Brief von Karl Marx an Friedrich Engels in Manchester, [London, um den 17. Juli 1851]. Text nach MEGA¹ III/1, Berlin 1929, Nr. 102, S. 220-221, ohne den Apparat der Herausgeber. Traducción al español.
28, Deanstreet, Soho.
Lieber Engels,
Sei so gut und lege den einliegenden Brief an Schulz sofort auf die Post in Manchester.
Du erhältst einliegend den Brief Freiligraths an Ruge, den ich zurückzuschicken bitte, und den Brief von Bermbach an mich. Auch einen Brief von Miquel.
Ein gewisser „Ulmer“, Schuster, war bei den letzten Haussuchungen aus Köln entflohen. Er gab einem Straubinger bei „Schärtner“ einen Brief an seine Verwandten mit. Dieser Straubinger wurde sofort mit dem Briefe an der holländischen Grenze abgefaßt. Kompromittiert sind dadurch nur die Leute, die ihn befreit haben. So gut ist die Polizei im Schärtnerschen Lokale organisiert.
Weydemeyer hat sich über die Grenze gemacht. Wir erwarten ihn hier.
Die elenden Heinzen-Ruge lassen sich allerlei dummen Klatsch über die Kölner Vorfälle, angeblich aus Deutschland, schreiben. Der ganz falsche Inhalt zeigt, daß sie ihre eignen Korrespondenten sind.
Laß bald von Dir hören.
Dein K. M.
P.S. Es fällt mir eben ein, daß es besser ist, wenn Du selbst den Brief an Bermbach schickst. Nämlich auswendig: Louis Schulz, 2, Schildergasse, Köln. Inwendig den verschlossnen Brief an Bermbach. Du richtest es natürlich so ein, daß man keine inwendige Adresse sieht, und machst den Brief kaufmännisch zu.