Brief von Karl Marx an Friedrich Engels in Manchester, London, 30. November 1868. Text nach MEGA¹ III/4, Berlin 1931, Nr. 1215, S. 131–132, ohne den Apparat der Herausgeber. Traducción al español.

London, 30. November 1868.

Dear Fred,

Ich bin ganz knocked down durch Deine zu große Güte.

Ich habe mir von meiner Frau sämtliche bills vorlegen lassen, und die Schuldensumme ist viel größer, als ich dachte, 210 £ (wovon about 75£ für Pfandhaus und Zinsen). Dabei ist noch nicht eingerechnet des Doktors Bill für die Kur während der Scarlatina, die er noch nicht eingeschickt hat.

Wir haben während der letzten Jahre mehr als 350 £ gebraucht; aber die Summe genügt völlig, da 1. während der letzten Jahre Lafargue mit bei uns lebte und die Auslagen durch seine Anwesenheit im Haus sehr vergrößert wurden; 2. wegen des Schuldsystems alles viel zu teuer bezahlt ward. Ich würde, bei völliger clearance der Schulden, erst fähig sein, eine strict administration durchzusetzen.

Wie unangenehm die Zustände hier im Haus seit den letzten Monaten wurden, siehst Du daraus, daß Jennychen — hinter meinem Rücken — sich als Stundengeberin bei einer englischen Familie engagiert hat. Die Sache beginnt erst Januar 1869. Ich habe nachträglich die Geschichte zugegeben unter der Bedingung (die Frau von dem Haus, ihr Mann Dr. Monroe, war deswegen bei meiner Frau), daß das Engagement nur für 1 Monat bindend und jeder Teil nach Ablauf des Monats das Recht hat aufzukündigen. So sehr fatal mir die Sache (das Kind hat fast den ganzen Tag kleine Kinder zu unterrichten) war — ich brauche Dir das nicht erst zu sagen —, gab ich sie unter diesem Vorbehalt zu, weil ich vor allem gut fand, daß Jennychen durch irgendeine Beschäftigung zerstreut und namentlich aus den 4 Wänden hier geschafft werde. Meine Frau hat seit Jahren — aus den Umständen erklärlich, aber deswegen nicht angenehmer — ihr temper durchaus verloren und quält mit ihrem Jammer und Reizbarkeit und bad humour die Kinder zu Tod, obgleich keine Kinder in a more jolly way Alles ertragen. Aber sunt certi denique fines. Es ist natürlich unpleasant, Dir das zu schreiben. Sagen läßt sich so etwas schon eher. Doch ist es nötig, um Dir zu erklären, warum ich Jennychens Schritt nicht absolut rückgängig machte.

Dein K. M.