Brief von Karl Marx an Friedrich Engels in Manchester, [London], 17. April 1860. Text nach MEGA¹ III/2, Berlin 1930, Nr. 660, S. 481, ohne den Apparat der Herausgeber. Traducción al español.

  1. April 1860.

Lieber Engels,

Ich hoffe, daß Dein Unwohlsein nicht ernsthaft ist. Dann, daß Du Dich in acht nimmst, nicht überarbeitest.

Ich habe heut dem Lommel die 150 francs geschickt. (Was Ihr nicht in Manchester zusammenbekommt, wird hier gesammelt.) Aus folgenden Gründen:

  1. 50 fcs. hat er für Auslösung der Exemplare beim Buchbinder zu zahlen. Bleiben ihm 100 fcs. Darüber zu markten, wäre höchst unpolitisch und würde keinen Respekt für unsre Partei einflößen.

  2. Hauptsache, rasch und bedingungslos dem Mann den quasum Vorschuß zu schicken. Dadurch ist er an uns gebunden. Die andre Hälfte bekommt er by and by und bleibt so mit uns engaged.

  3. Er will, sobald er das Geld hat, nach Savoyen reisen, um von da zu berichten.

  4. Aus dem einliegenden Zettel des Petsch (dem ich das Exemplar, das Siebel mitbrachte, gegeben) siehst Du, daß er glaubt, Buchhändlergeschäfte mit der übrigens interessanten Broschüre zu machen.

  5. L[ommel] ist anständig. Würde sich sonst jetzt verkaufen. Aus den mir von Becker übersandten Briefschaften ersehe ich, daß Lommel ein Haupthahn der altrepublikanischen Partei. Auch mit Heinzen befreundet. Was wird der schreien über den Abfall!

Siebels Mitarbeit an der Straßburger Zeitung zeugt mir bedenklich.

Dein K. M.