Geburtstagsgedicht des dreizehnjährigen Engels an seinen Großvater mütterlicherseits, den Rektor van Haar in Hamm. Die Handschrift war 1930 im Besitz der Familie Engels in Engelskirchen. Text nach Karl Marx/Friedrich Engels, Historisch-kritische Gesamtausgabe, Erste Abteilung, Band 2, Berlin 1930, S. 462, ohne den Apparat der Herausgeber. Traducción al español.

Barmen, den 20. Dezember 1833.

An meinen Großvater.

O Du lieber Großvater, der immer uns gütig begegnet,
Der Du noch immer uns halfst, wenn’s mit den Arbeiten gehapert!
Der so schöne Geschichten mir, wenn Du hier warst, erzähltest,
Vom Cercyon und Theseus, vom hundertäugigen Argus;
Vom Minotaur, Ariadn’, von dem ertrunknen Aegeus;
Von dem goldenen Vließ, von den Argonauten und Jason,
Von dem starken Herkul, von dem Danaus und Kadmos.
Und — — ich weiß es nicht mehr, was Du noch sonst mir erzählet;
Nun, so wünsche ich Dir, Großvater, ein glückliches Neujahr,
Dir ein Leben noch lang, viel Freud und wenige Trübsal,
Alles Gute, was nur dem Menschen kann je widerfahren,
Alles das wird Dir gewünscht von Deinem Dich liebenden Enkel

Friedr. Engels.