Brief von Karl Marx an Friedrich Engels in Manchester, [London], 17. Juli [1860]. Text nach MEGA¹ III/2, Berlin 1930, Nr. 681, S. 497–498, ohne den Apparat der Herausgeber. Traducción al español.

  1. Juli.

Lieber Engels,

Das Paket von Lommel nach allerlei Abenteuern, die ich ein andermal erzähle, muß nun heute oder morgen eintreffen, via Cologne. Der Absendungszettel (Eisenbahn) von Genf ist bereits in meiner Hand.

Vor ein paar Tagen erhielt ich Brief von Eccarius, worin er mir schrieb, das Schneidern sei nun am Ende, i. e. sein körperlicher Zustand erlaube ihm nicht, damit fortzufahren. Der Arzt habe gesagt, er könne ihm nicht helfen. Luftverändrung usw. sei nötig. Demzufolge habe ich denn ihm auf meine Kosten (of course getrennt von seiner family, die in der alten Wohnung bleibt) ein Logis ganz in meiner Nähe gemietet; er erhält seine Mahlzeiten ditto bei uns und hat nichts zu tun, als auf dem Heath herumzutummeln und einen Artikel die Woche an Weyd[emeyer] zu schicken, der ihm 3 Dollar per Artikel zahlt. Ich hoffe, er wird durchkommen. Ich habe ebenso Portwein für ihn gekauft. Kann aber damit nicht fortgehn, da schon die andern durch ihn verursachten Extraauslagen im gegenwärtigen Moment und bei großer Ebbe unsrer Kasse lästig.

Kannst Du nicht bald was über Garibaldi schreiben oder über die preußische Regierung, die hinter dem Rücken der Kammern ihre Armeereform durchgesetzt, oder ähnliches?

Daß Garibaldi den Farina zum Teufel gejagt, ist schön.

Salut.

Dein K. M.