Brief von Friedrich Engels an Karl Marx in London, [Manchester, etwa 16. März 1858]. Text nach MEGA¹ III/2, Berlin 1930, Nr. 512, S. 301–302, ohne den Apparat der Herausgeber. Traducción al español.
Lieber Mohr,
Der Brief mit dem New Yorker Einschluß kam richtig hier an — als ich die vorige Woche den Beresford schickte, war ich in einer solchen Eile, daß ich ganz vergaß, Dir den Empfang anzuzeigen.
Ich habe Lupus noch nicht deswegen sehn können, und mir geht in diesem Augenblick wieder so viel verfluchter Commerce durch den Kopf, daß ich meine paar Sinne kaum zusammenhalten kann, und dazu an den Appletonsachen arbeiten. Ich werde Bomarsund und womöglich Bülow fertigmachen für Freitag, d. h. Bülow womöglich morgen schicken, so daß Du Zeit behältst, das Biographische dazu zu machen; ich habe übrigens keine Quelle als Siborne und Jomini. Bomarsund muß ich aus den Zeitungen wieder zusammenlesen, meine Papiere enthalten nichts mehr darüber.
Dann geht’s mit Macht an Cavalry. Leider kann ich mir über den Siebenjährigen Krieg nichts verschaffen, das ist die Glanzperiode der Kavallerie. Indes nous verrons.
Ich ärgere mich, daß ich nicht rascher durch die Sachen komme, die Nachlese aus B war aber wirklich eine sehr mühsame Arbeit, und ich darf positiv nicht lange in die Nacht hinein arbeiten, ohne auf mehrere Tage Schlaflosigkeit mir zuzuziehn. Zwei Abende hintereinander ist das Maximum, was ich aushalten kann, doch geht’s jetzt schon besser als im Anfang.
Im Guardian stehn seit Samstag gar keine Pariser Korrespondenzen mehr.
Dein F. E.