Brief von Karl Marx an Friedrich Engels in Manchester, [London], 1. Oktober 1866. Text nach MEGA¹ III/3, Berlin 1930, Nr. 999, S. 359–360, ohne den Apparat der Herausgeber. Traducción al español.

  1. Oktober 1866.

Lieber Engels,

Ich weiß nicht, ob ich Dir in den letzten Zeilen angezeigt, daß ich einen Wechsel (nicht mehr in der Hand des landlords) für die Miete zu zahlen habe. Lawyer schrieb, der Wechsel sei am 2. dieses, also Morgen fällig. Ich ging gestern zu ihm, da nach meiner Rechnung die Sache erst am 3. Oktober fällig sein konnte, indem ich den Wechsel am 1. Juli 3 months ausgestellt, also 3 Tage Sicht zukommen. Es fand sich denn auch, daß ich Recht hatte. Die Summe beträgt 46 £ (3 quarters), und ich bin seit vielen Wochen sans sou, indem die smal sums, die noch via Pfandhaus zu erlangen waren, aufgehört.

Da ich nun außerdem hard pressed von der in den letzten Monaten wieder akkumulierten täglichen „Zufuhr“ und ich unter den jetzigen Umständen (Lafargue) mehr als je allen éclat vermeiden muß, würde ich sofort nach dem Kontinent abreisen, um zu sehn, was ich dort „persönlich“ ausrichten kann. Indes muß ich das aufschieben, bis mein Manuskript fertig, so daß ich es mitholen kann und keine neue Unterbrechung stattfindet.

Du entschuldigst mich, daß ich Dich beständig bother und quäle mit meinen Privatdreck. Ich hatte mich zu sehr auf Empfang holländischen Gelds verlassen.

Dein K. Marx.

Was hältst Du von Moilin?