Brief von Karl Marx an Friedrich Engels in Manchester, London, 21. Mai 1853. Text nach MEGA¹ III/1, Berlin 1929, Nr. 255, S. 472–473, ohne den Apparat der Herausgeber. Traducción al español.

  1. Mai 1853. 28, Deanstreet, Soho.

Lieber Engels,

Heute noch wird der Wechsel von 25 £ St. an Freiligrath abgehn, der ihn gleich dem Lièvre anzeigen soll.

Einliegend die Adresse von Wolff, der noch immer brummt. Ich habe mich übrigens jetzt, wo manches erst herausgesprochen wird, überzeugt, daß Dronke eine sehr miserable Klatsch-cancan- und Lügenrolle auf meine Kosten gespielt hat. Allerdings die einzige Tätigkeit, wozu der wichtigtuende Miniatur — und wouldbe Blanqui fähig war. Bei seinem vielen Cancanieren wurde er so verlogen von Kopf bis Fuß, daß er selbst nicht mehr wußte, was er sagte oder gesagt hatte.

Um Gottes willen schick mir keine Exemplare mehr von W[eydemeyer]s oder meiner Erklärung. Hier allein liegen vierzehn Stück von beiden, die ich vorgestern erhielt. Es wäre wichtiger, wenn W[eydemeyer] wenigstens zwei oder drei Exemplare der „Hirschschen“ Enthüllungen geschickt hätte. Z. B. in der Schweiz könnte Schabelitz eins brauchen, im Fall sein Prozeß weitergeht. Der unvermeidliche W[eydemeyer]sche Druckfehler, wo Bangya „Ähnliches“ statt „Rühmliches“ leistet, ist gut.

Sonst nichts Neues hier. Hast Du dem Blind, den ich noch nicht gesehn, seinen Herzen geschickt?

Das People’s Paper steigt und ist einstweilen pekuniär sichergestellt. Jones ruft Massenmeetings zusammen für den 19. Juni sqq. auf Blackstone Edge, Skurcoat Moor, Mount Sorrell, Nottingham Forest.

Apropos! Dem Pieper konnte ich nur 10 sh. geben, da ich durch Strohns falschen railwayguide den parliamentary train versäumte und daher mit class I reisen mußte.

Laß bald von Dir hören.

Dein K. M.