Karl Marx an Heinrich Heine in Paris. Text nach dem Erstdruck: Gustav Mayer, «Drei Briefe von Karl Marx an Heinrich Heine», in: Archiv für die Geschichte des Sozialismus und der Arbeiterbewegung, hg. von Carl Grünberg, Jg. 9, Leipzig 1921, S. 132. Der Brief ist undatiert; er wurde kurz vor Marx’ Abreise aus Paris am Montag, dem 3. Februar 1845, geschrieben. Vollständig. Übersetzung ins Spanische
Lieber Freund!
Ich hoffe Morgen noch Zeit zu haben, Sie zu sehen. Meine Abreise findet Montag statt.
Der Buchhändler Leske war eben bei mir. Er gibt ein Vierteljahrbuch in Darmstadt zensurfrei heraus. Ich, Engels, Heß, Herwegh, Jung etc. — arbeiten mit. Er hat mich gebeten, Sie um Ihre Mitwirkung — Poesie oder Prosa — anzusprechen. Sie schlagen das gewiss nicht ab, da wir jede Gelegenheit benutzen müssen, uns in Deutschland selbst anzusiedeln.
Von Allem, was ich hier an Menschen zurücklasse, ist mir die Heinesche Hinterlassenschaft am unangenehmsten. Ich möchte Sie gern mit einpacken. Grüßen Sie von mir und meiner Frau Ihre Frau Gemahlin.
Ihr
K. Marx.