Brief von Karl Marx an Friedrich Engels in Manchester, [London], 8. Dezember 1864. Text nach MEGA¹ III/3, Berlin 1930, Nr. 886, S. 211–212, ohne den Apparat der Herausgeber. Traducción al español.

  1. Dezember 1864.

Lieber Engels,

Du erhältst beiliegend

  1. Free Press.

  2. Schwäbischen „Beobachter“.

(Mit dem letztern habe ich so viel erreicht, daß der Kerl wenigstens wieder den Ton der Ironie gegen Blind annimmt, während er in Folge des von Bronner übersandten Briefs von den Blindschen Renommistereien (ich habe den Wisch an Weydemeyer geschickt) so überstürzt war, daß er förmlich die Hörner einzog und dem „ausgezeichneten Mann“ Komplimente schnitt. Übrigens ist der Redakteur — hinc illae lacrimae — der von mir in „Herr Vogt“ erwähnte „Schwatzschweifige Schwabe Karl Mayer“ und außerdem der Sohn des von Heine so unabläßlich verfolgten Schwaben-Mayers.)

  1. Einliegend Brief des roten Becker. Ich hatte nämlich eine Kopie der Erklärung in die „Rheinische Zeitung“ geschickt. B[ecker]s Brief mußt Du mir remittieren.

Apropos Liebknecht. Er befindet sich Ende des Jahrs natürlich sehr in der Klemme. Ich habe ihm verschiedne mal im Lauf dieses Halbjahrs Geld geschickt und will jetzt, wo ich weiß, daß die Not brennend, seiner Frau etwas schicken unter der Form eines Weihnachtsgeschenks für die Kinder. Es wäre mir lieb, wenn Du auch einen Beitrag gäbst. Nur mußt Du mir rasch schreiben, da periculum in mora. Ich würde dann das Ganze an Frau Liebknecht gleichzeitig besorgen.

Salut.

Dein K. M.