Brief von Friedrich Engels an Karl Marx in London, [Manchester, 31. Juli 1862]. Datum und Ort nach MEGA¹ (erschlossen). Text nach MEGA¹ III/3, Berlin 1930, Nr. 787, S. 84–85, ohne den Apparat der Herausgeber. Traducción al español.

Lieber Mohr,

Du begreifst, daß es nach den schweren Zahlungen des vorigen Monats mir unmöglich ist, Dir jetzt £ 25 aufzutreiben. Ich habe alle schweren Zahlungen für meine eigne Rechnung (landlady und Quartalrechnung) bis August aufgeschoben, dazu habe ich Borkheim wegen des Wechsels eine Ordre geben müssen, die ich ebenfalls im August zahlen muß. Ich will sehn, was sich bis morgen tun läßt. Dem Lupus bin ich die £ 10 auch noch schuldig, und er wird sie verlangen, sobald er zurückkommt, was jeden Tag geschehen kann. Rechne Dir das und die Zahlungen vom vorigen Monat zusammen und Du wirst sehn, daß ein hübsches Loch in das neue Bilanzjahr geschossen wird. Indes, ich will heut Abend sehn, wie viel ich zu zahlen haben werde, und wie viel also ich Dir schicken kann.

Wenn ich nur erst wüßte, wie die Bilanz ausgefallen ist und wie ich stehe! Aber Charles geht übermorgen nach Warschau, wo wir eine schlechte Schuld gemacht haben, und da bleibt der ganze Kram wieder liegen.

Dein F. E.