Brief von Karl Marx an Friedrich Engels in Manchester, [London], 23. Januar 1858. Text nach MEGA¹ III/2, Berlin 1930, Nr. 491, S. 276–277, ohne den Apparat der Herausgeber. Traducción al español.
- Januar 1858.
Lieber Engels,
Ich habe erhalten: 1. Nummern des Guardian; 2. C (Carabine etc.). Du hast mir nicht angezeigt, ob Du meinen Brief, heut vor acht Tagen abgeschickt, nebst Einlage für Lupus, erhalten hast.
Einliegend ein Brief von Dana, den Du mir zurückschicken mußt, da er noch nicht beantwortet. Ein Unangenehmes, was für mich daraus hervorgeht, ist, daß ich bedeutend in der Schuld der Kerls stecke, da ich falsch berechnet meine Forderungen und wieder nach Absendung der Cannon von neuem gezogen hatte. Übrigens ist der pay nicht einmal a penny the line.
Was nun die neu von Dana verlangten Artikel unter B angeht — und die Hauptsache für mich ist, daß ich ihm rasch das Überzogne auf Appleton abtrage, da ich sonst nicht auf die Tribune ziehn kann und also ganz leck liege —, so sind sie mit einer Ausnahme alle aus der von Dir angefertigten Liste genommen. Was die eine Ausnahme betrifft — The History of the Bengal Rebellion —, so scheint mir das Zweckmäßige, Dana dies direkt abzuschlagen. Wo die Quellen in der kurzen Frist herbekommen? Da es „shall be sent at once“ und „as brief as possible“, wäre es an Arbeit und dem pay durchaus in keinem Verhältnis, und es würde bloß die Ausarbeitung der andern Artikel hemmen. Was ist Deine Meinung? Die Hauptsache ist militärisch, aber das Ganze, militärisch und politisch, scheint mir noch nicht reif, um es „at once zu liefern“.
Des von Dana in battle of Albuera erwähnten mistake erinnere ich mich nicht.
Wie Freiligrath mir schreibt, ist der große Ernst Dronke von Paris in London eingetroffen; das erstemal Platz verlassen habend infolge des Attentats.
Salut.
Dein K. M.
In der Pariser Korrespondenz des M[anchester] G[uardian], den Du mir geschickt, waren nette Sachen. Wie steht das Geschäft in Manchester? Es scheint alles besser zu gehn als erwartet.