Brief von Karl Marx an Friedrich Engels in Manchester, [London,] 11. September 1867. Text nach MEGA¹ III/3, Berlin 1930, Nr. 1047, S. 420–421, ohne den Apparat der Herausgeber. Traducción al español.

  1. September 1867.

Dear Fred,

Was den „transatlantischen Ozean“ betrifft, so ist es Sache des letzten Korrektors, dergleichen lapsus pennae zu korrigieren. Ich finde in der „Zukunft“ diesen schönen „Strom“ wieder abgedruckt mit dem größten Teil der Vorrede.

Die Übersetzung im „Beehive“ ist von Eccarius. Ich glaube, daß die meisten Fehler nicht von ihm herrühren, sondern, da seine Handschrift schlecht, von den correctors des Beehive. Ich hätte natürlich lieber gehabt, daß Du die Sache übersetzt. Da aber E[ccarius] sich de prime abord anbot und jetzt Mitarbeiter des Beehive ist, ging die Sache nicht.

Diesen Eseln von Proudhonisten werde ich persönlich auf dem nächsten Congress zu Brüssel den Garaus machen. Ich habe die ganze Sache diplomatically managed und wollte nicht persönlich come out, eh mein Buch heraus und unsre Gesellschaft Wurzel gefaßt. Übrigens werde ich in dem Official Report des General Council (trotz aller Mühe konnten die Pariser Schwätzer unsre Wiederwahl nicht verhindern) ihnen Rutenstreiche geben.

Meanwhile hat unsre Gesellschaft große Fortschritte gemacht. Der lausige Star, der uns ganz ignorieren wollte, erklärt gestern in Leitartikel, daß wir wichtiger sind als der Peace Congress. Schulze-Del[itzsch] konnte seinen „Arbeiterverein“ in Berlin nicht verhindern, sich uns anzuschließen. Die englischen Schweinhunde unter den trades unionists, denen wir zu „weit“ waren, kommen gelaufen. Außer dem Courrier Fr[ançais] hat die Liberté von Girardin, Siècle, Mode, Gazette de France etc. über unsern Congress berichtet. Les choses marchent. Und bei der nächsten Revolution, die vielleicht näher ist, als es aussieht, haben wir (d. h. Du und ich) diese mächtige engine in unsrer Hand. Compare with this the results of Mazzinis etc. operations since 30 years! Dabei ohne Geldmittel! Mit den Intrigen der Proudhonisten zu Paris, Mazzinis in Italien und der eifersüchtigen Odger, Cremer, Potter zu London, mit den Schulze-Del[itzsch] und den Lassallianern in Deutschland! Wir können sehr zufrieden sein!

Gestern sind meine Kinder wohl und munter mit Lafargue zurückgekehrt. Er hat einen ungeheuren Kristallpokal (faßt 1½ pot) für Dich mitgebracht. Dein „transatlantischer Ozean“ scheint ihm zu imponieren.

In diesen Tagen, vor dem Wiederbeginn seiner Vorlesungen, will Lafargue Dich auf 3 Tage besuchen kommen. Was das Unangenehmste dabei ist, er (natürlich nicht in the secret of my money-affairs!) verlangt, daß ich ihn begleite, und ich habe noch keinen rechten Vorwand gefunden, um ihm diese mir untubare tour abzuschlagen.

Ich bin sehr ärgerlich über Meißner. Er hat Wochen verloren mit Ausgabe des Buchs. Warum?

Salut.

Dein K. M.

Einliegend 2. Brief von Lessner.

Apropos! Die Bettelei für den dicken Lyriker, die, vide letzten Hermann, nicht ganz nach Wunsch geht, hat ein gutes Resultat gehabt. Das wadenfeste Käthchen ist unter die Haube gebracht. Verlobungsanzeige mit a certain Kröker (höchst poetischer Name!) in „Zukunft“!