Brief von Karl Marx an Friedrich Engels in Köln, Hamburg, 23. April [1849]. Text nach MEGA¹ III/1, Berlin 1929, Nr. 39, S. 106–107, ohne den Apparat der Herausgeber. Traducción al español.

Hamburg, 23. April.

Adresse: Kaufmann Rohde, Bleichenbrücke.

(Unter Kuvert.)

Lieber Engels,

Dein Brief hat mich erst heute getroffen, da ich Bremen schon Mittwoch morgen verließ. In Bremen nichts. Rösing hat vor einem Jahre bankrott gemacht und lebt nur noch von den Zinsen des seiner Frau verbliebnen Kapitals. Also nichts.

Dagegen werde ich hier sicher loseisen.

Was die Unterschrift betrifft, kann Werres nicht unterzeichnen?

Was die einstweiligen Geldmittel betrifft, solange ich abwesend bin, so ist folgendes zu bemerken: Plasmann hat mir vor meiner Abreise in die Hand versprochen, jeden nötigen Vorschuß zu machen. Möglich, daß St. Naut aus Gewissenhaftigkeit keine Zuflucht zu dieser Quelle nimmt. Wenn es nötig ist, tue es selbst.

Die Zeitung ist diese Woche durch sehr mager, was mit meiner jetzigen Mission schlecht klappt.

Grüß meine Frau herzlich von mir und die andern.

Schreib jedenfalls umgehend und laßt den Kopf nicht sinken. Les choses marcheront.

Dein K. Marx.