Brief von Karl Marx an Friedrich Engels in Manchester, [London], 12. Oktober 1853. Text nach MEGA¹ III/1, Berlin 1929, Nr. 277, S. 508–509, ohne den Apparat der Herausgeber. Traducción al español.

  1. Oktober 1853.

Lieber Engels,

£ 2 erhalten. Sie kamen um so gelegner, als Oxford, Freiligraths Prinzipal, noch nicht von seiner Reise zurückgekehrt ist und die Sache sich so verschleppt.

Was die „Tribune“ angeht, so werde ich für Freitag Artikel 2 über Palmerston ready haben. Artikel 3 und ultimus, der die Periode von 1848 bis 1853 umfaßt, erheischt so viele blue books und parliamentary debates, daß ich, Sonntag falling out as far as the British Museum is concerned, ihn unmöglich bis Dienstag liefern kann. Es wäre mir also vom höchsten Nutzen, auch für Zeitgewinn, wenn ich für Dienstag durch Dich suppliert würde. Aber was? Ich weiß es wahrhaftig nicht. Vielleicht Tagespolitik, wo ich bloß das Allerneuste hinzusetze. Vielleicht, wenn Du den Gegenstand so weit verfolgt hast — sehr viel ist not wanted for Mssrs. Greeley and Mac Elrath —, Einfluß der bevorstehenden Krise auf doing away with the Bonaparte regime. Ich glaube, daß es hohe Zeit ist, die Aufmerksamkeit auf Frankreich zu lenken, wo die Katastrophe doch eklatieren wird. Der Getreideausfall und der Weinausfall. Durch den wohlfeilern Brotpreis Paris anlockend die Arbeiter aus ganz Frankreich und so das Revolutionsheer rekrutierend, während diese neu einwandernden die ohnehin sinkenden wages der Pariser drücken. Brotriots in Elsaß-Lothringen, Champagne. Knurren der Bauern über die Bevorzugung von Paris, der Arbeiter über die kostspieligen Huldigungen an die Armee, der Bourgeois über die gewaltsame Einmischung in die ökonomischen Gesetze zugunsten der Arbeiter. Fallende Nachfrage vor allem nach Luxusartikeln. Beginnendes closing von workshops. Im Gegensatz zu der ganzen misère die lavish expenditure und Börsenschwindeleien der Familie Bonaparte. Hollowness des ganzen Kreditsystems, in reines kolossales Schwindelinstitut verwandelt unter der Leitung des Lumpenproletarierkaisers und des Juden Fould. Börse, Bank, Eisenbahnen, Hypothekenbanken und was der Schwindelinstitute mehr sind. Das Regime Louis Philippe in den letzten Tagen reproduziert, aber kombiniert mit allen Schweinereien und nichts von den redeeming features des empire und der Restauration.

Pressure der Regierung auf die Bank. Steuerexekutor rigoröser eintreibend auf dem Land als je. Enorme Differenz zwischen dem voraus veranschlagten und dem wirklichen Budget. Alle städtischen Administrationen — weil der prosperity unter die Arme gegriffen werden sollte — scheußlich verschuldet. Dann der Einfluß der Oriental question auf die funds, und gefährliche Exploitation der Schwankungen der Papiere durch den Hof selbst. Demoralisation der Armee. Es wäre noch besonders hervorzuheben, wie die Manifeste, Aufrufe etc. der Gesinnungsmänner Ledru[-Rollin], L. Blanc und von allen Farben nicht die Laus gemoved haben, wie aber die soziale oder ökonomische Krise die ganze Schmiere in Bewegung bringt etc. etc. Ich weiß natürlich nicht, ob Dir das Thema zusagt. Jedenfalls laß mich wissen, ob ich bis Dienstag articulum zu erwarten habe oder nicht, da ich mich danach richten muß.

Dein K. M.

Im Economist — letzte Woche (Sonnabend, also eigentlich von dieser Woche) steht allerlei Material in seiner Pariser Korrespondenz.