heavy one, so that therefore the Bank is just in the aggregate; each one demands that *his* sovereign should be of proper weight … If a difference of even 1/100 of a grain existed between 2 sovereigns, it is said that this machine would detect it. On a rough average, 30000 sovereigns pass over the Bank counter every day; each machine can weigh 10000 sovereigns in 6 hours; and there are 6 machines; so that the Bank can weigh all its issues of gold by these means, and have reserve power to spare. Between 1844 and 1848 there were 48 million gold coins weighed by these machines at the Bank … These machines save £ 1000 a year to the Bank in weighers' wages. (A child can turn the handle, but the machine judges for itself, wirft die vollwichtigen sovereigns auf 1 Seite, die leichten auf die andre.) (Früher liability of error on the part of the weighers (the ‚personal equation‘, as the astronomers would term it) nicht equal.) An expert weigher could weigh about 700 sovereigns in an hour by the old balance; but the agitation of the air by the sudden opening of a door, the breathing of persons near the apparatus, the fatigued state of the hand and eye of the weigher‒all led to minute errors.” *(Dodd's Curiosities of Industry. Lond. 1854.)*

*Curiosities des Geldes*. “When society rises above the level of mere barter[ing] transactions, any substance which is equally valued by buyer and seller may become money; … One of the earliest *cattle,* but this is obviously a coin inapplicable to small purchasers, for it would puzzle the seller to give change out of an ox. *Shells* are used to a great extent as money, in India, the Indian islands, and Africa; the *cowry shells* of India have a value of about 32 to an English farthing. *Cocoa-nuts, almonds, maize* have all had to do duty as money. In hunting countries *skins … salt … Dried fish* [is] often the money in Iceland and Newfoundland; *sugar* has at times been a West-India money.”

“Gold very solid and dense; divisible or separable in an extraordinary degree; very little affected by air or moisture, or ordinary usage etc (its supply very limited).

*Wearing away of gold coin,* by the constant friction to which it is exposed. No one can say whither the worn particles go … When gone, somebody must bear the loss. A baker who takes a sovereign one day, and pays it away to his miller the next, does not pay the veritable sovereign itself; it is a lighter one than when he received it … Nach Jacob bears each gold coin in England an annual loss of about 1/900 by friction (little more than a farthing in the pound). In silver coins the loss is supposed to be 5 or 6 times greater, owing to the more unceasing circulation of silver than gold, and to the less fitness of the metal to bear friction.” |

[^g3]: *as* oder *libra* = 12 Unzen; 1 Unze = 24 scrupula; 288 scrupula aufs Pfund.
