Brief von Karl Marx an Friedrich Engels in Ryde, [London], 15. September [1857]. Text nach MEGA¹ III/2, Berlin 1930, Nr. 452, S. 215–216, ohne den Apparat der Herausgeber. Traducción al español.

  1. September.

Lieber Engels,

Du mußt mein Schweigen und das Nicht-acknowledgment Deiner verschiednen Zusendungen verzeihen. Erstens viel Arbeit und dann viele zeittötende Laufereien, keineswegs „aus innerem Drang“ unternommen. Ich hoffe, trotz des schlechten Wetters geht Deine Gesundheit voran, und gebe immer noch die motion nicht auf, daß Du auch Eisen zuletzt in Gebrauch nimmst. Ich fürchte nur, daß das viele Schreiben Dir schädlich ist.

Freitag erwarte ich Brief von Dana. Heute habe ich an ihn expediert Barclay, Berthier, Blum, Bourrienne und Deine Beiträge. Es ist mir wichtig, nächste Woche zweite Lieferung von B zu schicken. Die einzelnen Fragen, die ich bei den nächst zu bearbeitenden französischen Generalen an Dich zu stellen habe, werde ich mit nächstem Brief schicken. Über Bems polnische deeds finde ich folgendes:

„Zeichnete sich aus in der Schlacht bei Iganie, wo er mit zwölf leichten und vier schweren Geschützen gegen vierzig russische Kanonen von schwerem Kaliber kämpft; dann in der Schlacht von Ostrolenka. Hier ging er mit seiner Batterie im Galopp bis zur Linie der russischen Plänkler vor, richtete gegen die über den Narew gegangnen Abteilungen ein vernichtendes Feuer, hielt den Kugelregen von achtzig Geschützen aus und zwang den Feind zum Rückzug. Nach diesem Gefecht Oberst, bald darauf Oberbefehlshaber über die gesamte Artillerie, und als die polnische Streitmacht sich bei Warschau konzentrierte, General. Während der Tage vom 5. und 6. September brachte B[em] seine gesamten Geschützkräfte in den Kampf, indem er die Feldstücke zwischen den abgesonderten Befestigungswerken der äußern Linie aufstellte, rückte am 6. mit vierzig Geschützen bis unter die von den Russen bereits genommene Wola vor, aber, weder von Infanterie noch Kavallerie unterstützt, hatte zu retirieren. Als die polnische Armee sich in der Nacht vom 7. auf Praga zog, besetzte er mit vierzig Geschützen die Brücke, erhielt aber am Morgen vom 8. Nachricht von der mit den Russen getroffnen Übereinkunft und dem Befehl Walachowskis, mit der Artillerie nach Modlin zu ziehn. Sieh seine Denkschrift, Allg[emeine] A[ugsburger] Z[eitung] 1831, worin er die letztern Ereignisse bespricht und Krukowiecky angreift.“

Da ich der obigen Autorität nicht quer über den Weg traue, bitte ich Dich zu sondieren und mir kurz, am besten gleich englisch, den betreffenden Passus zurechtzumachen.

Die von Dir verlangten Notizen werde ich morgen auf dem Museum nachsehn.

Dein K. M.