Brief von Friedrich Engels an Karl Marx in London, Manchester, 14. September 1852. Text nach MEGA¹ III/1, Berlin 1929, Nr. 202, S. 394–395, ohne den Apparat der Herausgeber. Traducción al español.

Lieber Marx,

Der Pieper hat mir geschrieben und umgehende Rücksendung der korrigierten Übersetzung gewünscht. Cela me convenait bien, ich hatte Leibschmerzen und war zu aller Arbeit untauglich. Sag ihm, wenn er auf seine Briefe Antwort von mir haben will, so soll er wenigstens seine Adresse dabei schreiben; Pieper, Esq., ist in London so bekannt nicht, selbst seitdem er Kommis à 25 sh. die Woche ist. Im übrigen soll er nur mit der Übersetzung fortfahren, sich aber etwas mehr Mühe geben oder, wenn das nicht geht, wenigstens bei schweren Stellen Platz lassen, ich will sie dann ausfüllen, das ist immer besser, als Blödsinn aus Leichtsinn machen. Er schrieb mir übrigens bloß unter dem Vorwand, nicht zu wissen, ob ich ihn überhaupt für kapabel halte, das Ding zu machen. Er soll ein ausführliches Register über die Hauptfehler mit Glossen haben. — Heut und morgen abend denk ich das Ding fertig zu machen, da ich besser bin.

Im übrigen schrieb er mir getreulichst als Echo alles, was er an Deinem Hause gehört hatte, und was ich natürlich schon wußte.

Pindar ist wohl bei Dir gewesen? Er schrieb mir von London aus und ist nach Paris, ich schreib ihm heut abend. Seine Schwedin oder Finnländerin hab ich auch kennen gelernt, c’est une oie, petite bourgeoise au plus haut degré, qui paraît s’ être bientôt consolé du départ de son époux. Er hat Recht getan, diesem Tier aus dem Weg zu gehn. Ich werde anstandshalber noch ein paar Mal zu seiner Alten hingehn und dann die Sache droppen, c’est embêtant diese fischblütige kleine Hexe zu hören, wie sie ihren Herrn Gemahl schlecht macht.

Hoffentlich ist Dir die Diskontierungsgeschichte endlich gelungen und geht es in Deinem Hause etwas besser. Ich sinne jetzt auf einen neuen Plan, einige Pfunde zu sparen; wenn er gelingt, denk ich bis Anfang nächsten Monats — also in ca. 14—16 Tagen — Dir wieder etwas schicken zu können. Es hängt teilweise davon ab, ob mein Schwager hierherkommt und wann.

Inliegend zwei Wische von Weydemeyer, Du kannst mir das Lithographierte gelegentlich fürs Archiv zurückschicken. Das Mémoire von Häfner ist interessant, aber offenbar für uns geschrieben — c’est une pétition.

Grüß Deine Frau und Kinder bestens.

Dein F. E.

  1. September 1852.

Du wirst mit Vergnügen sehn, daß Heinzen auf dem letzten Loche pfeift.