Brief von Karl Marx an Friedrich Engels in Manchester, [London,] 1. Februar 1868. Text nach MEGA¹ III/4, Berlin 1931, Nr. 1101, S. 17, ohne den Apparat der Herausgeber. Traducción al español.

  1. Februar 1868.

Lieber Fred,

Du bist hoffentlich nicht auch unwohl, da Du mir diese Woche nicht geschrieben und die Briefe von Kugelmann und Kertbeny (ich brauche sie zur Antwort) nicht zurückgeschickt hast. Ich ging letzten Dienstag aus aufs Museum und spazieren. Mittwoch brach ein neuer Ausschlag aus. Er ist kleiner und hindert mich nicht am Sitzen, da er auf der obern Seite der linken Lende ist. Aber gehn ist schädlich wegen der Reibung und Beförderung der Inflammation. Ich glaube, daß dies Ungeheuer abstirbt mit dieser Woche. Ob nichts nachkömmt, wage ich nach den zahlreichen Enttäuschungen kaum zu hoffen. Der Teufel soll den Dreck holen.

Einliegend Brief von Schily. Danach stehn die Sachen in Paris faul, wie alles, was mit Moses zusammenhängt. Auch scheint mir Reclus nicht der rechte Mann. Von dem Polen in Genf kann natürlich nicht die Rede sein. Sobald Dein Artikel für die Fortnightly at hand, würde Lafargue ihn französieren für den Courrier Français.

Aus den einliegenden Wiener Ausschnitten, die Fox mir aus Wien zuschickt, sieht man, wie dort Lassalle und Delitzsch grassieren. Zugleich, daß der Lumpenhund Bernhard Becker dort als großer Mann auftaucht. Er ist jetzt „Großdeutscher“, nachdem Bismarcker.

Wenn Du noch eine Kopie Deines Artikels in der Frankfurter „Börsenzeitung“ hast, schick mir sie.

Salut.

Dein K. M.

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