Brief von Karl Marx an Friedrich Engels in Manchester, [London,] 16. März 1868. Text nach MEGA¹ III/4, Berlin 1931, Nr. 1114, S. 29, ohne den Apparat der Herausgeber. Traducción al español.
- März 1868.
Dear Fred,
Einliegend von Kugelmann erhaltnen Brief eines jungen Bielefelder Fabrikanten. Namentlich amüsiert mich dessen Idee, daß ich früher selbst Nähmaschinen employing manufacturer gewesen sein müsse. Wenn die Leute nur wüßten, wie wenig ich von all dem Zeug weiß.
Auch unvermeidlich die Frage: Was nun? Die Kerls wollen alle Rezepte für Wunderkuren, und die ziemlich greiflich schon angedeuteten Feuer- und Eisenkuren sehn sie nicht.
Sonderbar, was sich der Dolfus (Elsaß) ein falsches Renommé erobert! Dieser Humbug, der tief unter solchen Engländern wie Briggs etc. steht, hat seine Kontrakte mit seinen Arbeitern, Kontrakte, wie nur verkommnes Gesindel sie eingehn konnte, so gestellt, daß sie in der Tat seine Leibeignenkolonie bilden, die er in der Tat „als Leibeigne“ gut behandelt und dabei so säuberlich exploitiert wie irgend Jemand. Das Vieh hat deswegen auch neulich im Corps législatif den öklichen § des Preßgesetzes wegen der „vie privée qui doit être murée“ eingebracht. Es sind nämlich hier und da seine Philanthropiegaukeleien beleuchtet worden.
Die Art, wie der Engländer jetzt in Irland politische Gefangne oder auch nur Verdächtige oder auch bloß zu einfachem Gefängnis (wie Pigott vom Irishman und Sullivan von der News) Verurteilte behandelt, übersteigt in der Tat alles, was auf dem Kontinent — Rußland ausgenommen — geliefert wird. Hünde sind es!
Salut. Dein K. M.